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Weingart

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niers_runner

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Re: Weingart

BeitragDi 21. Aug 2018, 18:28

Hallo Bernd,

Du meinst den offenen Brief an Heiner Lobenberg?

Beste Grüße

Peter
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind (Konstantin Wecker)
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puschel

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Re: Weingart

BeitragDi 21. Aug 2018, 20:14

Bernd Schulz hat geschrieben:... Nachdem ich heute in einem Nachbarthread dem Link auf einen Artikel von Jens Priewe gefolgt bin, habe ich mich mal wieder dafür geschämt, dass ich überhaupt Punkte vergebe.....

Hallo Bernd,
...schämen, warum:?: Freu mich ueber jede deiner Verkostungsnotizen, Beschreibungen und Bewertungen und bin auch schon deinen Bewertungen und damit verbundenen Empfehlungen gefolgt, an dieser Stelle - "Danke Bernd" :D
Gruß Adi
Save water, drink riesling
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toff

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Re: Weingart

BeitragDi 21. Aug 2018, 20:39

Hallo Bernd und Jens,

schon mal herzlichen Dank für Eure Tipps. Ich werde jetzt ordern und bei Gelegenheit berichten.

Beste Grüße

Christopher
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Bernd Schulz

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Re: Weingart

BeitragDi 21. Aug 2018, 22:58

niers_runner hat geschrieben:Du meinst den offenen Brief an Heiner Lobenberg?


Genau den meine ich. ---

Bei Weingart habe ich zum ersten Mal auch eine Flasche Spätburgunder (den preiswerteren zu 13 Euro) mitgenommen. Leider finde ich die betreffende Seite meiner Notizen nicht mehr, aber dieser 2016er hat mir durchaus Freude gemacht. Er wirkte bei solider Tanninstruktur eher leichtgewichtig und besaß den Charme eines guten Ahrburgunders seiner Preisklasse. ich denke, dass von Florian Weingart künftig noch einige interessante Rotweine zu erwarten sind.

Herzliche Grüße

Bernd
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Gaston

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Re: Weingart

BeitragDi 21. Aug 2018, 23:20

Bernd Schulz hat geschrieben:
Bei Weingart habe ich zum ersten Mal auch eine Flasche Spätburgunder (den preiswerteren zu 13 Euro) mitgenommen. Leider finde ich die betreffende Seite meiner Notizen nicht mehr, aber dieser 2016er hat mir durchaus Freude gemacht. Er wirkte bei solider Tanninstruktur eher leichtgewichtig und besaß den Charme eines guten Ahrburgunders seiner Preisklasse. ich denke, dass von Florian Weingart künftig noch einige interessante Rotweine zu erwarten sind.

Bernd


Hallo Bernd,
das mit dem Spätburgunder sehe ich ähnlich. Ich hatte immer wieder mal seine Pinots probiert, 11, 12, 13 waren wuchtige Granaten mit bis zu 15 alk., das hat mir eher weniger zugesagt, seit 14 sehe ich den Focus weniger auf Kraft und mehr auf Eleganz, der "dünne" Rotweinjahrgang hat dem entsprechenden Pinot sehr gut getan, der von dir erwähnte 16er gefällt mir auch ziemlich gut, er wird mit Reife auch noch besser, ich denke auch, dass wir uns da in Zukunft auf feine Spätburgunder freuen können.
Beste Grüße
Gaston
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Gaston

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Re: Weingart

BeitragDo 6. Sep 2018, 21:13

Neulich im Glas:

Bild

Ein Wein, dem ein wenig Kellerruhe sicherlich gut tun wird. Alles ist da, steht aber noch ein wenig nebeneinander, vor allem die Säure ist noch nicht optimal integiert. Schlecht ist das schon jetzt nicht, aber mit ein wenig Reife könnte das richtig schön werden. Mal sehen ob ich es schaffe, die nächste Flasche mindestens ein Jahr nicht anzurühren.... :D
P.S. Kostet 10,50 ab Weingut.
Beste Grüße
Gaston
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Bernd Schulz

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Re: Weingart

BeitragMi 3. Okt 2018, 22:24

Anlässlich unserer gestrigen quartalsmäßigen "Wiedererkennungsprobe" (unbekanntes Thema, zwei Flights, wobei man im zweiten Flight versuchen muss, alle Weine des ersten Durchgangs richtig wiederzuerkennen) hatte der Gastgeber spannenderweise sieben Rieslinge von Weingart am Start. Sechs davon kamen aus 2016 oder 2017; als Pirat fungierte diese 2004er Spätlese:

Bild

Ich habe mein kleines persönliches Waterloo erlebt, weil ich das "Thema" der Probe (diesbezüglich tappt man erst einmal völlig im Dunklen) zunächst in irgendeiner Form mit dem M-S-R-Gebiet verknüpft habe :oops:. Mir kam der eine oder andere Wein nämlich nicht so ganz unbekannt vor, aber fatalerweise fühlte ich mich bei der Nummer 3 des ersten Durchgangs (Engelstein Spätlese feinherb 2017) sehr stark an verschiedene jüngere Rieslinge aus dem Hause Martin Müllen erinnert :oops: - und zudem zeigten der Engelstein Kabi 2017 sowie der"einfache" Qualitätswein restsüß 2016 Noten, die ich ansonsten nur von der Mittelmosel oder gar Ruwer (beim 2016er Qualitätswein habe ich mir "grünhäuserig" notiert!) kenne. Insofern befand ich mich dann erst einmal auf einem eingefahrenen, aber eben doch falschen Gleis.

Nun - das, was für mich unrühmlich ist, dürfte Florian Weingart durchaus zur Ehre gereichen: Nicht viele Rieslinge vom Mittelrhein gelangen in puncto Feinheit auch nur annähernd an die besseren und besten Möselchen heran, aber einige der Weingartschen Exemplare schaffen das (zumindest in meinem Geschmackskosmos) eben doch. In diesem Zusammenhang finde ich das Niveau der Qualitätsweine ohne Lagenangabe besonders beachtenswert, aber auch die Lagenkabinette (die dem unsinnigen VDP-Konzept des" Lagenverbrauchs" auf eine äußerst erfreuliche Art widersprechen) bieten ein grandioses PLV.

Wenn ich die für mich fünf momentan unter allen möglichen Aspekten interessantesten deutschen Winzer nennen müsste, wäre Florian Weingart ganz klar dabei!

Herzliche Grüße

Bernd
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Michl

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Re: Weingart

BeitragDo 4. Okt 2018, 12:39

Bernd, jetzt bin ich neugierig geworden (auch wenn es off topic ist): Wer sind den die anderen vier Winzer?
Viele Grüße

Michl
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Bernd Schulz

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Re: Weingart

BeitragDo 4. Okt 2018, 13:30

Hmm, Michl.......ich würde mal sagen, Martin Müllen, Martin Müllen, Martin Müllen und Martin Müllen :mrgreen: :twisted: .

Jetzt im Ernst: Martin Müllen ist auch ohne Wenn und Aber gesetzt. Was die anderen drei Plätze angeht, kann ich mich gerade nicht richtig entscheiden.

Herzliche offtopische Grüße

Bernd
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Michl

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Re: Weingart

BeitragDo 4. Okt 2018, 15:14

Gehr mir auch so, dass ich das spontan nicht beantworten kann. V. a. die Einschränkung "aktuell" macht es mir schwer. Die spannendesten Weingüter "der letzten Jahre" ginge einfacher. Vielleicht macht ja jemand einen Versuch in einem eigenen Thread. Ich fänd's spannend...
Viele Grüße

Michl
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