Süße Weine - Alkoholgehalt

Was Sie schon immer über Wein wissen wollten, aber nie zu fragen wagten
MichaelWagner
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Re: Süße Weine - Alkoholgehalt

Beitrag von MichaelWagner »

bei restsüßen Spät-/Auslesen sind 11-12vol% ja auch kein Problem. Bei TBA/BA/EW theoretisch auch nicht...aber eben nur theoretisch:)
wenns läuft, dann läufts. Aber bis es läuft, dauerts...
Bernd Schulz
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Re: Süße Weine - Alkoholgehalt

Beitrag von Bernd Schulz »

bei restsüßen Spät-/Auslesen sind 11-12vol% ja auch kein Problem.
Produktionstechnisch gesehen nicht. Geschmacklich dagegen oft schon.... :mrgreen:

Herzliche Grüße

Bernd
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Gaston
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Re: Süße Weine - Alkoholgehalt

Beitrag von Gaston »

Mich interessiert in diesem Zusammenhang Folgendes: Wie kommen die bei den Hochprädikaten doch oft hohen Säuren zustande? Meines Wissens wird die Säure im Laufe des Reifeprozesses abgebaut. Bei den extrem reifen Auslesen und höher müsste dann die Säurewerte doch eher niedrig sein. Sind sie aber meistens nicht. Wie kommt das zustande?
Beste Grüße
Gaston
MichaelWagner
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Re: Süße Weine - Alkoholgehalt

Beitrag von MichaelWagner »

Bei ausgereiftem Lesegut sollte die Säure moderat sein. Bei ausgereiftem...
wenns läuft, dann läufts. Aber bis es läuft, dauerts...
Ollie
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Re: Süße Weine - Alkoholgehalt

Beitrag von Ollie »

Die Saeure wird - genauso wie der Zucker - durch Wasserverlust aufkonzentriert. Der Botrytispilz macht die Beerenhaut wasserdurchlaessig, und auch gesunde Trauben schrumpfen bei warmem Herbstwetter rosinenartig ein. Bei Eisweinen kommt es wegen des Ausfrierens von Wasser zu ganz extremen Saeurewerten.

Cheers,
Ollie
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Gaston
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Re: Süße Weine - Alkoholgehalt

Beitrag von Gaston »

Ollie hat geschrieben:Die Saeure wird - genauso wie der Zucker - durch Wasserverlust aufkonzentriert. Der Botrytispilz macht die Beerenhaut wasserdurchlaessig, und auch gesunde Trauben schrumpfen bei warmem Herbstwetter rosinenartig ein. Bei Eisweinen kommt es wegen des Ausfrierens von Wasser zu ganz extremen Saeurewerten.
Das wollte ich wissen, danke. Hohe Säuren sind ja bei den Hochprädikaten auch wünschenswert.
Beste Grüße
Gaston
MichaelWagner
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Re: Süße Weine - Alkoholgehalt

Beitrag von MichaelWagner »

Ahso. Ich hatte "Hochprädikate" überlesenund interpretiert dass du "unangenehm" hohe Säurewerte bei nicht-Prädikatsweinen meinst. Bei den Hochprädikaten wäre das geschmacklich mit niedrigen Säurewerten etwas "bappig" wegen der hohen Restsüsse.
wenns läuft, dann läufts. Aber bis es läuft, dauerts...
Käfi
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Re: Süße Weine - Alkoholgehalt

Beitrag von Käfi »

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

Ich habe im Eifer des Gefechts den noch ungeöffneten Sauternes mit dem Juracon verwechselt, genauer gesagt ein La Magendia de Lapeyre 2010.

Heute habe ich einen Riesling getrunken, Bild im Anhang. Der Juracon ist zwar süßer, aber dennoch facettenreicher, weniger pappig, deutlich interessanter.

Als nächstes stehen Weine des Weingutes Selbach-Oster und Josef Rosch auf der Liste. Beide bieten "Halbtrockene" Weine mit um die 20 g/l sowie "Fruchtige Weine" mit um die 50-90 g/l Restsüße. (Die in 0,375 l Flaschen angeboten "klassischen Dessertweine" interessieren mich aktuell nicht, ich bin auf der suche nach normalen Trinkweinen).

An welche Kategorie wird der Juraconwein in etwa herankommen? Leider bringt der keine Angaben mit..

Das hier angesprochene Weingut Jos. Christoffel jun. aus Ürzig habe ich heute versucht anzurufen, leider niemanden erreicht. Auch dort werde ich mich mal umsehen.

Grüße
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Gerald
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Re: Süße Weine - Alkoholgehalt

Beitrag von Gerald »

Hallo,
Mich interessiert in diesem Zusammenhang Folgendes: Wie kommen die bei den Hochprädikaten doch oft hohen Säuren zustande? Meines Wissens wird die Säure im Laufe des Reifeprozesses abgebaut. Bei den extrem reifen Auslesen und höher müsste dann die Säurewerte doch eher niedrig sein. Sind sie aber meistens nicht. Wie kommt das zustande?
die Botrytis baut nur einen Teil der Weinsäure ab, die Äpfelsäure bleibt weitgehend erhalten. Wenn dann durch die perforierte Beerenhaut viel Wasser verdunstet, konzentrieren sich die festen Inhaltsstoffe natürlich auf und damit steigt insgesamt die Säurekonzentration.

Bei Eiswein aus nicht von Botrytis befallenen Beeren (keine Ahnung wie oft das vorkommt) sollte natürlich noch mehr Säure enthalten sein, da ja dann auch die Weinsäure erhalten bleibt und entsprechend noch aufkonzentriert wird.

Grüße,
Gerald
Käfi
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Re: Süße Weine - Alkoholgehalt

Beitrag von Käfi »

Sind die Begriffe Fruchtsüß und Edelsüß synonym zueinander?

So wie ich das sehe geht Säure und Süße einher, beide werden durch Wasserentzug aufkonzentriert. Wieso haben die "billigen" Produkte dann dennoch wenig Säure und es schmeckt pappig?
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