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Südafrika ROT

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Jürgen

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Re: Südafrika ROT

BeitragMi 11. Nov 2015, 09:38

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Moulis

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Re: Südafrika ROT

BeitragDi 19. Jan 2016, 14:51

Anwilka 2006

Im besten Falle nur sehr verschlossen.
Der Rest der Flasche heute wird es zeigen.
So keine Offenbarung, mal schauen.
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Jürgen

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Re: Südafrika ROT

BeitragDi 19. Jan 2016, 15:03

Moulis hat geschrieben:Anwilka 2006

Im besten Falle nur sehr verschlossen.
Der Rest der Flasche heute wird es zeigen.
So keine Offenbarung, mal schauen.

Oha, den möchte ich am Freitag in einer Probe bringen :?
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Panamera

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Re: Südafrika ROT

BeitragSo 24. Jan 2016, 15:33

Gestern Abend in einer kleinen Weinrunde im Glas...

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Die Flasche war relativ schnell leer, was grundsätzlich ein gutes Zeichen ist. Allerdings hätte ich ihn gerne etwas länger beobachtet, ein durchaus interessanter Wein.
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Moulis

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Re: Südafrika ROT

BeitragMo 22. Feb 2016, 14:43

Glen Carlou Pinot Noir 2003

Schwarzes Label, ich weiss nicht mehr wo und wann gekauft.
Südafrika ist gar nicht meine Baustelle.

Wunderbarer Wein!
Dunkel, Beeren, Kirsche.
Jetzt optimal, hat aber sicher noch einige Jahre.

War meine ich nicht wirklich teuer.
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Shinoda91

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Re: Südafrika ROT

BeitragMo 31. Okt 2016, 20:49

Hallo liebe Weinfreunde,
Ich bin komplett neu hier und hoffe ich bin hier richtig mit meinem ersten Beitrag.
Ich muss mal etwas weiter ausholen. Und zwar war/bin ich auf der Suche nach einem ganz bestimmten südafrikanischen Rotwein.
Ich meine es war Jahrgang 2007. Er heißt Rubineo. Cabernet Sauvignon aus Paarl. Auf dem Etikett war eine Giraffe. Wurde damals (2011) auf einer Messe gekauft.
Und nun bin ich auf der Suche nach genau diesem Jahrgang, da mein Vater diesen Wein so toll fand und nun der Geburtstag ansteht. Er hat selber schon viel gesucht.
Daher wende ich mich jetzt an euch als weinliebhaber und -Kenner. Kennt den jemand? Habe ich noch Chancen einen 2007er Jahrgang zu bekommen? (den Verkäufer des Weins habe ich schon angeschrieben, leider aus versehen nach 2011 gefragt worauf es hieß, nicht mehr am Lager, aber der 2016er wäre da. Das ist aber kein Rubineo mehr wenn ich das richtig gesehen habe...)
Wie sehr unterscheiden sich die Trauben von Jahr zu Jahr? Oder gibt es einen Wein, der ähnlich schmeckt?
Fragen über Fragen... Wäre sehr dankbar wenn ihr einem Neuling helfen könntet!
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Winedom

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Re: Südafrika ROT

BeitragMi 2. Nov 2016, 23:00

Hallo!

Zu diesem Wein speziell kann ich nichts sagen. Der scheint auch nicht so verbreitet.
Wird hauptsächlich importiert von https://www.bacchus.de/shop/marken/grimont/
Einfach mal nachfragen.
Die haben noch Cabernet Sauvignon im Programm von dem Weingut aber nicht den Rubineo.
Der war wohl eine etwas bessere Linie.
Gute Erfahrungen habe ich mit "Weingenuss aus Südafrika"
Anbei ein Cab Sauv Link mit Weinen aus Südafrika:
http://www.afrika-wein.de/Rotweine/Cabe ... :9_13.html
Ein schöne Auswahl! Und Weine aus Südafrika sind wirklich sehr gut.
Man muss halt wie üblich ausfiltern ob der Weinstil mehr Schweren oder Eleganteren Charakter
haben soll.
Mein persönlicher Tipp ist als trinkiger Wein der auch schon recht griffig ist.
The Ladybird Simonsberg-Stellenbosch WO Laibach Vineyards (Bio):http://www.moevenpick-wein.de/2014-the-ladybird-simonsberg-stellenbosch-wo-laibach-vineyards-bio-0403414075c6100.html
Ein Cuvee mit 44% Cab Sauv. Sehr gute Preis Leistung.

