Seite 3 von 3
Re: Weingesetz in Österreich in der Kritik
Verfasst: Mo 18. Mai 2026, 19:40
von EThC
...oder es wurde nach 2 mißlungenen Versuchen im Burgenland noch kurzfristig ein dritter in NÖ gestartet...
Re: Weingesetz in Österreich in der Kritik
Verfasst: Mo 18. Mai 2026, 19:43
von Gerald
Oder es gibt mehrere Abfüllungen und bei nur einer wurde die Prüfnummer verweigert?
Grüße
Gerald
Re: Weingesetz in Österreich in der Kritik
Verfasst: Mo 18. Mai 2026, 22:06
von Blaufränkisch
Bescheidene Recherche von Vinaria. Diese Prüfnummer ist nämlich keine "niederösterreichische". Das N steht für alle Weine, die online eingereicht werden, egal von woher. Ich habe auch ein N vor der Nummer, gebe dafür den Antrag online ein und meine Proben im Bundesamt für Weinbau in Eisenstadt. Die anderen Buchstabencodes finden nur mehr Verwendung, wenn man ein Papierformular ausfüllt, dann gibt´s die Nummer nicht einheitlich vorab, sondern erst in der Prüfstelle. E für Eisenstadt, S für Silberberg, etc.
Verschiedene Füllungen kann es natürlich auch geben, wie Gerald vermutet. Was dann wieder den Gegensatz zwischen Pigott und Bundesamt weniger groß machen könnte.
Allerdings sieht für mich die Jahreszahl am Ende der Prüfnummer auf dem abgebildeten Etikett nach 23 aus, was bei einem solchen Wein aus dem Jahrgang 2023 unmöglich ist. Entweder sehe ich das falsch (gut möglich bei der Bildqualität) oder es ist ein Fake-Etikett, vielleicht zu Marketingzwecken vorab erstellt oder was auch immer.
Re: Weingesetz in Österreich in der Kritik
Verfasst: Di 19. Mai 2026, 07:46
von EThC
Gerald hat geschrieben: ↑Mo 18. Mai 2026, 19:43
Oder es gibt mehrere Abfüllungen und bei nur einer wurde die Prüfnummer verweigert?
...wenn ich das, was mir vor ein paar Jahren auf dem Weingut Judith Beck erzählt wurde, noch richtig zusammenbringe, ist der 2015er Blaufränkisch – Ried Altenberg der letzte Qw von ihr. Den Segen gab's nach 5+ facher Prüfung in 2018, eine zweite Charge wurde dann wieder abgelehnt. Seither wurde nichts mehr zur Prüfung angestellt...
Ansonsten: das scheint ja zur Kriminalposse auszuarten...
Blaufränkisch hat geschrieben: ↑Mo 18. Mai 2026, 22:06Diese Prüfnummer ist nämlich keine "niederösterreichische". Das N steht für alle Weine, die online eingereicht werden, egal von woher. Ich habe auch ein N vor der Nummer, gebe dafür den Antrag online ein und meine Proben im Bundesamt für Weinbau in Eisenstadt. Die anderen Buchstabencodes finden nur mehr Verwendung, wenn man ein Papierformular ausfüllt, dann gibt´s die Nummer nicht einheitlich vorab, sondern erst in der Prüfstelle. E für Eisenstadt, S für Silberberg, etc.
...vielen Dank für die Aufklärung, ich hatte mich auch schon mehrfach gefragt, was die unterschiedlichen Buchstaben bedeuten und hatte auch den Prüfstellenverdacht (analog zur Bedeutung der ersten Ziffer bei den rheinlandpfälzischen Prüfnummern...). Ich wünschte, es gäbe noch mehr Winzer, die hier immer mal wieder für Klarheit sorgen, aktuell sind's ja nur zwei, die sich hier mal regelmäßig positiv einmischen...
Kleine Zusatzfrage: hat es auch was zu bedeuten, wenn vor dem "N" noch eine Ziffer steht (z.B. L1N1396923)?