...von Seiten Molitor gibt's ja eh keine Geschmacksangabe "trocken", "halbtrocken" etc., er arbeitet ja mit den Kapselfarben weiß, hellgrün und gold. Und die weiße wird halt auch für sensorisch trockene Weine jenseits der 9 g/l RZ verwendet.
Links vom zweiten Skalierungsstrich ist der Wein technisch wie sensorisch trocken, rechts davon technisch halbtrocken, sensorisch trocken. So genau nimmt's der Handel aber mit seinen Beschreibungen nicht...
Molitor
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Re: Molitor
Viele Grüße
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
https://ec1962.wordpress.com/
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- Schönibert
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Re: Molitor
Danke Erich für die Notiz, dank dir habe ich mich wieder an meine Flasche ganz tief unten im Regal erinnert. Die letzte Flasche müsste ich ´22 oder ´23 geöffnet haben. Damals auch schon toll, aber doch noch ein kleines ticken Restsüße, der Zucker hat sich aber wie du schon beschrieben hast besser eingebunden bzw. mir fällt es schwer ihn überhaupt wahrzunehmen, u.a dank einer schönen Säure.
Den würde ich glatt nachkaufen, schade dass das die letzte Flasche war. Hat jemand noch Erfahrung mit den jüngeren Jahrgängen bzw. dem grundsätzlichen Reiferverhalten? Bin gerade ob dem Preis sehr begeistert. Der letzte Riesling war Ried Heilligenstein ´20 von Gobbelsburg, klar der ist komplexer aber kostet auch einfach mal das 3-4fache.
lg
Jakob
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Re: Molitor
...gibt's noch hier: https://www.vinoterra.de/HERKUNFT/Deuts ... 20731.html
Viele Grüße
Erich
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Re: Molitor
Danke! Da muss ich dann nurnoch bisschen "Blegleitkram" finden um die 100€ vollzubekommen.EThC hat geschrieben: ↑Fr 8. Mai 2026, 21:31...gibt's noch hier: https://www.vinoterra.de/HERKUNFT/Deuts ... 20731.html
Die neueren Jahrgänge würden mich auch Interessieren...
Re: Molitor
Vor kurzem habe ich mich an meine Molitor-Kartons im Keller rangewanzt und geöffnet. Siehe da, es waren Weine drin, die ich gar nicht gekauft hatte. Ich war mit einem Bekannten im Weingut vor etwa 8 Jahren. Wir hatten am Ende des Besuchs, bei dem wir fast 15 Weine probieren konnten, unsere Favoriten auf getrennte Bestelllisten geschrieben, und das Weingut musste dann anscheinend unsere Namen vertauscht haben, die sie auf den Kartons vermerkt haben. Nun sitze ich auf recht alten Weinen, die schleunigst getrunken werden müssen – das ist auch mein Fazit. Mein Bekannter hat meine Weine inzwischen getrunken, sein Keller hat immer einen schnelleren Durchlauf als meiner.
Molitor Wehlener Klosterberg* Pinot Blanc 2016
Schmeckt schon recht gereift, keine Spannung (mehr) zu spüren.
Molitor Niedermenninger Herrenberg Auslese** 2007 (weisse Kapsel, trocken)
Schmeckt ausgezehrt, wie oben keine Spannung (mehr) zu spüren, Tertiärnoten sind nicht mehr zu leugnen.
Molitor Graacher Himmelreich Auslese** (Goldkapsel) 2007
Hat sich von den Dreien am besten gehalten, das Süsse-Säure-Spiel ist zu erahnen, wobei der Wein schon sehr süss ist, daher ein recht breiter Eindruck. Nach zwei Gäsern fand ich ihn recht klebrig. Angaben zum Restzucker habe ich nirgends gefunden, wird aber nicht wenig sein, in anderen Anbaugebieten könnte das fast als Beerenauslese durchgehen. Als Vergleich dazu hatte ich eine Woche vorher eine J.J. Prümm Wehlener Sonnenuhr Auslese 2012 (keine GK) getrunken: geiler Stoff, extreme Spannung, präzise auf den Punkt, nicht so süss wie Molitor, kein klebriges Mundgefühl auch nicht nach dem dritten Glas, die Reife ist zum Vorteil des Weines in Sekundärnoten schmeckbar. Im Vergleich dieser beiden Weine würde ich für mich entscheiden, dass Prüm die Nase deutlich vor Molitor hat. Prüm werde ich definitiv nachkaufen (3+/3 Nachkaufreflex), Molitor lasse ich bleiben.
Molitor Wehlener Klosterberg* Pinot Blanc 2016
Schmeckt schon recht gereift, keine Spannung (mehr) zu spüren.
Molitor Niedermenninger Herrenberg Auslese** 2007 (weisse Kapsel, trocken)
Schmeckt ausgezehrt, wie oben keine Spannung (mehr) zu spüren, Tertiärnoten sind nicht mehr zu leugnen.
Molitor Graacher Himmelreich Auslese** (Goldkapsel) 2007
Hat sich von den Dreien am besten gehalten, das Süsse-Säure-Spiel ist zu erahnen, wobei der Wein schon sehr süss ist, daher ein recht breiter Eindruck. Nach zwei Gäsern fand ich ihn recht klebrig. Angaben zum Restzucker habe ich nirgends gefunden, wird aber nicht wenig sein, in anderen Anbaugebieten könnte das fast als Beerenauslese durchgehen. Als Vergleich dazu hatte ich eine Woche vorher eine J.J. Prümm Wehlener Sonnenuhr Auslese 2012 (keine GK) getrunken: geiler Stoff, extreme Spannung, präzise auf den Punkt, nicht so süss wie Molitor, kein klebriges Mundgefühl auch nicht nach dem dritten Glas, die Reife ist zum Vorteil des Weines in Sekundärnoten schmeckbar. Im Vergleich dieser beiden Weine würde ich für mich entscheiden, dass Prüm die Nase deutlich vor Molitor hat. Prüm werde ich definitiv nachkaufen (3+/3 Nachkaufreflex), Molitor lasse ich bleiben.
