Bordeaux 2025

Medoc und seine Appellationen, Bourg und Umgebung, Fronsac, Pomerol, Saint Emilion und Umgebung, Entre Deux Mers, Graves und Pessac-Leognan, Sauternes und Co.
Zaccetti
Beiträge: 267
Registriert: Do 20. Mai 2021, 10:39

Re: Bordeaux 2025

Beitrag von Zaccetti »

pessac-léognan hat geschrieben: Di 19. Mai 2026, 09:50 Gruaud-Larose 2025 zu 53.50 CHF im Verkauf. In D wohl gegen 60€?
Genau, das sind 60 Euro und damit gleicher Preis wie 2024. Dieses Jahr noch mit einem Sonderetikett zum 300. Jahrgang des Weinguts.

Nachtrag: Sorry Herr Hilses post zu spät gesehen
Online
TroisLacs
Beiträge: 208
Registriert: So 11. Mai 2025, 09:17
Wohnort: Lyss

Re: Bordeaux 2025

Beitrag von TroisLacs »

Matthias Hilse hat geschrieben: Di 19. Mai 2026, 09:42 Ich selbst bewerte den Wein übrigens mit 98-99 Punkten.

Herzliche Grüße,
Matthias Hilse
Besten Dank, Herr Hilse.
Meine Order ist weg.

PS an alle: ob man nun subskribiert oder nicht, aber spannend und interessant ist diese ganze Zeit schon :D
Gruss, Sascha

„Riesling geht immer“!
Bradetti
Beiträge: 904
Registriert: Do 20. Nov 2014, 10:34
Bewertungssystem: Auf Benutzername klicken

Re: Bordeaux 2025

Beitrag von Bradetti »

TroisLacs hat geschrieben: Di 19. Mai 2026, 10:05 PS an alle: ob man nun subskribiert oder nicht, aber spannend und interessant ist diese ganze Zeit schon :D
Ja definitiv. Und ich weiß jetzt schon, dass ich von 2025 mehr subskribieren werde als von 2023 und 2024.... ;)
Nur ist das doof weil ich auch beim 2021er Brunello noch etwas nachlegen wollte :roll:

Diese Marketing-Maschinerien sind ja soooo gemein :lol:
Ich bin Weinkenner. Wenn ich Wein trinke, merke ich sofort „Aah, Wein!“

Viele Grüße
Dirk
Online
Matthias Hilse
Beiträge: 452
Registriert: Di 30. Nov 2010, 18:12
Kontaktdaten:

Re: Bordeaux 2025

Beitrag von Matthias Hilse »

TroisLacs hat geschrieben: Di 19. Mai 2026, 10:05 PS an alle: ob man nun subskribiert oder nicht, aber spannend und interessant ist diese ganze Zeit schon :D
Und auch für professionell damit Befasste gilt das. :D
So ist der Vergleich heute Morgen zwischen Clerc-Milon und Gruaud Larose überaus erhellend; ersterer ist ein 5.Gewächs, aber ein einem Premier Cru "assoziiertes Weingut", wie ich das nenne, letzterer ein 2.Gewächs in der Pauillac im "standing" nicht viel nachstehenden Appellation Saint-Julien.
In 2022 kostete Gruaud Larose (GL) € 69,40 ex release und Clerc Milon (CM) 64,80. Heuer liegt GL bei € 43,20 gleichauf mit 2024 und CM bei € 50,40 höher als letztes Jahr mit € 45,60.

Genau in solchen Konstellationen prägt sich eine Spannung heraus, die ja ihren Nährboden aus den ganz unterschiedlichen Perspektiven und Vorlieben und differenziert gewichteten Beobachtungen erfährt.

Wenn man Clerc Milon mag, ist das "Aufgeld" für die Zugehörigkeit zu einem 1er Cru mittlerweise beachtlich. Die Qualität des Weins gibt dies - "nüchtern" und für sich betrachtet, wohl nicht her.

Gruaud Larose spielt in diesem Jahr in der "Ducru-Liga", für wahrscheinlich weniger als den halben Preis. Und wenn dann morgen Leo B an den Markt kommt, wird man es noch besser einordnen können.

Ich hoffe, ich langweile nicht mit diesen Betrachtungen.

Herzliche Grüße,
Matthias Hilse
Antworten

Zurück zu „Bordeaux und Umgebung“