Jochen R. hat geschrieben: ↑So 1. Feb 2026, 08:54
Die Korken-Qualität hat m. M. noch vor 10-15 Jahren zu Wünschen übrig lassen, was dann bei längerer Lagerung zu deutlichen Varianzen führte - ich meine aber, dass sich das verbessert hat.
...eine -subjektive- Wahrnehmung der Verbesserung sehe ich tatsächlich hinsichtlich TCA, nicht zuletzt wegen der mittlerweile verfügbaren Screening-Technologien, die aber auch nur die Korkoberfläche sensorisch erfassen können, das Korkrisiko wird dadurch nicht gleich "0" (Hofschuster konnte ja. z.B. mal einen Keller-Morstein nicht bewerten, weil er trotz NDTech-Kork verseucht war und er keine Konterflasche hatte...). Ansonsten habe ich persönlich keine Wahrnehmung hinsichtlich einer Verbesserung, woher sollte die auch kommen? Als gewachsenes Naturprodukt unterliegt das Material einfach hohen Streuungen hinsichtlich Zusammensetzung und Struktur, ich wüßte auch nicht, wie man dem Herr werden sollte, denn alle Verfahren zur Sortierung der Korken können mWn nicht unter die Oberfläche schauen.
Kle hat geschrieben: ↑So 1. Feb 2026, 00:02
Wenn jedenfalls ein Winzer Flaschenviarianzen bewusst in Kauf nimmt, scheint dies zu seinem Stil/ästhetischen Konzept zu gehören.
...scheint mir sehr weit hergeholt zu sein. Allerdings bin ich ein relativ rational denkender Mensch, der sowas zwangsläufig abstrus finden muß. Der allerdings auch weiß, daß er von zunehmend irrationalem Verhalten umgeben ist. Insofern kann man sowas natürlich nicht ausschließen. Gutheißen kann ich's aber nicht...
Viele Grüße
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
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