Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch

Hohe Brisanz, kurzes Verfallsdatum
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EThC
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch

Beitrag von EThC »

Ollie hat geschrieben: So 19. Jul 2026, 23:40 Was genau passiert, und wie und warum?
"Ständig unterschiedliche Weine in den Fässern? STOP! Das muß nicht sein! Denn jetzt gibt es "Lagen-Ex"! Das perfekte Roundup gegen alle störenden Lagencharakteristika! Damit auch sie künftig wieder Qualität liefern können: einer wie der andere!"
Viele Grüße
Erich

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Ollie
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch

Beitrag von Ollie »

:lol: :lol: :lol:
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maxilian7
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch

Beitrag von maxilian7 »

Weils grad so gut passt: das Thema Inhaltsangaben und Aufsäuern/Aufzuckern war in der vorletzten Blindflug Folge Thema:
https://www.schnutentunker.de/gaeren-oder-gammeln/
Ich fands sehr hörenswert.

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Max
jxs
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch

Beitrag von jxs »

nm_ hat geschrieben: So 19. Jul 2026, 19:14
Bernd Schulz hat geschrieben: So 19. Jul 2026, 17:18 Und mal ganz abgesehen vor der Tradition, aus der der VDP eigentlich herkommt, [...]
Für mich passt es auch abseits der Tradition nicht zusammen, dass die VDP-Mitglieder hohe 1G/GG-Preise mit ihrer lagenbasierten Qualitätsklassifikation rechtfertigen und dann mit Hilfsmitteln über Teile des Lagencharakters im jeweiligen Jahr drüberbügeln.
Irgendwo hieß es mal, dass es „keine schwachen Jahrgänge mehr gäbe“. Mit der Transparenzpflicht wird jetzt halt klar, dass das mehr an der Kellerarbeit liegt, als an der Weinbergsarbeit. Dumm nur, dass sich die allermeisten Winzer gerne naturnah und terroir-orientiert geben. Mittels Aufzuckerung und Aufsäuerung werden mindestens Jahrgangsunterschiede nivelliert. Schade. Aber erfreulicherweise gibt es genug Alternativen
maxilian7 hat geschrieben: Mo 20. Jul 2026, 11:40 Weils grad so gut passt: das Thema Inhaltsangaben und Aufsäuern/Aufzuckern war in der vorletzten Blindflug Folge Thema:
https://www.schnutentunker.de/gaeren-oder-gammeln/
Ich fands sehr hörenswert.
Interessant ja, überzeugend fand ich die angeführten Gründe überwiegend weniger. Dass es ohne Aufsäuerung und Aufzuckerung geht beweisen ja genügend Winzer.
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EThC
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch

Beitrag von EThC »

jxs hat geschrieben: Di 21. Jul 2026, 10:55 Mittels Aufzuckerung und Aufsäuerung werden mindestens Jahrgangsunterschiede nivelliert. Schade. Aber erfreulicherweise gibt es genug Alternativen
...mir ist es als Weinkonsument am liebsten, wenn im Idealfall nur Trauben drin sind. Aber es gibt halt genügend Zwänge, die den ein oder anderen Inhaltsstoff notwendig machen oder aus meiner Sicht zumindest gerechtfertigt erscheinen lassen, deshalb bin ich bei manchen Sachen offen, bei manchen so halb und bei manchen gar nicht. Generell muß es halt einen nachvollziehbaren Grund geben, der unbedingt qualitätsorientiert ist und nicht nur die reine "Convenience" betrifft, auch Prophylaxen sind für mich eher zweifelhaft. Aufsäuern ist da für mich schon sehr ok, dient das doch meist zur Moststabilisierung; Chaptalisieren dann dahinter, z.B. wenn der Winzer einerseits früher lesen will, andererseits aber auf ein gewisses Alk-Potential nicht verzichten möchte, beim Schaumwein ist's ja für die meisten in Form der Dosage sowieso ok. CMC und Co. sollen zwar geschmacksneutral sein (zumindest nach einer gewissen Zeit nach der Anwendung), ist aber als reine Convenience-Zutat für mich persönlich überflüssig, sogar zweimal, wenn's sich um einen Wein handelt, der z.B. aufgrund späterer Füllung etc. eh nicht mehr zur Weinsteinausfällung neigt, also CMC im GG, warum? Sollte man also differenziert betrachten und jeder kann das natürlich anders sehen. Aber deswegen ist das ja aus meiner Sicht positiv, daß mit der Zutatenliste hier eine zusätzliche Entscheidungshilfe existiert; ob und wie man sie nutzt, bleibt jedem selbst überlassen...
Viele Grüße
Erich

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maha
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch

Beitrag von maha »

Ich halte es da eher wie Schrödingers Weinzusatz. So lange ich nicht weiß was anderes drin ist, ist nichts anderes drin :lol: :lol:
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amateur des vins
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch

Beitrag von amateur des vins »

maha hat geschrieben: Di 21. Jul 2026, 15:10 Ich halte es da eher wie Schrödingers Weinzusatz. So lange ich nicht weiß was anderes drin ist, ist nichts anderes drin :lol: :lol:
Und ich dachte, Schrödinger hätte gesagt, es wäre alles drin - bis Du es trinkst. :lol:
Besten Gruß, Karsten
jxs
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch

Beitrag von jxs »

@EThC
Bei Basis-Weinen/Massenprodukten habe ich auch kein Problem mit Säure- und Zuckerzusätzen. Wenn ich im Super-Premium-Segment ein handwerkliches Produkt erstehe, was entsprechend mit „Wir füllen nur die Natur ab“ beworben wird, ist das was anderes. Dann möchte ich da nur Trauben und Sulfit drin haben. CMC versuche ich neuerdings zu vermeiden, sprich: ich kaufe keine Flaschen, wo das drin ist. Natürlich ist in der Gastro oder bei Freunden und Bekannten, da ab und zu ein Gläschen mit CMC bei. Das verweigere ich dann nicht und zettele i.d.R. auch keine Diskussion dazu an.
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Udo2009
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch

Beitrag von Udo2009 »

nm_ hat geschrieben: So 19. Jul 2026, 19:14 .....
Für mich passt es auch abseits der Tradition nicht zusammen, dass die VDP-Mitglieder hohe 1G/GG-Preise mit ihrer lagenbasierten Qualitätsklassifikation rechtfertigen und dann mit Hilfsmitteln über Teile des Lagencharakters im jeweiligen Jahr drüberbügeln.
...
Ähm... woher beziehst Du dieses Wissen? Oder VDP = Winzer benutzen Hilfsmittel?
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Udo2009
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch

Beitrag von Udo2009 »

Udo2009 hat geschrieben: Di 21. Jul 2026, 16:17
nm_ hat geschrieben: So 19. Jul 2026, 19:14 .....
Für mich passt es auch abseits der Tradition nicht zusammen, dass die VDP-Mitglieder hohe 1G/GG-Preise mit ihrer lagenbasierten Qualitätsklassifikation rechtfertigen und dann mit Hilfsmitteln über Teile des Lagencharakters im jeweiligen Jahr drüberbügeln.
...
Ähm... woher beziehst Du dieses Wissen? Oder VDP = Winzer benutzen Hilfsmittel?

Habe just mal den QRCode eines Weines vom Weingut Pfeffingen gescannt...:

"Energie, Kohlenhydrate (davon Zucker), Enthält geringfügige Mengen von Fett, gesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Salz
Zutaten: Trauben, Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel: Sulfite, Stabilisatoren: Metaweinsäure.
Unter Schutzatmosphäre abgefüllt."

Wo "versteckt" sich da CMC??
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