Bordeaux 2025

Medoc und seine Appellationen, Bourg und Umgebung, Fronsac, Pomerol, Saint Emilion und Umgebung, Entre Deux Mers, Graves und Pessac-Leognan, Sauternes und Co.
Winedom
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Re: Bordeaux 2025

Beitrag von Winedom »

Hallo Ollie!
Tolle Verkostungsnotizen. Danke!
Viele Grüße
Rainer


"Nein, Alkohol trinke ich nicht. Ich trinke hier einen Schoppen Winzerwein!"
Zaccetti
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Re: Bordeaux 2025

Beitrag von Zaccetti »

Château Pape Clément rot ist für 63.80.- Fr / 72.70 Euro zu haben, gleicher Preis wie der 2024.

Der Zweitwein von GPL ist auch draussen, auf den ersten bin ich gespannt nach Ollie's Berichten
Ollie
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Re: Bordeaux 2025

Beitrag von Ollie »

Zaccetti hat geschrieben: Do 7. Mai 2026, 11:58 Der Zweitwein von GPL ist auch draussen, auf den ersten bin ich gespannt nach Ollie's Berichten
Offenbar kein Zweitwein im Sinne von "verworfene Fässer / Parzellen, die es nicht in den Erstwein geschafft haben", sondern ein zweiter (also ein weiterer) Wein aus eigens dafür vorgesehenen Parzellen. Ich habe ihn nicht verkostet, aber wenn ich extrapoliere, wie gut die Zweitweine, "zweiten Weine" und "assoziierten Châteaux" waren - und wie viel besser sie waren als die Weine der kleinen, unabhängigen Erzeuger -, ist Lacoste Borie ziemlich sicher ein no-brainer (Zielgruppe Gastronomie, falls hier Somms mitlesen und ihren Kunden mal was richtig Originelles anbieten wollen).

Cheers,
Ollie
Yeah, well, you know, that’s just like, uh, your opinion, man.

Parfois, quand c'est trop minéral, on s'emmerde.

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UlliB
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Re: Bordeaux 2025

Beitrag von UlliB »

Da zumindest einer hier regelmäßig Gutes über Belgrave (Haut Médoc 5e GCC) schreibt: der ist heute erschienen, zu ~25 € EVP. Ich hatte Belgrave nicht so sehr häufig im Glas, war aber nie enttäuscht, und ich vermute, dass man zu dem Preis nur schwer etwas Besseres findet. Die Bewertungen der Profis sind auch positiv.

Gruß
Ulli
Zaccetti
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Re: Bordeaux 2025

Beitrag von Zaccetti »

Danke Ollie für die Klarstellung.

Château Petit Gravet Ainé 2025 zu 35.- Fr / 39 Euro. Glaube Jean hat den auch immer mal wieder oder?

Noch als Nachtrag:
Château Tour Saint Christophe 2025 zu 27.50.- Fr / 32.70 Euro, leicht teurer wie 2024. Der hat sack starke Kritiken bekommen, für den Preis ist der definitiv auf der Watchlist (kenne nur den 2019)
Sauternes
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Re: Bordeaux 2025

Beitrag von Sauternes »

Matthias Hilse hat geschrieben: Mi 6. Mai 2026, 21:02
Sauternes hat geschrieben: Mi 6. Mai 2026, 19:35 Ich kann mich erinnern das Chateau La Tour Figeac aus der Subcription ausgestiegen war, und nun das hierhttps://www.millesima.de/chateau-la-tou ... -cb-6.html, eine Kertwende warum auch immer.
Es mag eine Frage meiner Erinnerung(sfähigkeit) sein, aber ich wüßte nicht, dass dieser eigentlich immer phantastische Saint-Emilion, der so ein wenig den großen Atem seines ehemaligen "Inkludenten" trägt, je aus der Subskription ausgestiegen wäre. Es ist nur leider so, dass der Wein nicht sehr oft hierzulande angeboten wird.
Nach einiger Suche bin ich fündig geworden, hier der Link https://www.falstaff.com/de/news/schwie ... imeur-2025.
Demnach war die Abkehr mit der Subcription Jahrgang 2024, und jetzt mit 2025 wohl die Kehrtwende, es wird Gründe geben.

Gruß Heiko
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Jochen R.
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Re: Bordeaux 2025

Beitrag von Jochen R. »

UlliB hat geschrieben: Do 7. Mai 2026, 16:18 Da zumindest einer hier regelmäßig Gutes über Belgrave (Haut Médoc 5e GCC) schreibt: der ist heute erschienen, zu ~25 € EVP. Ich hatte Belgrave nicht so sehr häufig im Glas, war aber nie enttäuscht, und ich vermute, dass man zu dem Preis nur schwer etwas Besseres findet. Die Bewertungen der Profis sind auch positiv.