Für ältere Weine aus Südafrika vor 2010 muss man halt schon tiefer in die Tasche greifen da diese Weine die Qualität
zu Lagerfähigkeit mitbringen müssen und noch im Handel sein müssen.
Gruss Rainer
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weinaffe

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Re: Südafrika ROT

BeitragMo 16. Apr 2018, 17:47

Hallo zusammen,

passend zum Thema hier die Rotweine unserer kürzlich durchgeführten Südafrika-Probe:

2013er "Nelson" Syrah W. O. Tulbagh (Lemberg, Tulbagh)
15% Ganztraubenpressung/8 Mon. Barrique/Verschnittanteil 3 % Carignan.
vom Typ her mehr Shiraz als Syrah, mittelkräftiges Purpurrot, reife blaue Beerenfrüchte (Heidelbeeren, Craneberries, etwas Himbeere), dezenter Holzeinsatz, kraftvoll, passende Säure, zartbitteres Tannin, spiegelt das wärmere Klima von Tulbagh gut wider, ordentliche Länge.

2012er "Die Martha" Cuvee W. O. Walker Bay (Hermanuspietersfontein, Hermanus)
Höhenlage 320 m über N.N.--80 % Syrah/12 % Mourvedre/ 6 % Grenache/ 2 % Viognier.
etwas lichtere Farbe als der Vorgänger und mehr kühle Frische, in der Nase Cassis, Blaubeere, dezente Holzuntermalung,absolut trocken mit saftiger Säure, trotz 14 Vol% eher mittelgewichtiger Typ, feinkörniges Tannin, guter Trinkfluss, eine syrahbetonte Cuvee für Pinot-Liebhaber.

2016er "Pofadder" Cinsault Die Ouwingerdreeks W. O. Swartland (sadie Familiy
durchscheinendes Kirschrot, sehr feine und elegante Nase, Hauch floral, Sauerkirsche, Himbeere, auf der Zunge fein austarierte Säure, die den mittleren Körper (13,5 Vol %) fast schwerelos wirken lässt, komplett trocken, seidiges, sehr feinkörniges Tannin, der Wein brilliert durch seine Eleganz und Beschwingtheit sowie durch seine intensive, aber nicht aufdringliche Fruchtaromatik, im Stile eines erstklassigen Pinots produziert, gute aromatische Länge. Absolut kein Wein für Liebhaber kraftvoller Rotweine. Mir gefällt das sehr... wenn nur nicht der ambitionierte Preis wäre (Handel knapp 40 EURO) :(

2011er "Idiom Collection 900 Series" Nebbiolo W. O. Stellenbosch (Bottega Family)
vom Da Capo Vineyard, Erzeugung nur 900 Flaschen
mittelkräftiges Rubinrot mit leichten Ziegelrottönen, durchaus typische Nase nach Veilchen und roten Beeren, angenehme Reife, Typische Nebbiolo-Säure, kantiges Tannin, kräftiger Körper (14 Vol %), angenehm rustikaler Auftritt, Craneberries, etwas Holzwürze, ordentliche Länge. Ein guter Nebbiolo, aber selbst im teuren Piemont erhält man für 37 EURO häufig Besseres. Der Wein hat aber natürlich den Raritätenbonus ;)

2014er Red Blend Cuvee W. O. Swartland (A. A. Badenhorst, Malmesbury)
56 % Syrah/ 17 % Grenache/ 17 % Cinsault/ 10 % Tinta Barocca
eine Cuvee im Rhone-Stil, dunkle reife, aber nicht überreife Früchte (Herzkirsche,Pflaume, Walderdbeere), dezent Bret (Tabak, Leder), wirkt nicht opulent, auf der Zunge saftig, stimmige Säure, noch etwas eckiges Tannin, momentan noch jugendlich rustikal, dürfte aber gut reifen. Eleganz und Komplexität sind sicherlich nicht die Stärken dieses Weines, aber er trinkt sich ganz ausgezeichnet.

2016er Pinot Noir W. O. Hemel-en-Aarde (Hamilton Russell, Hermanus) -Walker Bay-
mitteltiefes durchscheinendes Rubinrot, sehr typisch, sehr feine, reife und durchaus komplexe Nase mit Himbeere, Craneberries, Sauerkirsche, nur unterstützender Barriqueeinsatz, etwas rohes Fleisch, auf der Zunge aufgrund der Extraktsüsse fast restsüss wirkend, obgleich der Wein absolut trocken ist, die Säure bringt das aber perfekt ins Gleichgewicht, grosse Eleganz und Feinheit, Alkohol bestens integriert (13,5 Vol %), lediglich die Reife und die nicht ganz so straffe Struktur lässt einen nicht in Richtung Burgund gehen, gute Länge. Der Wein wirkt trotz seines noch zarten Alters perfekt ausgewogen und kann sofort genossen werden. Ob er noch besser wird, vermag ich nicht zu sagen. Aber warum warten.... Trotz knapp 40 EURO eine absolute Nachkaufempfehlung, da dieser Wein qualitativ mit Top-Pinots aus Europa mithalten kann.

