Julian Haart

Nora
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Re: Julian Haart

Beitrag von Nora »

Vielen Dank für den Bericht Wolfgang!

VG Nora
Bernd Schulz
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Re: Julian Haart

Beitrag von Bernd Schulz »

Niederbayer hat geschrieben: Fr 22. Mai 2026, 22:51 Die Preisgestaltung ab Hof ist aus meiner Sicht sehr angemessen...
Die Preisgestaltung ab Hof kennt man, wenn man nicht explizit eine Preisliste angefordert hat, erst einmal nicht. Und alleine das finde ich im Sinne von Transparenz schon nicht ganz unproblematisch.
Niederbayer hat geschrieben: Fr 22. Mai 2026, 22:51 .....Lagenkabis und Spätlese 20 bis 35€....
Tut mir leid, aber ich finde auch das schon teuer. Bei Oliver Haag ("Fritz Haag") kostet ein Lagenkabi keine 20 Euro. Und wir reden im Falle von Haag über einen Erzeuger, der schon seit Jahrzehnten ganz oben an den Gebietsspitze steht und ebenso lange ein enormes internationales Ansehen genießt.

Bei Julian Haarts Vater Gerd Haart (Weingut Johann Haart) habe ich - ganz abgesehen davon, dass ich mal für eine Woche Gast in seiner Ferienwohnung war - mehrfach Wein gekauft. Das war ein richtig bodenständiger Winzer mit ebenso bodenständigen Preisen....

Herzliche Grüße

Bernd
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EThC
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Re: Julian Haart

Beitrag von EThC »

...wir hatten die Diskussion ja schon mehrfach. Grundsätzlich sehe ich kein Problem darin, wenn jemand den Markt zu seinen Gunsten nutzt und dazu auch bei seinen Kunden selektiert, man kann halt nicht x Flaschen an x + y Kunden verkaufen. Mach ich letztlich genauso...

So, jetzt geht's erst mal per Fahrrad in die Ecke zwischen Lengries und Waakirchen... :D
Viele Grüße
Erich

Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.

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Bernd Schulz
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Re: Julian Haart

Beitrag von Bernd Schulz »

EThC hat geschrieben: Sa 23. Mai 2026, 09:32 ...wir hatten die Diskussion ja schon mehrfach. Grundsätzlich sehe ich kein Problem darin, wenn jemand den Markt zu seinen Gunsten nutzt....
So moralinsauer, wie mir das manchmal (nicht von dir, Erich!) unterstellt wird, sehe ich die Sache mit den vergleichsweise hohen bis sehr hohen Preisen auch gar nicht. Schließlich zwingt mich keiner dazu, irgendeinen Wein zu kaufen...

Aber die Preispolitik von Julian Haart könnte schon einen Grund dafür darstellen, dass hier vergleichsweise wenig über seine Weine geschrieben wird. Denn im restsüßen Bereich (der eh ein Nischengebiet darstellt) bekommt man grandiose Kabinette oder Spätlesen von den anerkannt besten deutschen Erzeugern zum gleichen oder zum sogar noch günstigeren Kurs.

Herzliche Grüße

Bernd
Niederbayer
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Re: Julian Haart

Beitrag von Niederbayer »

Guten Morgen Bernd,

Ich gebe Dir vollumfänglich recht, allein schon weil es uns nicht gelingen wird, subjektive Sichtweisen auf die Dinge zu objektivieren.So nehm ich halt den 12er oder 18er Karton pro Jahr und freu mich, das zu probieren und zu wissen, was dahinter steckt und ob der Goldtröpfchen Kabi bei Lieser 18€ oder bei J.Haart 20€ kostet....95% der Bevölkerung erachtet unser beider Ansätze als hirnrissig ;)
Und Ich bin dann ab und an auch auf Deiner Seite, z.B wenn ich die Rennradkäufe der vergangenen Jahre in meinem Bekanntenkreis verfolge :o

Mir war lediglich daran gelegen, die Begrifflichkeiten "Mondpreise" und "kümmert sich um seine Weine und weniger um Kunden" um meine Erfahrungen zu ergänzen. Ich persönlich finde halt, das wird diesem sympathischen und engagierten Winzer(paar) nicht gerecht.

Viele Grüße Wolfgang
Ollie
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Re: Julian Haart

Beitrag von Ollie »

Bernd Schulz hat geschrieben: So 24. Mai 2026, 01:16 Aber die Preispolitik von Julian Haart könnte schon einen Grund dafür darstellen, dass hier vergleichsweise wenig über seine Weine geschrieben wird. Denn im restsüßen Bereich (der eh ein Nischengebiet darstellt) bekommt man grandiose Kabinette oder Spätlesen von den anerkannt besten deutschen Erzeugern zum gleichen oder zum sogar noch günstigeren Kurs.
Erstaunlich. Da geben sich die Erzeuger größte Mühe, ihre Stile und/oder Lagencharakteristika auszudifferenzieren, und dem Konsumenten geht es am Ende doch nur darum, Hauptsache einen geilen Wein im Glas zu haben. Details sind unwichtig, die Weine sind schließlich von "anerkannt besten Erzeugern", und die siegelnden Instanzen sind selbstredend ebefalls die anerkannt besten.

So ist der konsumatorische Imperativ nur folgerichtig: Dann geh doch zu Netto!

Cheers,
Ollie
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Parfois, quand c'est trop minéral, on s'emmerde.

"Souvent, l'élégance, c'est le refuge des faibles." (Florence Cathiard)
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Udo2009
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Re: Julian Haart

Beitrag von Udo2009 »

Nein, ich geh nicht zu Netto - jedenfalls nicht für Wein. Aber dennoch ist irgendwann die persönliche Schmerzgrenze überschritten. 100,-- € gebe ich vielleicht für eine Flasche (sehr) guten Single Malt aus - aber nicht für Wein....
Ursula
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Re: Julian Haart

Beitrag von Ursula »

2023 Piesporter Goldtröpfchen, Riesling mit 12,5 Vol.% Alk., Pr.Nr.019/24 und 49er Naturkork

helles Gelb im Glas.
im Duft zunächst ziemlich verschlossen,ein Glas später ein zarter Pfirsichduft, für mich als Moselriesling nicht gleich erkennbar.
Fester Körper, schöne Mineralität, etwas weniger Alk. würde meiner Vorstellung von trockenem Moselriesling aus dem oberen Regal eher entsprechen.Dezente Säure, kein störender RZ, eine Spur Phenolik und eine Idee Bitterkeit. Mittlerer Nachhall.

Eine Zukunftsprognose möchte ich nicht wagen. Heute 89 P.

Gruß Ursus
niers_runner
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Re: Julian Haart

Beitrag von niers_runner »

Udo2009 hat geschrieben: So 24. Mai 2026, 18:00 Nein, ich geh nicht zu Netto - jedenfalls nicht für Wein. Aber dennoch ist irgendwann die persönliche Schmerzgrenze überschritten. 100,-- € gebe ich vielleicht für eine Flasche (sehr) guten Single Malt aus - aber nicht für Wein....
Für eine TBA oder Eiswein aus der Wehlener Sonnenuhr/Brauneberger Juffer-Sonnenuhr gebe ich gerne auch mal 100 EUR oder mehr aus.

Beste Grüße

Peter
Wer nicht genießt, wird ungenießbar. (Konstantin Wecker)
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