Gruß
Ulli
Hallo Ulli,
denke du meinst damit mich. Freut mich, dass mein geliebter Belgrave bei der Kampagne (mal am Rande) Beachtung findet!

Auf Belgrave wollte man 2014 mehr St. Julien "wagen" mit einem (noch) mehr an Cabernet Sauvignon, was beim 2017er (88 %) eine Spitze erreichte und mir persönlich sehr entgegen kam.
In den letzten Jahren scheint dann doch ein leichtes Umdenken mit einem mehr an Merlot (so 30-40 % im Schnitt) eingesetzt zu haben, was aber der eine oder andere Profi dann doch zu "goutieren" weiß. Und wenn dann z. B. ein Leve (mit seinem bevorzugten Geschmacksprofil) auf einmal tiefer in die Punktekiste greift, weiß ich auch nicht, was ich davon halten soll. Egal, so lange das jetzt keinen Einfluss auf den seit Jahren konstant fairen Preis hat ...

Viele Grüße,
Jochen
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Kle
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Re: Bordeaux 2025

Beitrag von Kle »

Jochen R. hat geschrieben: Do 7. Mai 2026, 20:08 Auf Belgrave wollte man 2014 mehr St. Julien "wagen" mit einem (noch) mehr an Cabernet Sauvignon, was beim 2017er (88 %) eine Spitze erreichte und mir persönlich sehr entgegen kam.
ach… da lag der Grund? Du hattest mir den 2017 er mal empfohlen, nachdem ich ein Belgrave-Tief hatte und tatsächlich traf der dann voll ins Schwarze.

Gruß,Kle
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harti
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Re: Bordeaux 2025

Beitrag von harti »

Auch Galloni und Neal Martin sind sehr positiv gestimmt für den 25er Belgrave:

AG: 91-93 P.
The 2025 Belgrave has a well-defined, classically styled nose with cedar-infused block fruit, light touches of cigar box emerging with time. The palate is medium-bodied with rounded tannins, smooth in texture, hints of white pepper and a quite elegant, cohesive finish. Quite lovely.
NM: 90-92 P.
The 2025 Belgrave is impressive. Aromatic, deep and layered, Belgrave has so much to offer. Blue-toned fruits, lavender, espresso and chocolate are front and center. The 2025 is juicy but quite structured. lt appears to have a very bright future. Floral overtones extend the nuanced finish. Tasted two times.

Hier bekommt man klassischen Bdx zum fairen Kurs.

Grüße

Hartmut
Ollie
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Re: Bordeaux 2025

Beitrag von Ollie »

Hier der nachgereichte de Pez:

de Pez (St-Estèphe) — NACHZÜGLER
Auf Pichon Comtesse verkostet (des Pez ist assoziiertes Weingut): viel kühles Holz. In der frischen Nase Minze und überhaupt Kräuter (sehr St-Estèphe), auch Blumen. Am Gaumen recht dicht und konzentriert, erdige Aromatik (56 CS, 42 M, 2 CF, 13 Vol%), aber mit viel Frische (pH=3.6). Wird 50% neues Holz sehen (18 Monate) und ein sehr ordentlicher St-Estèphe (88-90+)




Weine aus dem Médoc, die mir positiv aufgefallen sind:

Sociando-Mallet (Haut-Médoc)
Normalerweise stehe ich Sociando eher gleichgültig gegenüber, und ich fand frühere Iterationen auch immer ein wenig teuer für das Gebotene. Aber als einer der am ersten Tag verkosteten Weine hat er gleich mal gezeigt hat, wo 2025 der Hammer hängt. Völlig ohne Chi-Chi vinifiziert (keine parzellengenaue Lese, Edelstahl 30 bis 35 Tage, 50% neue Barriques für 12 Monate, fertig), also alles sehr "wie immer". In diesem Jahr wegen sehr kleiner Cabernet-Beeren ein Merlot-lastiger Drittelmix (66 M, 31 CS, 3 CF) bei nur 25 hl/ha. Entsprechend dicht, wuchtig, füllig und kräftig strukturiert ist der Wein, aber mit tollem Saft und schöner Frische, das Tannin saftig und reif (14 Vol%). Torrefaktionsaromen vom Holz. Ein robuster, herrlich altbackener und unglaublich einnehmender Wein und für mich der schönste Sociando seit sehr, sehr vielen Jahren. Viel Identität. Sehr gut (90-92+) und für Fans ein Pflichtkauf. (Note to self: Haut-Marbuzet probieren.) Der Zweitwein La Demoiselle de Sociando ist eher nix.

