Sekt aus der Pfalz

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EThC
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Re: Sekt aus der Pfalz

Beitrag von EThC »

Schönibert hat geschrieben: Fr 5. Dez 2025, 18:16 Lieber Gerald, liebe Admins, wenn das besser in die Winzersekt Kategorie gehört würdet ihr das bitte dahin verschieben? Find es selber doof, wenn ein Thema „zersiedelt“, das macht nur Sinn, wenn daraus auch etwas entsteht.
...tatsächlich gibt's schon seit 2019 einen gleichnamigen Faden:
viewtopic.php?t=5417
Und irgendwie ist Gerald hier mittlerweile der einzige verbliebene Admin, hoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten!
Viele Grüße
Erich

Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
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Schönibert
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Re: Sekt aus der Pfalz

Beitrag von Schönibert »

Dann gehöre es wohl hier hin, danke Erich.

Motzenbäcker Chardonay Brut Methode Rurale 2017

19.05.2025:

Etwas Nachforschung brachte zu Tage, dass es sich her nicht um eine echte methode rurale handelt sondern eher eine individuell ausgelegte Methode champenoise. Gleichwohl oder deswegen ist das ein sehr guter Sekt, der tatsächlich erst 10 Minuten Luft braucht, dann aber loslegt. Für den aufgerufenen Preis würde ich am Ende aber dann doch lieber Winzerchampagner kaufen.

05.12.2015:

Schlanke Nase, feine bis sehr feine Perlen, am Gaumen auch ehr schlank, mit dieser Flasche ist sensorisch nicht viel los, dabei wirkt der Wein so - optisch - fehlerfrei und sogar recht gut gemacht im Glas. Schade, da fehlt der Wumms. Oder ein Hallo. Oder irgendwas auf der Länge. Nach einiger Zeit wird das cremig, das gefällt mir.

Die bisherigen 4 Flaschen erscheinen mir insgesamt recht unterschiedlich, eine war sogar richtig nice. Ich habe meine recht günstig abgestaubt, für die regulär aufgerufenen EUR 24,50 würde ich mir das Risiko aber tatsächlich nicht in den Keller holen und bleibe insofern bei meiner Einschätzung was das angeht.
Viele Grüße,
Euer Schöni
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Schönibert
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Re: Sekt aus der Pfalz

Beitrag von Schönibert »

Motzenbäcker Chardonay Brut Methode Rurale 2017

Nach einer Flasche Bruno Paillard extra Brut kommt das schon sehr, sorry, plump daher. In der Nase heute faule Früchte, das macht keinen großen Appetit. Flaschenvarianz erscheint mir hier extrem hoch.
Am Gaumen ist der Wein feinperlig und ist auch ganz attraktiv. Aber für die regulären 25 Euro bin ich da raus und nehm für <50 den Paillard.
Viele Grüße,
Euer Schöni
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EThC
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Re: Sekt aus der Pfalz

Beitrag von EThC »

...der gestrige Holy-Evening-Schaum, kam bei der Mittrinkerschaft recht gut an, ich persönlich war aber jetzt nicht gerade maximalbegeistert:

2018er Pinot noir - Siebeldingen Im Sonnenschein - B - Privé - brut - Crémant - Deutscher Sekt b.A., Wilhelmshof

Bild
Viele Grüße
Erich

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Schönibert
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Re: Sekt aus der Pfalz

Beitrag von Schönibert »

Motzenbäcker Chardonay Brut Methode Rurale 2017

Heute von der Nase deutlich freundlicher, dafür perlt der heute wie Apollinaris. Aber zum Apéro geht das ganz gut.
Viele Grüße,
Euer Schöni
Bernd Schulz
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Re: Sekt aus der Pfalz

Beitrag von Bernd Schulz »

Ein ganz großer Schaumweintrinker bin ich ja eigentlich nicht, aber heute hatte ich plötzlich Lust auf etwas Prickelndes:

Bild

Die Perlage könnte wirklich feiner sein, aber ansonsten gefällt mir dieser deutsche Schäumer durchaus sehr gut. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich die Flasche selber für irgendeinen festlichen Anlass gekauft, aber dann doch nicht verbraten habe, und wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, lag der Preis dafür so um die 18 Euro. Das halte ich im Hinblick auf das Gebotene für keinen sensationell günstigen, aber doch recht fairen Kurs. Nachkauf = 2 von 3 auf der Erich-Skala.

Herzliche Grüße

Bernd
joern_ribu
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Re: Sekt aus der Pfalz

Beitrag von joern_ribu »

Ich hab das ganze Wochenende überlegt, ob ich zum Thema "Sekt aus der Pfalz" was schreiben soll oder nicht. Ich habe das Thema Sekte bei meinem Bericht über die VDP Kellernacht bewusst außen vor gelassen, aber als ich jetzt Bernds Notiz hier gelesen habe, muss es doch mal raus. Vorweg, der von Buhl'sche 2015 Kieselberg Deidesheimer Riesling Sekt brut war um kurz nach 21 Uhr aus, wenn ich richtig gezählt habe, waren hinter dem Stand 18 leere Flaschen aufgereiht. Der scheint also zumindest starkes Interesse ausgelöst zu haben. Für uns gab es nur noch den allerletzten Tropfen, eine Bewertung leider nicht mehr möglich.

