Seite 8 von 8
Re: Bordeaux 2025
Verfasst: Mo 27. Apr 2026, 16:45
von Bibbel
„Tronquoy. Zu Chateau Montrose gehörend wird hier mit dem Jahrgang 2022 eine Zeitenwende eingeläutet. 2022 ist der erste Jahrgang mit dem dieser Wein in Subskription offeriert wird, zuvor wurden die Jahrgänge nach Trinkbarkeit auf den Markt gebracht“ heißt es bei Unger.
Die kleinen Püllekes sind also gesichert.
Re: Bordeaux 2025
Verfasst: Mo 27. Apr 2026, 16:56
von Ollie
Bibbel hat geschrieben: ↑Mo 27. Apr 2026, 16:45
„Tronquoy. Zu Chateau Montrose gehörend wird hier mit dem Jahrgang 2022 eine Zeitenwende eingeläutet. 2022 ist der erste Jahrgang mit dem dieser Wein in Subskription offeriert wird, zuvor wurden die Jahrgänge nach Trinkbarkeit auf den Markt gebracht“ heißt es bei Unger.
Die kleinen Püllekes sind also gesichert.
Ah! Dann haben sie uns auf dem Château den Wein einfach nicht gezeigt, und ich habe etwas falsch verstanden.
Colin Hay is mit seiner (IMO sehr besonnenen)
Einschätzung des Jahrgangs (The Drinks Business) raus.
Bernard Burtschy hat übrigens auf Facebook geschrieben:
Bernard Burtschy hat geschrieben:
Première clé du millésime 2025 à Bordeaux, le calcaire et ses réserves hydriques.
Le plateau calcaire de Saint-Emilion, Fronsac et Canon Fronsac et quelques autres terroirs n'ont pas souffert de la sécheresse et s'en sortent fort bien.
Deuxième clé du succès pour les primeurs de Bordeaux, des sols en grande forme.
Certes, un binage vaut deux arrosages, mais face l'indeniable appauvrissement des sols, cela ne suffit plus. Le rendement baisse de un hl par hectare et par an depuis des années et bien des vins manquent de densité en 2025.
La région possède pléthore d'oenologues, mais manque cruellement d'agronomes.
Heureusement, certains comme La Conseillante ou Angelus, et qu'elles autres produisent des vins grandioses.
Troisième facteur de réussite de Bordeaux 2025, les argiles et singulièrement les Graves sur argiles, ce qui explique, entre autres, beaucoup de grands médocs. Le terroirs de graves sur sables, tout comme les sablonneux, ont beaucoup souffert de sécheresse.
Les faibles degrés, tout comme la fraîcheur des vins des 2025, ne sont pas dus à un "miracle", mais à l'arrêt de l'alimentation du raisin. La minceur qui affecte tant de vins et qui empêche de crier au "grand millésime" en est la conséquence directe.
Cheers,
Ollie
Re: Bordeaux 2025
Verfasst: Mo 27. Apr 2026, 17:14
von pessac-léognan
Ich könnte mir gut vorstellen, dass man bei den Bouygues, mithilfe der Aura von Montrose, versuchen möchte, den Tronquoy höher zu positionieren, was nach der Abfüllung und kurz vor dem "physischen" Markteintritt einfacher sein könnte als en primeur. Der Wein wurde ja nach der Neuetikettierung und -benennung 2022 und 2023 angesichts der teils euphorischen Benotungen recht preiswert angeboten - und jetzt will man halt nach Möglichkeit höher hinaus - die Bouygues muss man das nicht lehren.

Re: Bordeaux 2025
Verfasst: Mo 27. Apr 2026, 20:23
von Matthias Hilse
Bibbel hat geschrieben: ↑Mo 27. Apr 2026, 16:45
„Tronquoy. Zu Chateau Montrose gehörend wird hier mit dem Jahrgang 2022 eine Zeitenwende eingeläutet. 2022 ist der erste Jahrgang mit dem dieser Wein in Subskription offeriert wird, zuvor wurden die Jahrgänge nach Trinkbarkeit auf den Markt gebracht“ heißt es bei Unger.
Die kleinen Püllekes sind also gesichert.
Eventuell ist der Begriff der "Zeitenwende" eine Nummer zu groß für Entscheidungen, die sich eher an solchen Sachen wie "Kannibalisierung" oder Ideen der Markenentwicklung orientieren.
Mit dem Herausschälen des "neuen Montrose" aus den Gegebenheiten seiner historischen Verfassung (mit dem Jahrgang 2023) gibt es bei Montrose/Bouygues ein Interesse, "releases" jenseits der "Primeurwelt" zu inszenieren.
Man sollte hier durchaus beachten, dass es fortan mehr Markterscheinungen jenseits der Primeurwelt geben wird (Montrose Terrasse 3, Montrose Blanc, Tronquoy Blanc....) als "en Primeur". Ein Schelm, wer dies als Stärke der "Place de Bordeaux" interpretieren möchte.
Das mit den halben Pullen ist eine Sache der Kommunikation zwischen dem Handel und dem Weingut. Wenn ich nicht völlig falsch liege, wird fortan dem Konsumenten die Option bei Tronquoy verwehrt, die Kommissionierung selber zu bestimmen.
Ich schreibe dies in dem Bewusstsein, den Ausführungen des Weinguts hierzu ggf. nicht vollständig folgen zu können.
Herzliche Grüße,
Matthias Hilse
Re: Bordeaux 2025
Verfasst: Mo 27. Apr 2026, 21:50
von KlausS98
Marc spricht deutsch und könnte das mit den demis evtl. aufklären
MARC LINDNER
CHARGÉ D’OENOTOURISME & DÉVELOPPEMENT COMMERCIAL
WINE TOURISM & BUSINESS DEVELOPMENT OFFICER
Chateau Tronquoy <
chateau@tronquoy-lalande.com>