Cantemerle (5 GCC Haut-Médoc)
Nagelneuer Keller, der es erstmals erlaubt, parzellenoptimiert zu lesen und zu vinifizieren. Und dann gleich so einen Jahrgang zu haben, das ist natürlich schon ein Ding! Dichte, aber superelegante, seidige Struktur, sehr klassisches Aromaprofil eines Médocs (71 CS, 18 M, 7 CF, 4 PV - yes!!), das Holz (35% neu) sehr gut eingebaut, bei aller Konzentration enorm süffig (13 Vol%), ordentlich lang und voller Wohlgeschmack - hier wurde nichts anbrennen gelassen. Okay, der Vorwurf, der Wein sei etwas sehr mehrheitsfähig, ist nicht ganz von der Hand zu weisen, aber mich stört das hier nicht. Jeder sollte davon eine Kiste zur Hand haben, um auch unbewanderten Gästen einen schmucken Bordeaux auf den Tisch stellen zu können. Natürlich ganz anders als etwa Sociando, aber auch für eine ganz andere Zielgruppe. Ich finde das sehr gut (89-91+).

La Lagune (3 GCC Haut-Médoc)
Direkt im Anschluss an Cantemerle (modulo Château-Wechsel) verkostet. Hat für mich deutlich weniger gut funktioniert als Cantemerle. Auch hier schöne Dichte und Stoffigkeit (20 hl/ha und 14 Vol% bei einem hohen pH=3.82) und interessante, recht fruchtige Aromatik (50 M, 41 CS, 9(!) PV), die den Wein unkompliziert und sehr jung und zeitgenössisch macht. Ich hadere etwas mit der Tanninstruktur, mal sehen, ob sich das bis zur Arrivage legen wird. Ausbau erfolgt in 50% Barrique (aber nur 25% neues Holz), Rest in einer Mischung aus Fuderfässern, Edelstahl, Amphoren, Betoneiern. Gute Länge und sehr gut gemacht (88-90), aber mich hinterlässt der Wein etwas gleichgültig: Er ist kein Denker, aber der emotionale Funke wollte auch nicht richtig überspringen. Die Laue Lagune oder Opfer meiner hohen Erwartungen..?

Mauvesin-Barton (Moulis-en-Médoc)
Ein hübscher, kleiner Wein aus Moulis (das s ist scharf). Die hervorstechendste Eigenschaft des Weins ist seine enorme Eleganz, ganz im Hausstil gehalten, der sich tatsächlich bis in die Niederungen durchzieht - man muss die Weine nebeneinander probieren, um es zu glauben. Kein Philosoph, und auch nicht der nachhaltigste Wein, aber mit sehr schöner Médoc-Aromatik (48 M, 48 CS, 4 CF; ein Drittel Neuholz) und voller Wohlgeschmack und Süffigkeit (nur 12.5 Vol%). Gefällt mir sehr gut (88-90), was man nicht von vielen kleinen Weinen sagen kann.

Potensac (Médoc)
Auf Las Cases verkostet (Potensac ist das Stammgut der Delons) und deutlich im Hausstil gehalten: sehr crémiges Holz, ein bißchen viel für die Frucht (41 M, 37 CS, 22(!) CF), der Cabernet-Franc steuert grünliche Noten bei, das Tannin ist etwas rustikal, vielleicht auch durch die Säure unterstützt (pH=3.57 bei 13.5 Vol%. Hmmm. Mir zu viel Holz (dabei nur 20% neu für 12 Monate), nicht mein bevorzugtes Profil, andererseits sehr traditioneller Stil, das kann mit Flaschenreife also noch werden. Momentan 87-89.

Nochmal zur Erinnerung: Neben den anderen, bereits genannten, kleinen assoziierten Châteaux (z.B. Capbern) sind Zweitweine (etwa Dame de Montrose, Sarget de Gruaud, etc.) dieses Jahr wirklich eine Erwägung wert.

Ich habe noch einen Rattenschwanz weiterer, kleiner Weine verkostet (de Retout, La Tour Carnet, La Tour de By usw.), aber so richtig abgeholt hat mich keiner. Im besten Fall (selten) okaye (86-88), aber nichtssagende Weinchen, im schlimmsten Fall (oft) mit hartem, grünen Tannin und wirklich nicht gut. Sehr, sehr vorsichtig und selektiv einkaufen.




