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Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Mo 7. Dez 2020, 20:42
von Ralf Gundlach
Lorne Malvo hat geschrieben:Habe aufgrund Eurer gewinnbringenden Empfehlungen:
Hochäcker, Steiner, Saybritz rot und weiss bestellt.
Vielen Dank, Erich und Ralf!
amateur des vins hat geschrieben:Was wären denn da so typische Warm- und Kaltjahre?
Bin sicher nicht so ein bewanderter Österreich-Kenner wie die anderen hier.
Ich habe jetzt alles aus ´16 und ´17 bestellt.
Hier waren die Alkoholgehalte der Weine etwas niedriger als in 15 oder 18.
Scheint im Burgenland nicht viel anders als in vielen anderen europäischen Ländern...
Hallo Lars,
dann bin ich mal gespannt, wie dir die Weine von Franz Weninger gefallen. Interessanterweise haben die 2018er nicht unbedingt mehr Alkohol als 17 oder 16. Ich habe gerade den 2018 Kekfrankos Balf im Glas mit gerade mal 12,5 % Alkohol. Franz Weninger liest sehr früh.
Gruß
Ralf
Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Mo 7. Dez 2020, 21:14
von Lorne Malvo
Hallo Ralf,
Ja, bin auch gespannt.
Habe erst einmal einen Weninger Wein getrunken. Der war gut, aber ist länger her und verblasste Erinnerung aus dem Österreich-Urlaub.
Hatte vereinzelt geguckt.
Bsp. Kalkhofen 15 14% alk
Kalkhofen 17 13% alk
Dennoch ists ja auch ganz angenehm, dass es noch 15,16,17 zu kaufen gibt.
Viel Spaß mit dem Kekfrankos.
Gute Winzer bekommen es ja in den wärmeren Jahren oft auch ziemlich gut hin.
Ist dann manchmal mehr ne Frage der Vorliebe.
Spürst du denn den wärmeren Jahrgang in dem Wein?
Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Mo 7. Dez 2020, 21:28
von Ralf Gundlach
Lorne Malvo hat geschrieben:Hallo Ralf,
Ja, bin auch gespannt.
Habe erst einmal einen Weninger Wein getrunken. Der war gut, aber ist länger her und verblasste Erinnerung aus dem Österreich-Urlaub.
Hatte vereinzelt geguckt.
Bsp. Kalkhofen 15 14% alk
Kalkhofen 17 13% alk
Dennoch ists ja auch ganz angenehm, dass es noch 15,16,17 zu kaufen gibt.
Viel Spaß mit dem Kekfrankos.
Gute Winzer bekommen es ja in den wärmeren Jahren oft auch ziemlich gut hin.
Ist dann manchmal mehr ne Frage der Vorliebe.
Spürst du denn den wärmeren Jahrgang in dem Wein?
Hallo Lars,
der Kekfrankos ist für Weninger-Verhältnisse zugänglich, mit richtig schön ausgeprägter Frucht, die ich durchaus in mehreren 2018ern länderübergreifend gefunden habe. Das sind Weine, die entgegenkommend sind, aber die Fruchtnoten sind richtig, richtig schön. Es ist eigentlich fast wie mit den Weißen: wenn die Winzer den Jahrgang richtig begriffen haben sind das keine langlebigen, aber extrem trinkfreudige, sprich sauleckere Weine auf hohem Niveau.
Gruß
Ralf
Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Mi 16. Dez 2020, 20:20
von Ralf Gundlach
Habe heute mein Abopaket bekommen, es war u.a. ein 2004 Zweigelt Raga und ein 2017 Kekfrankos Steiner drinnen. Den dritten im Bunde, den 2018 Blaufränkisch mache ich vielleicht später noch auf, mal schauen. Aber auf den 2004 Raga bin ich sehr gespannt. Zweigelt. 16 Jahre alt...Da brauche ich natürlich Bernd dabei, wenn ich den aufmache. Aber genau für solche Weine finde ich das Abo spannend. Wobei es den 2017 Steiner noch gar nicht zu kaufen gibt. Auch das ist dann ein kleines Privileg.
Gruß
Ralf
Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Do 17. Dez 2020, 20:44
von EThC
Ralf Gundlach hat geschrieben:Wobei es den 2017 Steiner noch gar nicht zu kaufen gibt.
...wenigstens gab's den "Balf" schon bei meinem Händler:

Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Do 17. Dez 2020, 21:00
von Ralf Gundlach
EThC hat geschrieben:Ralf Gundlach hat geschrieben:Wobei es den 2017 Steiner noch gar nicht zu kaufen gibt.
...wenigstens gab's den "Balf" schon bei meinem Händler:

Hallo Erich,
den Kekfrankos Balf gibt es auch schon aus 2018. Und der fällt in der Tat anders aus als der 2017. Mehr Frucht, mehr Körper. Aber alles wunderbar verpackt.
Gruß
Ralf
Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Do 17. Dez 2020, 21:18
von EThC
Ralf Gundlach hat geschrieben:den Kekfrankos Balf gibt es auch schon aus 2018. Und der fällt in der Tat anders aus als der 2017. Mehr Frucht, mehr Körper. Aber alles wunderbar verpackt.
...wundert mich nicht, gerade auch am Neusiedlersee das deutlich wärmere Jahr. Bei den Weninger-Weinen schlagen natürlich auch die Jahrgangsunterschiede durch, allerdings hatte er nach meinem Gefühl noch nie ein schwaches Jahr, nur andere. Und die kühleren Weine brauchen im Zweifel halt ein bißchen länger. Deshalb würde ich den 17er Steiner auch eher noch liegen lassen, ist ja doch ein anderes Kaliber als der Balf...
Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Mi 23. Dez 2020, 05:10
von Lorne Malvo
EThC hat geschrieben:Ralf Gundlach hat geschrieben:den Kekfrankos Balf gibt es auch schon aus 2018. Und der fällt in der Tat anders aus als der 2017. Mehr Frucht, mehr Körper. Aber alles wunderbar verpackt.
Deshalb würde ich den 17er Steiner auch eher noch liegen lassen, ist ja doch ein anderes Kaliber als der Balf...
...ich habe den 16er Steiner und habe nicht so die Erfahrung mit der Reifung von Blaufränkisch.
Was meint ihr dazu?
Schon antrinken??
Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Mi 23. Dez 2020, 10:50
von EThC
Lorne Malvo hat geschrieben:...ich habe den 16er Steiner und habe nicht so die Erfahrung mit der Reifung von Blaufränkisch.
...ist auch hier so, daß man zwischen Warm- und Kaltjahr unterscheiden muß. Der 15er war schon recht früh sehr schön, den 16er würde ich aktuell eher noch liegen lassen...
Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Mi 23. Dez 2020, 12:04
von Lorne Malvo
EThC hat geschrieben:
...ist auch hier so, daß man zwischen Warm- und Kaltjahr unterscheiden muß. Der 15er war schon recht früh sehr schön, den 16er würde ich aktuell eher noch liegen lassen...
Habs mir schon gedacht!
Merci