2014er Syrah W. O. Coastal Region (Boekenhoutskloof, Franschhoek)
dieser Wein gilt zu Recht als einer der besten Syrahs Südafrikas,intensive, aber nicht vordergründige Dunkelfrucht, feine Würze, tolle Tanninqualität, kräftiger Körper (14 Vol %), trotzdem dank feingliedriger Säure auch eine gewisse Frische, sehr saftig, völlig unaufgeregter Syrah mit guter Länge. Stilistisch ähnelt er vielleicht am ehesten modernen, finessenreichen Syrahs aus Languedoc-Roussillon. Hat mit dem fetten Aussie-Stil absolut nichts zu tun.
Mit knapp 50 EURO im Handel kein Billigheimer.

2014er "Top of the Hill" Pinotage W. O. Stellenbosch (De Waal)
einer der raren Weine Südafrikas, stammt aus der ältesten Pinotage-Anlage des Landes (Reben über 60 Jahre alt), 18 Monate Barrique.
ganz typischer Pinotage mit Aromen von rohem Fleisch, minzig-grüne Noten die für Frische sorgen, fast im Stil eines traditionellen Bordeaux aus den 70er Jahren, Sanddorn, Jostabeere, schwer zu beschreibender Frucht-Mix, das Holz ist perfekt eingebunden, absolut kein Blockbuster (13,5 Vol %), frische Säure, charaktervoller Wein mit einigen Ecken und Kanten. Durchaus lang.
Sympathischer, hochwertiger Pinotage, der allerdings aufgrund seiner Rarität auch ordentlich bepreist ist (48 EURO im Handel).

2013er "Paul Sauer" Bordeaux-Cuvee W. O. Simonsberg-Stellenbosch (Kanonkop)
69 % Cabernet Sauvignon/ 17 % Cabernet franc/ 14 % Merlot/ 2 Jahre Barrique-Ausbau.
Kräftige, fast undurchdringliche Farbe, cabernetbetont in der Nase mit Cassis, reifer Kirsche, etwas Pflaume, gekonnter, überhaupt nicht aufdringlicher Holzeinsatz, völlig trocken, deutlich extraktsüss, tiefe, reife Dunkelfrucht, zart ätherisch (Minze), der Alkohol (14,5 Vol %) ist bestens verpackt, Potential für einige Jahre ist vorhanden, hervorragende Länge. Ganz eigene Stilistik, die noch am ehesten an einen hochklassigen Kalifornier oder an einen modernen Bordeaux aus einem reifen Jahr erinnert.

Zum Abschluss gab es noch einen sehr schönen alkoholverstärkten Wein im klassischen Portweinstil:

------ Cape Tawny W. O. Western Cape (Boplas, Nel Family, Calitzdorp) -Klein Karoo-
mind. 8 Jahre Fasslager/ Rebsorten Sousao + Touriga Nacional.
sehr intensive, würzige Nase mit deutlichem Atholzeinfluss, bernsteinfarben, sehr komplexe Mixtur aus Holz und Trockenfrüchten, passende Süsse (86,4 Restzucker), der trotz nur 4,6 Promill Säure in keiner Weise klebrig wirkt, nur zart oxidativer Stil, sehr sauber, durchaus komplex und sehr lang im Abgang. Hier muss man beim Original schon etwas suchen, um diese Qualität für den bescheidenen Preis von knapp 20 EURO zu finden. Tolles Preis-/ Leistungsverhältnis !
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EThC

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Re: Südafrika ROT

BeitragMi 27. Feb 2019, 16:05

...lohnt sich immer noch nicht, dafür 17 Euronen auszugeben:

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Viele Grüße
Erich


NOVINOPHOBIE ist die Angst davor, daß der Wein ausgeht...
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Bernd Schulz

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Re: Südafrika ROT

BeitragDo 22. Aug 2019, 20:53

Nach etlichen Jahren befindet sich mal wieder ein Südafrikaner in meinem Glas:

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In der Abverkaufsaktion von Lobenberg gab es den Wein zum halben Preis (6,85 statt 13,50). Dafür finde ich ihn akzeptabel, aber auch nicht mehr als das. Mag sein, dass ich zu wenig von Pinotage verstehe.... ;) :oops:

Beim Googeln nach dem Erzeuger bin ich noch auf die folgende Trouvaille :mrgreen: gestoßen:

https://www.belvini.de/lammershoek-fran ... o-no5.html

Wenn Kaiser Franz persönlich den Wein "verblendet" hat, sind die knapp 60 Euro, die das Pülleken kostet, sicher bestens angelegt! :twisted:

Herzliche Grüße

Bernd

P.S.: Am 10.August habe ich 6 Flaschen (zum Glück nicht alle 6 mit dem nämlichen Inhalt) bei Lobenberg bestellt, am 12. hatte ich die Rechnung, und am 20. war dann auch schon der Wein bei mir. Das nenne ich eine richtig zügige Lieferung.... :evil:

Herzliche Grüße

Bernd
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