Auf geht’s nach Pessac-Léognan:

Les Carmes Haut-Brion
Sehr dunkle, deutlich vom perfekt reifen Cabernet Franc geprägte, aber enorm kühle Frucht (54 CF, 29 CS, 17 M), sehr dicht und konzentriert (nur 13 Vol%), aber schwerelos. Geschmeidige Textur mit sehr seidigem Tannin, viel Salzigkeit im langen Abgang (pH=3.59), was den Wein unheimlich süffig macht. Da zu 70% neue Holz völlig vergraben (19% in 18hl-Fuder, Rest in Amphore), die 65% Ganztrauben hatten alle nach Château-Aussage ein braunes (d.h. vollständig verholztes) Stielgerüst, die mit grünem wurden entrappt, das einzige Grün im Wein kommt also vom CF (die typische "Blättrigkeit"). Nach den Eskapaden von 2022 wieder ein sehr "sauberer", deutlich im Bordelais verwurzelter Wein, dabei von einer sehr kühlen Eleganz, wirklich superb (96-98) und für mich der beste Pessac in diesem Jahr.

La Mission Haut-Brion rouge und Haut-Brion rouge
Beide auf dem Château nebeneinander verkostet. Beide sehr Merlot-betont (LMHB: 58 M, 38 CS 4 CS und HB: 62(!) M, 26 CS, 12 CF) mit entsprechend mächtigem Körper, viel Konzentration und Fett, aber einer doch etwas rustikalen Tanninstruktur, wobei HB deutlich feiner ist als LMHB. Beide Weine mit langem Abgang, das schiebt richtig, trotz der nominal niedrigen Alkoholgehalte von 13.6 Vol% für LMHB bzw. 13 Vol% für HB. Ich bin doch etwas irritiert, wie klotzig sogar der HB daherkommt, eigentlich überraschend für ein First Growth. Der Ausbau (59% in neuem Holz) und eine lange Flaschenreife werden es richten müssen. Defensive 95-97 für HB und etwas enttäuschte 94-96 für LMHB. Der Zweitwein zu HB, Le Clarence de Haut-Brion, rangiert irgendwo knapp unterhalb der 90 Punkte und ist völlig uninteressant.

Domaine de Chevalier rouge
Ich bin kein Fan des Châteaux, trotz intensiver Beschäftigung damit habe ich nie richtig Zugang zu den Weinen dieses Guts gefunden. Der 2025er ist dicht, konzentriert und hat eine schöne Frische bei sagenhaften 12.5 Vol%, ist also dem Jahrgangscharakter sehr treu. Die Assemblage (65 CS, 30 M, 5 PV) funktioniert innerhalb dieses Rahmens sehr gut, der Wein hat Würze und Länge, alles tipptopp (93-95) - für mich halt langweilig wie die Bilanz eines Sägewerks. Mir wurde glaubhaft versichert, daß das ein super gelungener Chevalier sei, also ignoriert mich ruhig.

Smith Haut Lafitte rouge
Florence Cathiards Spruch aus meiner Signatur wird Ehre getan, denn auch 2025 wollte sich SHL nicht lumpen lassen und zeigen, wieviel Druck, Wucht und Kraft aus den reifen Trauben (68 CS, 27 M, 4 CF, 1 PV bei 13.5 Vol%) geholt werden konnten. Sehr strukturiert, fast etwas klotzig, der Wein wird ein paar Jahre benötigen, um sich zu beruhigen, aber ein Kind von Traurigkeit wird daraus nie werden. Hat Potential zu Größe (94-96) und ist ein schöner Abschied für Daniel Cathiard, für Fans des Weinguts also sowieso ein strong buy.

Haut Bailly
Trotz eines starken Drittels Merlot im Mix (36%, mit 55 CS, 5 CF, 4 PV) eine samtige, wegen der hohen Dichte fast sämige Textur. Sehr freundlich, sehr süffig, mit sehr, sehr schöner Länge, ein sehr schöner und befriedigender Wein. Ganz anderer Stil als der kühle LCHB, und wahrscheinlich auch eher im Pessac-Ideal, aber genauso gut (minus Vorlieben natürlich), und deutlich vor SHL. Superb (96-98).

Malartic Lagravière
Dunkle, satte Frucht, gute Länge. Moderner Stil, funktioniert aber sehr gut (89-91).


Das beendet das linke Ufer. Das rechte Ufer folgt.

Cheers,
Ollie
Zuletzt geändert von Ollie am Sa 9. Mai 2026, 08:30, insgesamt 1-mal geändert.
Yeah, well, you know, that’s just like, uh, your opinion, man.

Parfois, quand c'est trop minéral, on s'emmerde.

"Souvent, l'élégance, c'est le refuge des faibles." (Florence Cathiard)
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