Absatzrückgang Wein

Hohe Brisanz, kurzes Verfallsdatum
TOM
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Re: Absatzrückgang Wein

Beitrag von TOM »

Rieslingfan hat geschrieben: Mi 12. Aug 2026, 19:08 Tom, ich schätze deinen Beitrag durchaus und mein Hinweis war keineswegs abwertend gemeint.
Habe ich auch nicht abwertend verstanden. Alles gut!
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TOM
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Re: Absatzrückgang Wein

Beitrag von TOM »

Lars Dragl hat geschrieben: Do 13. Aug 2026, 09:12 Zu HAWESKO: ... ziemliche Preiserhöhungen aufgefallen. ... Gutscheine mit am Start sind. Solche sind mir in letzter Zeit allerdings weniger und als niedriger aufgefallen...
Das ist mir auch aufgefallen. Habe dieses Jahr erst einmal bei HAWESKO bestellt. Mit meinem Geburtstagsgutschein. ;)
Früher gab es 20 Eur ab 100 Eur Einkauf, manchnal sogar 50 Eur ab 220 Eur Einkauf und man konnte den Gutschein beliebig oft, manchmal sogar auf Subskriptionen anwenden.
Jetzt gab es nur noch 15 Eur ab 100 Eur und auch Doppelrabatte gehen nicht mehr. So konnte man früher bei 12 für 10 Aktionen auch noch den Gutschein drauf knallen. Obwohl die Preise etwas höher waren als im sonstigen Handel, hat sich das mit den Gutscheinen gelohnt. Ich weiß, dass ich so mal eine Kiste Labégorce zum Spottpreis geschossen hatte. - All das ist weggefallen. Verständlich bei der dünnen Marge.
Lars Dragl hat geschrieben: Do 13. Aug 2026, 09:12 ... alkoholfreie Bier ... gestiegene Qualität und die gleichzeitig höherer Akzeptanz der Konsumenten ... aufgrund der kostspieligen Entalkoholisierung kleiner, aber dort wo das Produkt schmeckt, ist auch die Nachfrage da.
Auch hier muss ich Dir zustimmen und muss sagen dass auch ich selbst gerne alkoholfreies Bier trinke. Die Qualität ist hoch. Das Bier mit Alkohol habe ich nur noch selten und auch nur dann, wenn Besuch kommt, der kein Bier ohne Alkohol mag.

Zur Entalkoholisierung: Das muss nicht sein!
Ich war im Februar diesen Jahres in Australien und habe dort (neben gutem Wein) ein spannendes alkoholfreies Bier entdeckt. Das Zeugs heißt "Heaps Normal Quiet XPA" und ich habe es hier bei uns noch nicht gefunden. Der Geschmack ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, da die verwendeten Hefen ein leichtes Grapefruit-Aroma erzeugen. Aber nach kurzer Zeit bin ich ein echter Fan davon geworden.
Das Spannende daran: Das Bier ist nicht entalkoholisiert! Die Brauerei verwendet stattdessen eine besondere obergärige Hefeform (Saccharomyces cerevisiae), die darauf gezüchtet ist, nur extrem wenig Zucker in Alkohol umzuwandeln. :Der Alkoholgehalt wird von Anfang an auf unter 0,5 % Vol. gedeckelt. Weil der Alkohol nie entzogen werden musste, bleiben die vollständigen Hopfenöle, Aromen und der vollmundige Körper komplett erhalten. Ich fand das Bier echt genial! Schade, dass es das bei uns (noch) nicht gibt und schade, dass das bei Wein nicht funktioniert.

Und sorry, jetzt bin ich echt Off-Topic...
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Gerald
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Re: Absatzrückgang Wein

Beitrag von Gerald »

Hallo
Das Spannende daran: Das Bier ist nicht entalkoholisiert! ... Schade, dass es das bei uns (noch) nicht gibt und schade, dass das bei Wein nicht funktioniert.
doch, das gibt es auch bei Wein, ich habe zwei dieser Produkte schon ausprobiert. Schmecken recht gut, haben nur wirklich nichts mehr mit Wein gemeinsam ...

Siehe hier: viewtopic.php?p=176795#p176795

Grüße
Gerald
Lars Dragl
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Re: Absatzrückgang Wein

Beitrag von Lars Dragl »

Hallo Tom!

Doch in Deutschland gibt es auch Biere, die mit "Isarauen-Hefe" (TU München) oder Ähnlichem vergoren werden und die danach dann viel weniger Alkohol haben. MetaBrew macht daraus Leichtbier mit viel Geschmack und weniger Alk. Die sind aber aus Naila weggezogen und brauen an unterschiedlichen Standorten. Selbst habe ich noch keines probiert, nur vorgeschwärmt hat mir jemand.

