Jürgen Hofmann

Ralf Gundlach
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Registriert: So 30. Jan 2011, 23:13

Re: Jürgen Hofmann

Beitrag von Ralf Gundlach »

Bernd Schulz hat geschrieben: Mo 20. Apr 2026, 21:55 Nach der eben erlebten (und im entsprechenden Thread geschilderten) Negativerfahrung mit dem Bio-Rioja vom Castillo San Lorenzo musste noch ein gescheiter Rotwein her:

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Im Vergleich zu dem platten Rioja handelt es sich geradezu um eine aromatische Sensation. Ohne dass der Wein plakativ oder plump wirkt, findet sich in ihm viel mehr geschmackliche Intensität und Würze als in dem Spanier, und auch rebsortenintern (ohne den direkten Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen :oops: ) ist das für meine Begriffe ein Spätburgunder, der aller Ehren wert ist. Mal wieder weiß ich den genauen Preis nicht, aber ich glaube kaum, dass er deutlich mehr kostet als Hofmanns Tauberschwarz (danke an Ralf für die Preisinformation!). Und damit wäre er ein klarer Nachkaufkandidat (Nachkauf = 3 von 3).

Herzliche Grüße

Bernd
Hallo Bernd,

der kostet auch 9,50 Euro.

Gruß

Ralf
Bernd Schulz
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Registriert: Sa 11. Dez 2010, 23:55

Re: Jürgen Hofmann

Beitrag von Bernd Schulz »

Puh, 9,50 ist schon ein verdammt günstiger Preis für solch einen schönen Rotwein! Wenn ich mehr auf Zack gewesen wäre, hätte ich sowohl vom Tauberschwarz als auch vom Spätburgunder einige Flaschen ab Hof bestellt, anstatt den Tauberschwarz nebst einigem Beifang in einer Blitzaktion bei Vinocentral nachzuorden. Nächstes Mal passe ich besser auf - und auf jeden Fall befindet sich das Weingut Hofmann weiterhin sehr deutlich auf meinem Radar....

Herzliche Grüße

Bernd
Bernd Schulz
Beiträge: 7656
Registriert: Sa 11. Dez 2010, 23:55

Re: Jürgen Hofmann

Beitrag von Bernd Schulz »

Die Rebsorte Bacchus habe ich über lange Zeit für eine absolute Katastrophe gehalten - bis mir dann mal ein Bacchus von Jürgen Hofmann begegnet ist. Und auch Hofmanns 24er Bacchus beweist, das man aus der Sorte etwas durchaus Ansprechendes machen kann:

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Der Wein zeigt bei ziemlich wenig Alkohol ziemlich viel Charakter und überzeugt durch seine pampelmusig herbe Frische. Und ganz nebenbei finde ich es erfreulich, dass sein Erzeuger, der nicht unbedingt zu den Lauten im Lande gehört, auf jedwedes Marketinggedöns bei der Benamsung und Etikettengestaltung verzichtet hat. Offenbar weiß hier jemand, dass die Qualität des Flascheninhalts auch ohne einen grellen Namen mit entsprechend greller Ausstattung für sich spricht. Mehr Sein als Schein - das gefällt mir immer sehr!

Herzliche Grüße

Bernd
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