Re: Bordeaux 2016
Verfasst: Mo 22. Mai 2017, 18:40
Einerseits warte ich noch auf DDC, andererseits ist Burgund 2015 auch ein Thema. Boah, was für Probleme! 
Hallo Karsten,amateur des vins hat geschrieben:Das mit der Inflation der Jahrhundertjahrgänge kennen wir doch schon.ledexter hat geschrieben:Ich frage mich wie die Chateaus den Aufschlag von 10%-20% gegenüber 2015 rechtfertigen?
Denn letztes Jahr hatten wir ja schon den Jahrhundertjahrgang, er wurde in einem Atemzug mit 2000, 2005, 2009 und 2010 genannt. Und jetzt soll 2016 so viel besser sein, dass man dafür bis zu 20% mehr zahlt als letztes Jahr, obwohl 14/15 schon gloreich waren und man sich eingedeckt hat?
Ich sortiere das gleich neben "... wäscht jetzt noch weißer" im Worthülsenregal ein.
...womit ein "Jahrhundertjahrgang" eben kein solcher mehr ist, sondern über Durchschnitt. Aber mit "über Durchschnitt" lassen sich natürlich keine Jahrhundertjahrgangpreise durchsetzen.innauen hat geschrieben: Heutzutage werden die Sommer wegen des Klimawandels immer wärmer UND es ist entsprechende Technik vorhanden. Im Ergebnis schaffen es die Chateaus auch in klimatisch nicht perfekten Jahren immer öfter das Optimum auszureizen.
Eher nicht. Gegen Burgund 2015 ist Bordeaux 2016 der reinste Billigheimer.AmonA hat geschrieben:Einerseits warte ich noch auf DDC, andererseits ist Burgund 2015 auch ein Thema. Boah, was für Probleme!
Ist zwar off-topic, aber die Preise für 2015er Burgunder, die ich bekommen habe, sind nur selektiv teurer als in den Vorgängerjahrgängen. Die größten Preissteigerungen sieht man im Grand Cru Bereich und der ist für mich preislich mittlerweile sowieso uninteressant.Ollie hat geschrieben:Eher nicht. Gegen Burgund 2015 ist Bordeaux 2016 der reinste Billigheimer.AmonA hat geschrieben:Einerseits warte ich noch auf DDC, andererseits ist Burgund 2015 auch ein Thema. Boah, was für Probleme!
Ich habe allerdings unpräzise formuliert: "Inflationär" bezog sich primär auf den Gebrauch der Wortkreation "Jahrhundertjahrgang", die für mich übrigens schon am Oxymoron kratzt.octopussy hat geschrieben:...womit ein "Jahrhundertjahrgang" eben kein solcher mehr ist, sondern über Durchschnitt. Aber mit "über Durchschnitt" lassen sich natürlich keine Jahrhundertjahrgangpreise durchsetzen.innauen hat geschrieben: Heutzutage werden die Sommer wegen des Klimawandels immer wärmer UND es ist entsprechende Technik vorhanden. Im Ergebnis schaffen es die Chateaus auch in klimatisch nicht perfekten Jahren immer öfter das Optimum auszureizen.
Na ja, zumindest bei der Comtesse habe ich jetzt schon mehrfach den VergleichSegla hat geschrieben:Auf Baron / Comtesse warten wohl einige hier... Beide 2015er haben so etwa 125,- EVP gekostet. Was wäre denn ein "fairer" Preis für den 2016er? Bitte nicht wieder die Diskussion über 3,- Produktionskosten...![]()
Aus meiner Sicht ist alles was deutlich über 2015 liegt uninteressant!
Ich fände max. 140-150 Euro für die Comtesse und vielleicht ein bisschen weniger für Baron fair. Bei dem Preis würde ich vielleicht auch schwach werden. Allein: ich tippe bei beiden auf 180 Euro EVP. Und da bin ich dann auch raus.Segla hat geschrieben:Auf Baron / Comtesse warten wohl einige hier... Beide 2015er haben so etwa 125,- EVP gekostet. Was wäre denn ein "fairer" Preis für den 2016er? Bitte nicht wieder die Diskussion über 3,- Produktionskosten...![]()
Aus meiner Sicht ist alles was deutlich über 2015 liegt uninteressant!