Wir hatten vorher diverse andere probiert, insbesondere solche, die sich "Prestige" nennen dürfen. Wenn ich das Konzept richtig verstehe, dann will man damit dem Champagner Konkurrenz machen. Nun ja, vielleicht lag es an der Tages-, bzw. Abendform, der Gaumen durch die anderen Weine dekalibriert, ich weiß es nicht. Jedenfalls konnte keiner, egal ob von Jülg, Mosbacher, Bergdolt und noch 1-2 andere mehr, auch nur ansatzweise überzeugen. Bei dem ersten, den wir probiert hatten, kam mir sofort die Assoziation Apfelessig, und die kam bei jedem neuen Sekt wieder. Alle eine zwar feine aber breite Perlage, den Mund geradezu ausschäumend, vordergründig ordentlich Säure und genau, ganz viel Apfel. Wie gesagt, das kann an uns gelegen haben, die Sekte waren teils auch nicht mehr kalt genug, aber das war in der Summe wirklich nichts. Und dafür werden dann ja auch Preise für um die 30€ aufgerufen. Mir jedenfalls wären "einfache" Winzersekte, die mit dem zufrieden sind, was sie sind und nicht "auf Schampus getrimmt" wurden deutlich lieber, vor allem wenn sie im Bereich von 15-20 € gepreist werden. Die gibt's ja zum Glück noch. Am Samstag beim VDP allerdings nicht.

Sorry, muste ich mal loswerden, auch wenn es wohl keinem bei seiner Kaufentscheidung hilft. Danke für's Lesen :mrgreen:
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Salute - und immer einen guten Wein im Glas wünscht

Jörn
nm_
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Re: Sekt aus der Pfalz

Beitrag von nm_ »

joern_ribu hat geschrieben: Mo 23. Feb 2026, 13:35 Vorweg, der von Buhl'sche 2015 Kieselberg Deidesheimer Riesling Sekt brut war um kurz nach 21 Uhr aus, wenn ich richtig gezählt habe, waren hinter dem Stand 18 leere Flaschen aufgereiht. Der scheint also zumindest starkes Interesse ausgelöst zu haben. Für uns gab es nur noch den allerletzten Tropfen, eine Bewertung leider nicht mehr möglich.
Für mich war das mit deutlichem Abstand der beste Sekt des Abends.
joern_ribu hat geschrieben: Mo 23. Feb 2026, 13:35 Jedenfalls konnte keiner, egal ob von Jülg, Mosbacher, Bergdolt und noch 1-2 andere mehr, auch nur ansatzweise überzeugen. [...] Mir jedenfalls wären "einfache" Winzersekte, die mit dem zufrieden sind, was sie sind und nicht "auf Schampus getrimmt" wurden deutlich lieber, vor allem wenn sie im Bereich von 15-20 € gepreist werden. Die gibt's ja zum Glück noch. Am Samstag beim VDP allerdings nicht.
Jülg und Fitz-Ritter fand ich auch sehr unspektakulär. Den von Bergdolt fand ich nicht schlecht, der ist übrigens im von dir genannten 15-20€ Bereich.
Bernd Schulz
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Re: Sekt aus der Pfalz

Beitrag von Bernd Schulz »

joern_ribu hat geschrieben: Mo 23. Feb 2026, 13:35 ...Bei dem ersten, den wir probiert hatten, kam mir sofort die Assoziation Apfelessig, und die kam bei jedem neuen Sekt wieder. Alle eine zwar feine aber breite Perlage, den Mund geradezu ausschäumend, vordergründig ordentlich Säure und genau, ganz viel Apfel...
Solche vordergründig penetranten Apfelnoten mag ich ebenfalls nicht wirklich gerne. Der "Reserve" von v. Buhl hatte aber so gar nichts, was in diese Richtung ging. Und ich habe gerade noch mal nachgeschaut: Die aktuelle Version kostet im Shop des Betriebs 17,90. Aus dieser Preisklasse hatte ich vor ein paar Jahren ein paar direkt in der Champagne erworbene Champagner von nicht so bekannten Erzeugern, die mir jemand mitgebracht hatte, und die kamen - um es ehrlich zu sagen - an den "Reserve" von v. Buhl nicht heran.

Herzliche Grüße

Bernd
joern_ribu
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Re: Sekt aus der Pfalz

Beitrag von joern_ribu »

nm_ hat geschrieben: Mo 23. Feb 2026, 16:31
Für mich war das mit deutlichem Abstand der beste Sekt des Abends.

Jülg und Fitz-Ritter fand ich auch sehr unspektakulär. Den von Bergdolt fand ich nicht schlecht, der ist übrigens im von dir genannten 15-20€ Bereich.
Dann werde ich die von Buhl'schen Sekte wohl bei anderer Gelegenheit nochmal testen müssen. Es gibt schlimmere To-Do's, denke ich. :lol:

Von Bergdolt hatte ich mir auch irgendwie mehr versprochen. Aber wie wir ja bei meinem längeren Post zur Kellernacht schon festgestellt haben: irgendwann ist das mit der Objektivität bei einer solchen Veranstaltung einfach schwierig. Deren Portfolio habe ich schon länger im Auge und werde das bei Gelegenheit mal in Ruhe genauer probieren.

Ich werde nächsten Samstag auf der Veranstaltung vom Forum Pfalz jedenfalls auch wieder einige Sekte probieren und berichten. :)
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Salute - und immer einen guten Wein im Glas wünscht

Jörn
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