Herzliche Grüße

Lars
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Gerald
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Re: Absatzrückgang Wein

Beitrag von Gerald »

Noch zum Thema Absatzrückgang selbst: mich wundert ein bisschen, dass trotz dem Trend zu weniger Alkoholkonsum das Angebot an Halbflaschen nicht steigt. Zumindest ich würde sicher viel öfter spontan eine Halbflasche öffnen, besonders jetzt im Sommer ist eine 0,75 oft einfach zu viel, da wird es dann eher ein alkoholarmes Getränk wie Cidre oder auch ein Longdrink.

Nur bei den meisten Händlern gibt es (gefühlt, nicht abgezählt) auf 100 Weine in der Normalflasche vielleicht eine oder zwei in der Halbflasche - bezogen auf "normale" Weine (nicht die Hochprädikate, da ist natürlich das Angebot viel umfangreicher).

Bin ich da nur ein völlig untypischer Weinkonsument oder wurde hier eine Chance einfach übersehen?

Grüße
Gerald
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Rieslingfan
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Re: Absatzrückgang Wein

Beitrag von Rieslingfan »

Für mich sind 0,75 Flaschen optimal, ich mag weder größere noch kleinere Einheiten. Winzer und Händler benötigen schließlich entsprechende Lagermöglichkeiten für den Wein und dies dürfte bei kleineren Einheiten als 0.75 Liter nicht selten zu knapp werden.

Doch auch im privaten Bereich muss man schließlich die Lagermöglichkeiten im Auge behalten.
Gruß Markus
Kle
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Re: Absatzrückgang Wein

Beitrag von Kle »

Gerald hat geschrieben: Do 13. Aug 2026, 16:40 Noch zum Thema Absatzrückgang selbst: mich wundert ein bisschen, dass trotz dem Trend zu weniger Alkoholkonsum das Angebot an Halbflaschen nicht steigt. Zumindest ich würde sicher viel öfter spontan eine Halbflasche öffnen, besonders jetzt im Sommer ist eine 0,75 oft einfach zu viel, da wird es dann eher ein alkoholarmes Getränk wie Cidre oder auch ein Longdrink.

Nur bei den meisten Händlern gibt es (gefühlt, nicht abgezählt) auf 100 Weine in der Normalflasche vielleicht eine oder zwei in der Halbflasche - bezogen auf "normale" Weine (nicht die Hochprädikate, da ist natürlich das Angebot viel umfangreicher).

Bin ich da nur ein völlig untypischer Weinkonsument oder wurde hier eine Chance einfach übersehen?

Grüße
Gerald
gegen das kleine Format mag sprechen, dass Wein oft in Gesellschaft, bzw. bei gesellschaftlichen Anlässen getrunken wird und das Servieren einer Halbflasche, die sich allzu schnell leert, mickrig wirkt und unpraktisch ist.
Obwohl ich selber fast nur noch deshalb öfter mal subskribiere, um an Halbflaschen langlebiger Weine zu gelangen, habe ich im Geschäft höchst selten eine gekauft. Vielleicht aus Sorge, die Entfaltung des Weines nicht lang genug beobachten zu können.

Gruß, Kle
„Wenn man die Augen zumacht, schmeckt er noch bitterer, es ist phantastisch.“
Julio Cortázar, Rayuela (Übers. Fritz Rudolf Fries)
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Re: Absatzrückgang Wein

Beitrag von Weinschlürfer »

Gerald hat geschrieben: Do 13. Aug 2026, 16:40 Noch zum Thema Absatzrückgang selbst: mich wundert ein bisschen, dass trotz dem Trend zu weniger Alkoholkonsum das Angebot an Halbflaschen nicht steigt. Zumindest ich würde sicher viel öfter spontan eine Halbflasche öffnen, besonders jetzt im Sommer ist eine 0,75 oft einfach zu viel, da wird es dann eher ein alkoholarmes Getränk wie Cidre oder auch ein Longdrink.

Nur bei den meisten Händlern gibt es (gefühlt, nicht abgezählt) auf 100 Weine in der Normalflasche vielleicht eine oder zwei in der Halbflasche - bezogen auf "normale" Weine (nicht die Hochprädikate, da ist natürlich das Angebot viel umfangreicher).

Bin ich da nur ein völlig untypischer Weinkonsument oder wurde hier eine Chance einfach übersehen?

Grüße
Gerald
Ist bei mir auch so. Aber offensichtlich sind die Logistikkosten etc. nicht so wirklich reizvoll.
Nicht umsonst sind die Halbflaschen ja auch immer eigentlich recht teuer (für mich).

Aber ich würde auch mehr Halbflaschen kaufen, wenn es reizvoll wäre.

In meinem normalen Bekanntenkreis (Leute um die 30 bis 50; nicht die Wein Freunde) wird sogar ne Flasche Wein zum Grillen nicht mehr leer,
weil keiner mehr Alkohol trinken will....

Ist wahnsinn.
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