Die 2025er Sub ist seit der 2019er mal wieder eine, die für mich ziemlich reizvoll ist.
Viele Weine mit zurückgenommenen Preisen bei sehr guten Bewertungen. Mir ist das tlw etwas unübersichtlich, welcher Wein nun das beste Angebot darstellt und deswegen habe ich eine Gegenüberstellung gemacht. Ich muss dazu sagen, dass ich kein "Lieblings"-Chateau oder sowas habe. Es gibt immer Güter, die ich bei jeder Sub anschaue und mich interessieren, aber die Punktevergaben beeinflussen mich schon.
Ich habe 19 (Rot)Weine nach Punkten verglichen (Haut Bailly, Meyney, Canon, Pontet Canet, de Pressac, Beausejour Becot, Clos Fourtet, Batailley, Larcis Duc., Pavie Macq., Trottevieille, Gaffeliere, Gruard Lar., GPL, Feytit Clinet, Brane Cantenac, Cantenac Br., LCHB, Troplong) - ganz stupide über 10 Scores der üblichen verdächtigen Verkoster (alle 100 Punkte-System). Also bei 10x 100 Punkte sind max. damit 1.000 Punkte zu erreichen. Wer die höchste summierte Punktzahl hat, ist halt der höchstbewertetste Wein (Top 10):
1. LCHB 981
2. Haut Bailly 980
3. Troplong 978,5
4. Canon 978
5. Pontet Canet 976,5
6. Beausejour Becot 973,5
7. Clos Fourtet 973
8. Brane Cantenac 971,5
9. Larcis Ducasse 967,5
10. Pavie Macquin 966,5
Das ist nun ziemlich einfach, aber vermutlich am Thema etwas vorbei, denn der Preis muss ja auch berücksichtigt werden. Also ein knapp 100EUR Wein (LCHB), der bei 10 Bewertungen auf insgesamt 981 Punkte kommt ist ja super, aber ein 54EUR Wein (Brane Cant.), der auf insgesamt 971 Punkte kommt, stellt ja evtl das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis dar.
Deswegen habe ich noch folgende Betrachtungen angestellt, um den Preis zueinander in Relation zu setzen:
Je 5 EUR höherer Preis = 1 Punkt Abzug (ausgehend vom preiswertesten Wein Meyney 26,50 EUR):
1. Haut Bailly
2. LCHB
3. Brane Cantenac
4. Beausejour Becot
5. Pontet Canet
6. Troplong Mondot
7. Canon
8. Clos Fourtet
9. Larcis Ducasse
10. Pavie Macquin
Wenn man annimmt je 4 EUR höherer Preis = 1 Punkt Abzug:
1. Haut Bailly & Brane Cantenac
2. Beausejour Becot
3. LCHB
4. Pontet Canet
5. Clos Fourtet
6. Troplong Mondot
7. Canon
8. Larcis Ducasse
9. Pavie Macquin
10. TrotteVieille
Wenn man annimmt je 3 EUR höherer Preis = 1 Punkt Abzug:
1. Brane Cantenac
2. Beausejour Becot
3. Haut Bailly
4. Larcis Ducasse
5. LCHB
6. Pontet Canet
7. Clos Fourtet
8. Pavie Macquin
9. La Gaffeliere
10. TrotteVieille
Wenn man annimmt je 2 EUR höherer Preis = 1 Punkt Abzug:
1. Brane Cantenac
2. Beausejour Becot
3. Batailley
4. Larcis Ducasse
5. Pavie Macquin
6. La Gaffeliere
7. TrotteVieille
8. Haut Bailly
9. Clos Fourtet
10. Pontet Canet
Und wenn jeder einzelne EURO höherer Preis = 1 Punkt Abzug bedeutet, dann ist die abschließende Liste:
1. Batailley
2. Brane Cantenac
3. de Pressac
4. La Gaffeliere
5. Larcis Ducasse
6. Meyney & Pavie Macquin
7. Beausejour Becot
8. Cantenac Brown
9. Grand Puy Lacoste
10. TrotteVieille
Ist natürlich nur Zahlenspielerei, aber mir hilft es, das bei so vielen Weinen besser einzuordnen. Unsicher bin ich, welche Auflistung den repräsentativsten Vergleich darstellt (also 5 EUR = 1 Punkt, oder 4 EUR = 1 Punkt usw...) Was meint Ihr?
