Weingüter und die Corona-Pandemie

Hohe Brisanz, kurzes Verfallsdatum
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Gerald
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Re: Weingüter und die Corona-Pandemie

Beitrag von Gerald »

Laut Wein Burgenland ist die (zumindest in Österreich) in Summe nachgefragte Weinmenge deutlich gesunken - die Verluste in der Gastronomie werden also vom privaten Käufer keineswegs abgefedert.

https://burgenland.orf.at/stories/3045523/

Grüße
Gerald
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austria_traveller
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Re: Weingüter und die Corona-Pandemie

Beitrag von austria_traveller »

Gerald hat geschrieben:die Verluste in der Gastronomie werden also vom privaten Käufer keineswegs abgefedert.
Sehe ich auch in meinem Bekanntenkreis.
Wein zum Essen (ohne Gesellschaft) ist immer noch eine Randerscheinung.
Der meiste Wein wird außer Haus getrunken
Beste Grüße
Gerhard aus Wien
Nobody
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Re: Weingüter und die Corona-Pandemie

Beitrag von Nobody »

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JoergBoerg
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Re: Weingüter und die Corona-Pandemie

Beitrag von JoergBoerg »

Nobody hat geschrieben:Liest hier jemand die 'Zeit'? Eigentlich eher ein konservatives Presseorgan. Aber der Artikel hat es in sich.
Kommt direkt aus dem Innenministerium.
Verstehe nicht ganz, wie es der Artikel in sich haben soll. Der Beamte hat inzwischen Arbeitsverbot erhalten, da er seine private Meinung auf dem Papier des Ministeriums verfasst hat. So viel zu "direkt aus dem Innenministerium".

Dazu gerne auch gerne ein anderes konservatives Presseorgan: https://www.faz.net/einspruch/private-m ... 64859.html
Nobody
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Re: Weingüter und die Corona-Pandemie

Beitrag von Nobody »

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Gerald
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Re: Weingüter und die Corona-Pandemie

Beitrag von Gerald »

Na ja, in einer Demokratie ist es normal, dass es zu vielen Fragen unterschiedliche Meinungen gibt - gerade bei derart weitreichenden Themen. Ich sehe da nichts Außergewöhnliches - vielleicht hat der gute Mann Recht oder auch nicht. Oder irgendetwas in der Mitte. Dasselbe gilt natürlich auch für die Linie der Regierung(en).

Grüße
Gerald
Nobody
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Re: Weingüter und die Corona-Pandemie

Beitrag von Nobody »

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JoergBoerg
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Re: Weingüter und die Corona-Pandemie

Beitrag von JoergBoerg »

Nobody hat geschrieben:Also handelt es sich wohl kaum nur um seine private Meinung.
Jein, denn es ist ja keine offizielle Meldung des Ministeriums sondern ein nicht genehmigtes, internes Dokument, das neben einer fachlichen Einschätzung auch ein politisches Statement beinhaltet.
Die spannende Frage aber ist, warum es nicht freigegeben wurde und das kann ja durchaus auch auf Mängel in der Analyse etc. zurückzuführen sein. Man sollte es also schlicht und ergreifend kritisch betrachten.

Da momentan immer mehr Leute am Rad drehen, gegen Bill Gates hetzen und die Impfverschwörung vermuten, sollte man den kritischen Blick halt nicht verlieren...

Man kann im Nachhinein betrachtet niemals alles richtig gemacht haben, das gilt für Pandemien, Politik im Allgemeinen und auch den Weineinkauf ;-)

Gruß
Jörg
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Gerald
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Re: Weingüter und die Corona-Pandemie

Beitrag von Gerald »

Es wird im Übrigen gar nicht möglich sein - auch im Nachhinein - eindeutig zu sagen, wer jetzt Recht gehabt hat. Denn unterschiedliche Dimensionen kann man eben nicht vergleichen, ohne eine (rein willkürliche) Bewertung anzuwenden. Also zum Beispiel: wie viele Arbeitslose oder Firmenpleiten ist ein vermiedener Todesfall wert? Ganz abgesehen davon, dass ja auch die Zählung der Todesfälle alles andere als eindeutig ist. "Mit Corona" oder "An Corona" verstorben? Anzahl Todesfälle gesamt oder Summe der verlorenen Lebensjahre? Dazu kommt die Frage, wie viele der z.B. wirtschaftlichen Schäden direkte Folge der Entscheidungen der Regierung sind und wie viele andere Ursachen haben, beispielsweise die Angst der Menschen selbst (die z.B. nicht mehr zum Arzt gehen, obwohl es ja erlaubt wäre).

Aber die Vorgaben der Regierung zu kritisieren, muss natürlich erlaubt sein. Jedenfalls solange nicht mit erfundenen oder verfälschten "Fakten" gearbeitet wird.

Grüße
Gerald
Weinschlürfer
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Re: Weingüter und die Corona-Pandemie

Beitrag von Weinschlürfer »

JoergBoerg hat geschrieben:
Nobody hat geschrieben:Liest hier jemand die 'Zeit'? Eigentlich eher ein konservatives Presseorgan. Aber der Artikel hat es in sich.
Kommt direkt aus dem Innenministerium.
Verstehe nicht ganz, wie es der Artikel in sich haben soll. Der Beamte hat inzwischen Arbeitsverbot erhalten, da er seine private Meinung auf dem Papier des Ministeriums verfasst hat. So viel zu "direkt aus dem Innenministerium".

Dazu gerne auch gerne ein anderes konservatives Presseorgan: https://www.faz.net/einspruch/private-m ... 64859.html
Mal ne dumme Frage. Wenn ein Mitarbeier irgendwas verfasst. Bis wann ist es Privatmeinung und ab wann Amtsmeinung? Ist es nicht immer Meinung wenn man von etwas überzeugt ist ?

Ich verstehe ja das man sich mit so einer Floskel "Privatmeinung" als Institution distanzieren mag.
Überzeugend ist das aber perse nicht für mich nur weil man etwas als "Privatmeinung" bezeichnet.
Ist halt Rhetorik. Kommt am Ende auf den Inhalt an. Nicht ob Privatmeinung oder nicht.
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