der Ata Rangi Martinborough PN sollte gegenüber dem Crimson noch einiges draufsetzen können
LG
Bodo

Den selben Wein habe ich im deutschen Handel nicht gefunden. Da habe ich dann den Paradewein des Erzeugers genommen, der ist noch ein wenig teurer, was in der Preisklasse dann auch keine allzu große Rolle mehr spielt:weinaffe hat geschrieben: ↑Di 17. Feb 2026, 19:44 2020er "Trelinoe Vineyard" Syrah (Bilancia, Hastings) -Hawkes Bay- NZ-
stammt aus einer der wenigen "Steillagen" Neuseelands---3 Jahre Fassausbau (gebrauchte Fässer)---20% Ganztrauben---13,5 Vol%---
Größer könnte der Kontrast zum Vorgänger-Shiraz nicht sein: farblich eher mit einem Pinot vergleichbar, unwahrscheinlich feine und reine Fruchtaromatik (Cassis, Preiselbeeren, Himbeere), dezent nussiges Holz, kräutrige Würze, ätherisch komplex, fast eine "schwebend-feine" Duftnote, macht süchtig nach dem ersten Schluck, auch am Gaumen ganz klar Finesse vor purer Kraft, obgleich hier schon durchaus Struktur und Nachhaltigkeit vorhanden sind, zarte Säure, sehr feinkörniges Tannin, nur mittelgewichtig,komplexe Fruchtaromatik, begleitet von zart-grünen und würzigen Noten, ein Wein wie Samt und Seide, ohne dass hier die Struktur fehlen würde, Alkohol bestens integriert, langer retronasaler Nachhall.
Ein großartiger Syrah, der genauso daherkommt, wie ich mir einen hochklassigen Nord-Rhone-Syrah wünschen würde. Bei der letzten Kultweinprobe hatten wir aus dieser Ecke den 2017er Hemitage La Chapelle, den ich für diesen Neuseeländer glatt stehenlassen würde.
Großes Kino und tatsächlich auch der- zu Recht- teuerste Wein der gesamten Probe (ca. 83 EURO im Handel).