Weingut Franz Weninger

Neusiedlersee-Hügelland, Neusiedlersee, Mittelburgenland, Südburgenland
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EThC
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Re: Weingut Franz Weninger

Beitrag von EThC »

...wieder einmal mehr ein Österreicher mit nur verklausulierter Herkunft:

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Viele Grüße
Erich

Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.

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Nora
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Re: Weingut Franz Weninger

Beitrag von Nora »

Weninger Blaufränkisch Kalkofen 2017

In der Nase dunkle Beeren, schwarze Kirschen, dann Pfeffer, Grafit und Kräuter, etwas Holz. Leider auch ein kleiner Ton von Lösungsmittel.

Am Gaumen mit einem kühlen, straffen Auftritt; auch hier zunächst dunkle Beeren und Kirschen auf der Fruchtseite, kräutrige und pfeffrige Anklänge spielen mit rein; dann wird es sehr mineralisch und säurehaltig. Zum Glück sind die Tannine recht feinkörnig und nur leicht adstringierend und die Noten vom Holzausbau dezent. Der Abgang ist mittellang.

Es gibt ja hier im Forum schon zwei Beschreibungen von dem Wein. Ich bin bei der Eischätzung bei Clemens, der Wein ist derzeit noch etwas ungestüm und braucht viel Luft. Vielleicht sogar besser noch 1-2 Jahre warten.

VG Nora
Bernd Schulz
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Re: Weingut Franz Weninger

Beitrag von Bernd Schulz »

Nach längerer Zeit habe ich mal wieder eine Flasche von Weninger aufgezogen. Und ich wurde nicht enttäuscht:

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Dieser 2015er steht nach wie vor wie eine Eins im Glas, um nahezu alles zu bieten, was ich mir von einem schön gereiften Roten der oberen Qualitätsklasse (die gerade hier nicht mit der oberen Preisklasse identisch ist :twisted: ) erwarte. Wie ich finde, spricht das auch für den DIAM 5-Verschluss, der im Hals der Pulle steckte - wenn schon kein Schrauber oder Kronkorken oder Vinolok, dann doch bitte DIAM und keine Naturrinde!

Herzliche Grüße

Bernd
Bernd Schulz
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Re: Weingut Franz Weninger

Beitrag von Bernd Schulz »

Diese interessante Cuvée aus PIWI-Sorten habe ich vor kurzem von Ralf geschenkt bekommen:

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In den letzten Jahren hatte ich mehrfach gelungene Sachen aus pilzresistenten Neuzüchtungen im Glas, wobei Weningers "Weinland" wohl der beste dieser Weine ist, denn durch den enormen, leicht salzig wirkenden Extrakt wirkt diese Cuvée erstaunlich dicht und ausdrucksstark.

Zum Namen "Weinland" heißt es auf Weningers Website:
Nicht alle werden es wissen, aber im österreichischen Weingesetz ist Weinland bei
ungefilterten Weinen die gesetzliche Herkun!sangabe für Weine aus dem Burgenland und
Niederösterreich. Viele unserer Kollegen ärgern sich über diesen Phantasiebegriff, aber
wir haben beschlossen, diesen Begriff mit Emotionen zu füllen. Daher heißt unser neuer
Weißwein einfach „Weinland“.


Mir ist "Weinland" als Benamsung auf jeden Fall deutlich lieber als "Tohuwabohu", "Sex Machine", "Schweißtröpfchen" und dergleichen mehr....

Herzliche Grüße

Bernd
Ralf Gundlach
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Re: Weingut Franz Weninger

Beitrag von Ralf Gundlach »

Im Glas:

2023 Blaufränkisch Kirch

Animalische Noten vermischen sich mit dunklen Kirschnoten in der Nase. Am Gaumen macht der schon jung Spaß. Dunkle Kirsche, Brombeere, dazu eine feine Mineralität. Lebendige, feine Säure. Nicht extrem komplex. Aber sowas von saulecker auf höchstem Niveau.

91 Punkte. Kostet ab Hof 18 Euro.

Gruß

Ralf
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EThC
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Re: Weingut Franz Weninger

Beitrag von EThC »

...wenn man einen Welschriesling "groß" nennen kann, dann diesen hier:

2016er Welschriesling - [Eisenberger Saybritz] - wwwׅׅׅ.saybritz.at - trocken - Landwein Weinland

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Erich

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Bernd Schulz
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Re: Weingut Franz Weninger

Beitrag von Bernd Schulz »

Von Weningers 23er Hochäcker hatte mir Ralf neulich zwei Flaschen zum Freundschaftspreis abgetreten. Eine davon habe ich soeben aufgezogen:

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Natürlich ist das noch ein ziemlicher Jungspund, aber im jetzigen Stadium wirkt er am Gaumen überhaupt nicht anstrengend, sondern bereitet mir mit seiner subtilen Frucht und seinen würzig-animalischen Nuancen, die der Frucht kontrastreich gegenüberstehen, eine Menge Freude. Mag sein, dass da nach längerer Lagerung noch mehr kommt, mag aber auch sein, dass der Wein nur anders wird, aber nicht besser (in meinem Sinne).

Ich habe gerade mal kurz auf der Website von Weninger nachgeschaut: Ab Hof kostet der Wein 13 Euro. Für einen roten Lagenwein von diesem Format ist das ein durchaus konsumentenfreundlicher Kurs, wie ich meine. Nachkauf = 3 von 3.

Herzliche Grüße

Bernd
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EThC
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Re: Weingut Franz Weninger

Beitrag von EThC »

...der 2011er Hochäcker kostete mich seinerzeit 12 Euronen, das sind ja drastische Preisteigerungen :!: :o
Alles aus der Riede Hochäcker incl. der Subriede Kirchholz machte mir bis dato Freude, egal wie alt...
Viele Grüße
Erich

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