Metaweinsäure ist bei Biodynamischem Wein ebenfalls verboten, zumindest bei respekt-BIODYN.
Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
- Rieslingfan
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
Gruß Markus
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
...das ist aber eine Verbandsregelung und hat nichts mit der EU-Bio-Verordnung zu tun...
Viele Grüße
Erich
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Erich
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- Rieslingfan
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
Das ist mir bewusst. Ich wollte damit aufzeigen, dass man weder Metaweinsäure, noch CMC zusetzten muss.
Gruß Markus
-
Blaufränkisch
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
Weinsteinausfall ist eine Frage von Temperatur und Zeit. Bei später Füllung (d.h. im späten Frühjahr, Sommer oder noch später) kann auch in einem normal kalten Keller der gesamte Weinstein bereits im Fass auskristallisiert sein.Rieslingfan hat geschrieben: ↑Fr 10. Apr 2026, 15:15 Mir stellt sich dabei aber die Frage weshalb es auch Winzer gibt, die weder CMC oder Metaweinsäure zusetzen (dürfen) und es dennoch zu keinem Weinsteinausfall in der Flasche kommt.
Außerdem spielt die Viskosität des Weines eine Rolle, wieviel Weinstein überhaupt instabil ist und ausfällt. An der Viskosität wiederum hat die Lagerung auf der Hefe einen großen Anteil, denn die Polysaccharide, die von der Hefe an den Wein abgegeben werden machen nicht nur ein volleres Mundgefühl, sie halten auch mehr Weinstein dauerhaft in Lösung. In solchen Weinen gibt es weniger instabilen Weinstein, der auskristallisieren muss und das geht schneller und/oder auch ohne extreme Kälte.
Hefelagerung und eher spätere Abfülltermine, zwei Klassiker in der Vinifikation hochwertiger, individuellerer Weine machen es also möglich. Und das geringe Restrisiko für Weinstein ist gerade bei solchen Weinen auch leichter in Kauf zu nehmen, weil der deren Zielgruppe eher erklärbar als den Konsumenten von einfacheren Weinstilen. Außerdem kann der Winzer oder Fachhändler die Sache wahrscheinlich leichter handhaben als z.B. der LEH-Einkäufer.
Hier gibts mehr von mir zu lesen: www.bernhard-fiedler.at
- Rieslingfan
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
Besten Dank für die Erklärung.
Gruß Markus
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
...gerade deshalb wundert mich, daß insbesondere größere Weingüter wie das Würzburger Bürgerspital anscheinend durch die Bank alle Weißweine bis hoch zu den GGen (soweit ich's mal nachgesehen habe) quasi prophylaktisch mit CMC behandeln...Blaufränkisch hat geschrieben: ↑Sa 11. Apr 2026, 20:49 Hefelagerung und eher spätere Abfülltermine, zwei Klassiker in der Vinifikation hochwertiger, individuellerer Weine machen es also möglich. Und das geringe Restrisiko für Weinstein ist gerade bei solchen Weinen auch leichter in Kauf zu nehmen, weil der deren Zielgruppe eher erklärbar als den Konsumenten von einfacheren Weinstilen.
Viele Grüße
Erich
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
Das ändert sich evtl. wenn mehr Konsumenten die Inhaltsangaben lesen.
Gruß Markus
- Gerald
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
Na ja, nach dieser Theorie sollten sich ja keine hochverarbeiteten Lebensmittel (abseits von Wein) mehr verkaufen lassen - in der Realität ist die Entwicklung im Moment eher das Gegenteil. Ich schätze, Otto Normalweintrinker wird das alles nicht stören. Und bei der anspruchsvolleren Zielgruppe (wie die meisten hier im Forum) sind die Vorlieben ja auch nicht immer rational nachvollziehbar (Barrique ist gut, Holzchips aus dem gleichen Material sind böse, harmlose natürliche Polysaccharide wie Gummi arabicum sind böse, Zusatz von Sulfit - das ja gesundheitlich sicher nicht ganz unproblematisch ist - ist in Ordnung etc.).Rieslingfan hat geschrieben: ↑So 12. Apr 2026, 12:19 Das ändert sich evtl. wenn mehr Konsumenten die Inhaltsangaben lesen.
Grüße
Gerald
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Re: Inhaltsangaben für Wein werden ab Ende 2023 obligatorisch
...ich hab irgendwann mal gesucht, ob's eine Statistik gibt, aus der hervorgeht, wieviele Leute die Zutatenlisten überhaupt lesen. Weinmäßig gab's da noch nix, allgemein waren die Zahlen recht weit gestreut, aber es gab Angaben, daß etwa die Hälfte der Käufer zumindest gelegentlich nachlesen, was enthalten ist, was ich als recht hoch empfand. Wobei der Zuckergehalt / Kohlenhydrate von größtem Interesse waren, soweit ich mich erinnere. Wenn man dazu nimmt, daß angeblich die Häfte der Weinkäufer meint(e), daß Wein -egal welcher Qualitätsstufe- generell ein Naturprodukt ist und die Zutatenliste in gefühlt > 95 % eh hinter dem QR-Code versteckt ist, was eine deutliche Hürde darstellt, mutmaße ich mal, daß das eher wenige Leute lesen. Deshalb wird sich aufgrund dieser neuen Transparenz vermutlich wenig ändern, jedenfalls nicht bei größeren Weingütern. Der Leidensdruck wird aufgrund der paar Nachfragen vermutlich kaum beeinflußt, denen macht die allgemeine Weinkrise sicher deutlich mehr Sorgen...
Viele Grüße
Erich
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