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Bordeaux 2015
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Trinkfreude
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Re: Bordeaux 2015
... und jetzt kommt die Filmempfehlung des Tages: Life of Brion.
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Re: Bordeaux 2015
Haut Brion mit 385 ex Nego und der Mission nimmt einen zweiten Anlauf, um teurer zu werden. 300 ex nego. Zur Erinnerung. La Mission hatte vor ein paar Jahren versucht, preislich in die Region der Premier Cru aufzusteigen und war gescheitert.
Grüße,
wolf
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„Es war viel mehr.“
Johnny Depp dementiert, 30.000 Dollar im Monat für Alkohol ausgegeben zu haben. (Quelle: „B.Z.“)
Johnny Depp dementiert, 30.000 Dollar im Monat für Alkohol ausgegeben zu haben. (Quelle: „B.Z.“)
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Trinkfreude
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Re: Bordeaux 2015
Wie war nochmal der ex-nego Preis des 2014ers? Irre ich mich oder haben wir da ganz schlank mal eine Steigerung um 100%?
Re: Bordeaux 2015
So ist es. Jetzt müssen nur noch die 100 Punkte allerorten bestätigt werden und wir haben das Schnäppchen des JahrgangsTrinkfreude hat geschrieben:Wie war nochmal der ex-nego Preis des 2014ers? Irre ich mich oder haben wir da ganz schlank mal eine Steigerung um 100%?
Grüße
Hartmut
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Trinkfreude
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Re: Bordeaux 2015
Das sind aber auch Waschlappen. Wenn sie schon ganz nach vorne wollen, dann hätten sie den Mission auch direkt zum gleichen Preis rausbringen können wie den Haut Brion. Auf die paar Kröten kommt's dann auch nicht mehr an, und dann hätte auch der letzte die Botschaft kapiert. So kennt sich jetzt wieder keiner aus, ob der Wein nun gut ist oder nicht 
- octopussy
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Re: Bordeaux 2015
Guter Artikel, der deine These tatsächlich stützt. Deinen letzten Satz würde ich aber noch härter formulieren. Die Preisgestaltung der ganz Großen (Premier GCC) mag noch gerechtfertigt sein, die haben immerhin das Image des absoluten Luxus, für den man jeden Preis bezahlt. Bei den Möchtegerns (La Mission, Cos, Palmer, usw.) sehe ich dagegen Probleme.UlliB hat geschrieben:En primeur: "just for show?"
https://www.thedrinksbusiness.com/2016/ ... -for-show/
Ich hatte die gleiche Hypothese bereits ziemlich am anfang dieses Threads aufgestellt, aber etwas anders formuliert, indem ich den ganzen Rummel als "Zombie-Veranstaltung" bezeichnet habe. Zumindest aus der Sicht der Top-Chateau ist en primeur als Geschäftsmodell mausetot, und man betreibt das Ganze nur noch als Marketingveranstaltung - wobei ich mir nicht darüber im Klaren bin, ob die Preissetzungen der letzten Tage für das Image von Bordeaux nützlich sind, oder nicht vielmehr das Image zementiert wird, dass hier alles frech teuer ist und ein mieses PLV hat.
Zum einen strahlt deren Preisgestaltung klar negativ auf das Image der Güter mit einer angemessenen Preisgestaltung ab. Genau genommen kann man sich ja z.B. bei Grand Puy Lacoste, Malescot St. Exupery (wenn man den Stil mag), Giscours oder anderen über den Preis nicht beschweren. 50-60 Euro zahlt man heutzutage fast überall für einen absoluten Top-Rotwein. Trotzdem überwiegt bei vielen das Image: Bordeaux = teuer.
Zum anderen habe ich auch erhebliche Zweifel, ob Cos, La Mission, selbst Pichon Baron, in der Lage sein werden, zurückgehaltene Bestände in drei, fünf oder zehn Jahren zum en primeur Preis zu verkaufen. Dafür ist zum einen einfach zu viel Bordeaux auf dem Markt und zum anderen sind die en primeur Preise zu hoch. In der Preisklasse über 100 Euro wird es weltweit nämlich durchaus dünn.
Beste Grüße, Stephan
Re: Bordeaux 2015
Dieses pauschalisierende Image überwiegt ja doch aber eigentlich nur bei denen, die von Bordeaux nicht sonderlich viel verstehen, mithin also bei der nicht gerade schwerwiegendsten Bordeaux-Kundengruppe. Wer hingegen diese Weine schätzt, kennt sich mit ihnen - aus purer Eigen-Genuss-Sucht - in aller Regel auch so weit aus, dass er Bordeaux immer noch als eine Weinregion mit z.T. atemberaubenden Preis-Genuss-Verhältnissen ansieht (zumindest was die Roten und die Süßen angeht...).octopussy hat geschrieben:Trotzdem überwiegt bei vielen das Image: Bordeaux = teuer.
Denn für 60 € irgendeinen guten Rotwein zu kaufen, ist keine große Kunst. Aber für 15 € einen Wein zu beschaffen, der bisweilen wie 60 € zu schmecken in der Lage ist, gelingt meines Wissens, wenn überhaupt, nur im Bordelais. Das ist zumindest meine Erfahrung.
Re: Bordeaux 2015
Muessen sie das denn? Selbst wenn die mit 10% Diskont an den Markt gingen, verdienten sie immer noch genug Geld (falls das ueberhaupt das Ziel ist; im Zweifel sind konzerneigene Weingueter sehr prestigioese Abschreibung- und Repraesentationsobjekte bzw. es reicht die beruehmte schwarze Null).octopussy hat geschrieben:Zum anderen habe ich auch erhebliche Zweifel, ob Cos, La Mission, selbst Pichon Baron, in der Lage sein werden, zurückgehaltene Bestände in drei, fünf oder zehn Jahren zum en primeur Preis zu verkaufen.
Geld verdienen muessen die Kleinen, die nicht nebenher noch Parfum (fuer die Frau) oder Lebensversicherungen (fuer ihren Ehemann) verkaufen. Und schon bleiben die Preise realistisch...
Cheers,
Ollie
Yeah, well, you know, that’s just like, uh, your opinion, man.
Parfois, quand c'est trop minéral, on s'emmerde.
"Souvent, l'élégance, c'est le refuge des faibles." (Florence Cathiard)
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Re: Bordeaux 2015
Mouton @ 384 € ex nego, gleicher Preis wie Ch. Margaux.
Links sind wir jetzt fast komplett, Lafite fehlt noch, und interessanterweise auch Ducru Beaucaillou. Rechts fehlen noch ein paar mehr.
Gruß
Ulli
Links sind wir jetzt fast komplett, Lafite fehlt noch, und interessanterweise auch Ducru Beaucaillou. Rechts fehlen noch ein paar mehr.
Gruß
Ulli
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Trinkfreude
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Re: Bordeaux 2015
Dass die Spitzen-Pomerols sich noch belauern und keiner als erster zucken will, versteh ich ja noch. Aber bei ein paar anderen frage ich mich, worauf die eigentlich noch warten. Bei Ducru müssen sie ja nur noch auswürfeln, ob sie sich preislich neben Cos stellen, neben LLC oder vielleicht nochmal weiter vornedran. Die Referenzpunkte sind doch alle da. Und für Figeac gilt das gleiche. Kann doch eigentlich nicht so kompliziert sein.