Wiedervorlage nach 2022 :
2020 Abtsberg Riesling GG, mit 12 Vol%. Alk, Pr.Nr.26/21, 45er Naturkork ND
immer noch helles Gelb .In der Nase ein würziger Blütenstrauß, sehr einladend und vielversprechend.
Sehr frisch auf der Zunge, schöner Spannungsbogen, minimaler RZ, der paßt. Zeigt Grip und Biß, trinklustfördernd,wirkt dabei federleicht und sogar ein bißchen betörend.Für mich Ruwer at its best. Gerne 94 P.
Gruß Ursus
Schlosskellerei C. von Schubert, Mertesdorf
Re: Schlosskellerei C. von Schubert, Mertesdorf
aus meiner Geschenkkiste :
1994 M. Grünhäuser, Riesling Kabinett mit 8 Vol.% Alk., Pr.Nr.22/95 und 45er Naturkork
leuchtendes Gelb im Glas,feine Würze,dezent angereift ( gekochtes Steinobst ), ein echter Spaß auf der Zunge, schlank und dicht zugleich,feine Säure, die die zurückgenommene Restsüße wunderbar ausbalanciert, saftig, griffig, ein sehr gelungener best ager.
Gruß Ursus
1994 M. Grünhäuser, Riesling Kabinett mit 8 Vol.% Alk., Pr.Nr.22/95 und 45er Naturkork
leuchtendes Gelb im Glas,feine Würze,dezent angereift ( gekochtes Steinobst ), ein echter Spaß auf der Zunge, schlank und dicht zugleich,feine Säure, die die zurückgenommene Restsüße wunderbar ausbalanciert, saftig, griffig, ein sehr gelungener best ager.
Gruß Ursus
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Bernd Schulz
- Beiträge: 7610
- Registriert: Sa 11. Dez 2010, 23:55
Re: Schlosskellerei C. von Schubert, Mertesdorf
Manche 2005er kriegen tatsächlich jetzt doch noch die Kurve:

Vor 10 Jahren war das einfach nur ein Süßemonster, auf das ich nicht mehr viel Hoffnung gesetzt habe, aber mittlerweile hat sich die Süße doch noch hinreichend zurückgezogen, und das, was dann übrig bleibt, ist durchaus tragfähig genug für eine gute Bewertung. Mit dem klassischen Spätlesetyp hat der Wein zwar nichts zu tun, sondern er wirkt durch und durch wie eine (freilich botrytisarme) Auslese. Aber gegen eine qualitativ hochwertige Auslese zum Spätlesepreis habe ich am Ende dann auch nichts einzuwenden....
Herzliche Grüße
Bernd

Vor 10 Jahren war das einfach nur ein Süßemonster, auf das ich nicht mehr viel Hoffnung gesetzt habe, aber mittlerweile hat sich die Süße doch noch hinreichend zurückgezogen, und das, was dann übrig bleibt, ist durchaus tragfähig genug für eine gute Bewertung. Mit dem klassischen Spätlesetyp hat der Wein zwar nichts zu tun, sondern er wirkt durch und durch wie eine (freilich botrytisarme) Auslese. Aber gegen eine qualitativ hochwertige Auslese zum Spätlesepreis habe ich am Ende dann auch nichts einzuwenden....
Herzliche Grüße
Bernd