Generell ist der Punkteabstand im Ranking tlw. sehr gering. Manchmal war nur die Nachkommastelle entscheidend. Das ist bei einer Punkte-Range von 981 (LCHB) bis 936 (Meyney) im Prinzip nix. Und wenn ich Meyney und de Pressac mal rausnehme, liegen alle aufgeführten Weine zwischen 951 und 981 Punkten. Das ist unabhängig von irgendwelchen Listen in der Breite ja schon top.
Bordeaux 2025
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Bradetti
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Re: Bordeaux 2025
Ich bin Weinkenner. Wenn ich Wein trinke, merke ich sofort „Aah, Wein!“
Viele Grüße
Dirk
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Re: Bordeaux 2025
Puuh da haste dir aber Mühe gegeben
jedoch bin ich nun etwas verwirrt
.
Und ja die Subcription dieses Jahr ist schon verlockend
Gruß Heiko
Und ja die Subcription dieses Jahr ist schon verlockend
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Re: Bordeaux 2025
@ Bradetti
Gruß Armin
Ich bin ein Zahlen-Mensch, aber beim Wein funktioniert das nicht. Ich notiere viel (Rebsorten-Anteile, Punkte nicht nur im Schnitt, sondern nach Verkostern sortiert) aber das hilft nur bedingt. Wenn ich einen Wein habe, bei dem mir das Herz auf geht und die Profis den nicht gerade völlig zerreißen, dann kommt der auf die Liste der möglichen Sub-Weine. Was ich dann tatsächlich bestellen kann wird vom (Nicht)Platz im Keller ohnehin stark limitiert. In diesem Jahr hatte ich zwei Weine die schon fix waren nach dem die meisten Profis die Verkostungsnotizen veröffentlicht hatten. Hier ging es aber mehr um die Worte als die Punkte. Einen dritten habe ich dann noch spontan dazu genommen.
Gruß Armin
als erstes Wunder verwandelte Jesus Wasser in Wein - na das nenne ich mal einen lebensfrohen Gott
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Bradetti
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Re: Bordeaux 2025
Naja, Verwirrung wollte damit nicht stiften....
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Dirk
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Re: Bordeaux 2025
Wobei natürlich die Produktionsmenge und allgemeine Nachfrage, auch mit zu berücksichtigende Faktoren darstellen können.Bradetti hat geschrieben: ↑Mi 10. Jun 2026, 09:22
Ist natürlich nur Zahlenspielerei, aber mir hilft es, das bei so vielen Weinen besser einzuordnen. Unsicher bin ich, welche Auflistung den repräsentativsten Vergleich darstellt (also 5 EUR = 1 Punkt, oder 4 EUR = 1 Punkt usw...) Was meint Ihr?
Generell ist der Punkteabstand im Ranking tlw. sehr gering. Manchmal war nur die Nachkommastelle entscheidend. Das ist bei einer Punkte-Range von 981 (LCHB) bis 936 (Meyney) im Prinzip nix. Und wenn ich Meyney und de Pressac mal rausnehme, liegen alle aufgeführten Weine zwischen 951 und 981 Punkten. Das ist unabhängig von irgendwelchen Listen in der Breite ja schon top.
carpe vinum!
