Viele.Olaf Nikolai hat geschrieben:Ohne Frage gute Weine dieses Chateau. Preisgestaltung geradezu lächerlich überzogen. Frag mich wer den Stoff in relevanten Mengen kauft......
Ich hatte anlässlich eines Tastings von Palmer Weinen mal ein längeres Gespräch mit deren technischen Direktor. Ich lasse die Details mal weg und konzentriere mich auf die Kernaussagen.
- Die Produktionsmenge hat sich verkleinert, durch 1) Ertragsreduktion 2) mehr Alter Ego
- Die Zahl der Märkte hat sich vervielfacht. Früher hat man nur noch Europa verkauft, später in die USA, dann nach Russland, dann nach Südostasien, später nach China, heute auch nach Brasilien, Argentinien, Indien, Golfstaaten. Bei machen Märkten mögen das nur wenige Kisten sein, doch müssen die von den traditionellen Märkten abgezogen werden. Manche Märkte mögen schwächeln. Aber einer brummt immer. Um diese Schwankungen aufzufangen, baut man Lager und verkauft den Wein nicht nur während der Subs, sondern dann wenn die Nachfrage auf lokalen Märkten hoch ist. Bestes Beispiel China. Dort ist das Engagement während der Subs gering, aber nach der Arrivage hoch. Und dieses Geschäft will das Chateau nicht nur den Negociants überlassen.
Die Folge: Zuteilungen für Händler in den Traditionsmärkten werden gekürzt.
Grüße,
wolf
