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Fassproben??

Verfasst: Fr 2. Mär 2012, 11:20
von Charlie
In einem anderen Thread hatte Bernd Schulz gemeint, Fassproben wären für uns Amateure wenig sinnvoll weil viel Erfahrung dazu gehört, daraus Schlüsse auf die spätere Qualität im Glas zu ziehen. Ich bin seiner Meinung. Mit Faßproben hatte ich zwar jedesmal meinen Spass, sie schmecken auch oft sehr gut, weil frisch, saftig, hefig und extrem süffig (mindestens die Weissweine), aber ich glaube, mit Fassproben kann man uns Amateure auch gut Honig ums Maul schmieren. Fassproben sind normalerweise was für Fachleute. Wenn man Amateure dazu einlädt, fühlen sich diese von den Profis geschmeichelt.

Wie seht ihr das?

Re: Fassproben??

Verfasst: Fr 2. Mär 2012, 11:38
von Bibbel
Na ja, wenn man sich oft genug schmeicheln lässt, sprich die Erfahrung größer wird, man v.a. auch die Fassproben über mehrere Jahrgänge verfolgen und entsprechend vergleichen kann, ist der Status eigentlich egal.

Ich habe mehr sensorische Probleme mit gerade abgefüllten Weinen.

Re: Fassproben??

Verfasst: Fr 2. Mär 2012, 12:36
von Birte
Wenn man Amateure dazu einlädt, fühlen sich diese von den Profis geschmeichelt.
Ich fühlte mich auch sehr geschmeichelt als der Newsletter von Wein und Glas ankam und war sehr erstaunt, dass sie mich dabei haben wollen. :mrgreen:

Ich persönlich habe bei so etwas Spaß und es interessiert mich. Natürlich weiß ich, dass ich nicht dazu in der Lage bin, eine Fassprobe zu beurteilen, aber das ist mir vollkommen egal.
Was die frisch abgefüllten Flaschen angeht, kann ich Bibbel nur zustimmen. Als ich noch naiver war als heute, habe ich mal frisch abgefüllte Flaschen von der Ahr aufgemacht. Die arme Winzersfrau musste ein völlig verschrecktes Huhn telefonisch beruhigen und zwei oder drei Flaschen landeten im Abfluss.

Re: Fassproben??

Verfasst: Fr 2. Mär 2012, 13:31
von Bernd Schulz
Ich fühlte mich auch sehr geschmeichelt als der Newsletter von Wein und Glas ankam und war sehr erstaunt, dass sie mich dabei haben wollen.
Och, die Leute von Wein und Glas sind vermutlich froh, wenn sie genug D..... finden, die bereit sind, für eine Robert-Weil-Probe hinreichend Zaster hinzublättern.... :mrgreen: :twisted:
Na ja, wenn man sich oft genug schmeicheln lässt, sprich die Erfahrung größer wird, man v.a. auch die Fassproben über mehrere Jahrgänge verfolgen und entsprechend vergleichen kann, ist der Status eigentlich egal.


Ich weiß ja nicht, wie oft du Gelegenheit hast, Fassproben zu verkosten. Bei mir ist das, wenn es hochkommt, zweimal im Jahr der Fall (während ich Wein aus Flaschen nahezu täglich trinke :mrgreen: ). Selbst vier oder fünf Fassproben im Jahr würden aber für mich nicht dazu führen, dass ich dabei zu vernünftigen Erkenntnissen gelangen würde.

Beste Grüße

Bernd

Re: Fassproben??

Verfasst: Fr 2. Mär 2012, 13:42
von WoFu
Moin, moin,

ich find derartige Proben ja auch immer ganz nett, besser gesagt interessant oder noch besser spannend. Aber für Rückschlüsse usw. fehlt es einfach an Vergleichsmöglichkeiten. Man wird nicht dümmer davon und bei mich interessierenden Weinen nehme ich solche Gelegenheiten gern war, aber das gilt für viele Proben mit fertigen Weinen noch mehr. Im Vergleich zum Normalmenschen trinke ich sicher sehr viel Wein, um mich als Weinkenner zu bezeichnen ist es (wohl) zu wenig. (btw.: Wo ist eigentlich Thomas D. geblieben, ich habe lange nichts mehr von ihm gelesen, die Diskussionen wann man nun ein Weinkenner ist, arteten ja manchmal aus.)

Grüße

Wolfgang

Re: Fassproben??

Verfasst: Fr 2. Mär 2012, 14:34
von Charlie
Bernd Schulz hat geschrieben: Och, die Leute von Wein und Glas sind vermutlich froh, wenn sie genug D..... finden, die bereit sind, für eine Robert-Weil-Probe hinreichend Zaster hinzublättern.... :mrgreen: :twisted:
Ich denke die Probe kostet nichts, dafür aber die Flaschen ...

Re: Fassproben??

Verfasst: Fr 2. Mär 2012, 14:35
von Birte
Och, die Leute von Wein und Glas sind vermutlich froh, wenn sie genug D..... finden, die bereit sind, für eine Robert-Weil-Probe hinreichend Zaster hinzublättern.... :mrgreen: :twisted:
Die Probe ist kostenlos. Warum ist Robert Weil eigentlich so unbeliebt?

Re: Fassproben??

Verfasst: Fr 2. Mär 2012, 15:19
von Bernd Schulz
Warum ist Robert Weil eigentlich so unbeliebt?
Keine Ahnung! Mit dem Verhältnis der Weinqualität zur Preisgestaltung kann das ja nun überhaupt nicht zusammenhängen! :mrgreen:

Beste Grüße

Bernd

Re: Fassproben??

Verfasst: Fr 2. Mär 2012, 15:24
von Birte
Bernd, ich habe die vorherige Fassung Deines Beitrags gelesen. :mrgreen: Du willst Du willst doch wohl nicht höflich werden wollen? Mit dem "Ernie" bin ich übrigens schon lange fertig. Den sollen die Amis trinken. Weil Weine habe ich schon einige getrunken. Ist aber ewig her und ich erinnere mich an nichts mehr, was nichts aussagen muss.

Re: Fassproben??

Verfasst: Fr 2. Mär 2012, 16:11
von Bernd Schulz
Du willst doch wohl nicht höflich werden wollen?
Aber nicht doch, Birte! Ich trage mein Herz immer auf der Zunge!

Einen Kabi von Weil, der so sauber gemacht ist, dass er bei mir durchaus auf satte 82 oder 83 Punkte kommen kann, erhältst du schon für 15 Öre. Überlege mal, was dagegen ein Mouton kostet! Klar, der Mouton ist rot und liegt vielleicht 10 Pünktchen höher - aber du musst nur die Punkte durch den Preis dividieren, um per Vergleich mühelos feststellen zu können, dass es sich bei den Weil-Weinen um geradezu sensationelle Schnäppchen handelt :!:

Dezent offtopische, aber allerbeste Grüße sendet

Bernd