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Re: Bordeaux 2025
Hallo Armin, ich schrieb ja --> Bewertung rein nach Punkten bei mir. Rebsorten-Zusammensetzung interessiert mich zumindest im Detail nicht. Wie gesagt hab ich keine Lieblings-Bordeaux´s, keine Vorliebe ob nun 50% Merlot, oder nur 20% Merlot in der Zusammensetzung sind. Die Bordeaux-Kenner unter euch brauchen so eine Bewertung / Gegenüberstellung freilich eher nicht. Ich bin aber kein Bordeaux-Kenner, wenngleich ich gerne mal einen Wein aus dem Bordelais im Glas habe.bergerOUS hat geschrieben: ↑Mi 10. Jun 2026, 10:45 @ BradettiIch bin ein Zahlen-Mensch, aber beim Wein funktioniert das nicht. Ich notiere viel (Rebsorten-Anteile, Punkte nicht nur im Schnitt, sondern nach Verkostern sortiert) aber das hilft nur bedingt. Wenn ich einen Wein habe, bei dem mir das Herz auf geht und die Profis den nicht gerade völlig zerreißen, dann kommt der auf die Liste der möglichen Sub-Weine. Was ich dann tatsächlich bestellen kann wird vom (Nicht)Platz im Keller ohnehin stark limitiert. In diesem Jahr hatte ich zwei Weine die schon fix waren nach dem die meisten Profis die Verkostungsnotizen veröffentlicht hatten. Hier ging es aber mehr um die Worte als die Punkte. Einen dritten habe ich dann noch spontan dazu genommen.
Gruß Armin
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Re: Bordeaux 2025
Das hab ich rausgelassen. Ich wüsste nicht, wie man so etwas faktisch messbar macht bzw verformeln kann. Die Prod-Menge sehe ich auch irgendwo im Preis berücksichtigt.
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Re: Bordeaux 2025
An deiner Stelle würde ich eher gar nicht subsen und mich auf die guten günstigen Weine stürzen, sobald sie verfügbar sind - der Vorteil Du kannst probieren und musst Dich nicht auf die Profis verlassen.Bradetti hat geschrieben: ↑Mi 10. Jun 2026, 11:21 Hallo Armin, ich schrieb ja --> Bewertung rein nach Punkten bei mir. Rebsorten-Zusammensetzung interessiert mich zumindest im Detail nicht. Wie gesagt hab ich keine Lieblings-Bordeaux´s, keine Vorliebe ob nun 50% Merlot, oder nur 20% Merlot in der Zusammensetzung sind. Die Bordeaux-Kenner unter euch brauchen so eine Bewertung / Gegenüberstellung freilich eher nicht. Ich bin aber kein Bordeaux-Kenner, wenngleich ich gerne mal einen Wein aus dem Bordelais im Glas habe.
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Re: Bordeaux 2025
Ja, das ist sicherlich ein guter Ansatz, aber da bin ich dann wieder bei user diogenes bezüglich Nachfrage. Bestimmte Weine werden in der Sub ausverkauft sein - so zumindest meine persönliche Einschätzung.bergerOUS hat geschrieben: ↑Mi 10. Jun 2026, 11:39An deiner Stelle würde ich eher gar nicht subsen und mich auf die guten günstigen Weine stürzen, sobald sie verfügbar sind - der Vorteil Du kannst probieren und musst Dich nicht auf die Profis verlassen.Bradetti hat geschrieben: ↑Mi 10. Jun 2026, 11:21 Hallo Armin, ich schrieb ja --> Bewertung rein nach Punkten bei mir. Rebsorten-Zusammensetzung interessiert mich zumindest im Detail nicht. Wie gesagt hab ich keine Lieblings-Bordeaux´s, keine Vorliebe ob nun 50% Merlot, oder nur 20% Merlot in der Zusammensetzung sind. Die Bordeaux-Kenner unter euch brauchen so eine Bewertung / Gegenüberstellung freilich eher nicht. Ich bin aber kein Bordeaux-Kenner, wenngleich ich gerne mal einen Wein aus dem Bordelais im Glas habe.
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Re: Bordeaux 2025
Da hast Du zweifelsohne recht, aber musst Du einen Larcis Ducasse 2025 haben oder tut es nicht auch der Sénéjac 2025 es gäbe ja auch noch sehr gute Weine wie le Reysse die gar nicht Enprimeur angeboten werden.
Andere Weingüter haben relativ normale Erträge gehabt, selbst der bei Lobenberg als relevanteste 2025er angesehene Pontet Canet (hier waren die Ertäge nicht üppig) scheint noch überall verfügbar zu sein.
Andere Weingüter haben relativ normale Erträge gehabt, selbst der bei Lobenberg als relevanteste 2025er angesehene Pontet Canet (hier waren die Ertäge nicht üppig) scheint noch überall verfügbar zu sein.
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