
Valle d'Aosta
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Re: Valle d'Aosta
Viele Grüße
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
https://ec1962.wordpress.com/
Erich
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Re: Valle d'Aosta
Viele Grüße
Erich
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Re: Valle d'Aosta
kürzlich im Glas ...
Lo Triolet Petite Arvine 2018
Weine des Aostatal führen im Forum eher ein Nischendasein. Mir selber sind nur die Weingüter Les Cretes, welches in diesem Thread vornehmlich auftaucht, und Lo Triolet bekannt. Letzteres habe ich bei einer Reise vor ca. zwanzig Jahren kennengelernt, dort im Rahmen von Agritourisme übernachtet und natürlich auch die Weine probiert. Bekannt ist mE vor allem der Pinot Gris, der auf rund 1.000 m Höhe angebaut wird und zumindest damals wohl mit zum Besten zählte, was Italien diesbezüglich zu bieten hat. (Woher ich diese abgespeicherte Information habe, weiß ich leider nicht mehr, wahrscheinlich aus irgendeinem Weinführer!) Mittlerweile habe ich das Weingut längst aus den Augen verloren. Eine Weinbestellung aus Italien hat mich kürzlich dazu verleitet, den 6er-Karton mit einer Flasche Petite Arvine von Lo Triolet aus 2018 zu vervollständigen.
Hierzu nun mehr: Die Farbe würde ich als quittengelb titulieren. Auch die Nase verrät erste Alterungsnoten: Etwas Honigmelone, reife Quitte und ein Hauch fein geraspelte Limettenschale, am Gaumen zarter bis mittlerer Körper, klare transparente Frucht viel Mirabelle und wieder etwas Quitte, leichte mineralische (vielleicht sogar salzige) Anklänge. Die harmonische Säure verleiht dem Wein immer noch eine ansprechende Frische und Leichtigkeit und begleitet einen beim langen Abgang. Ein wirklich schöner Sommerwein, um die Hitze mit etwas Genuss besser ertragen zu können.
In diesem Sinne ...
Gruß Tobias
Lo Triolet Petite Arvine 2018
Weine des Aostatal führen im Forum eher ein Nischendasein. Mir selber sind nur die Weingüter Les Cretes, welches in diesem Thread vornehmlich auftaucht, und Lo Triolet bekannt. Letzteres habe ich bei einer Reise vor ca. zwanzig Jahren kennengelernt, dort im Rahmen von Agritourisme übernachtet und natürlich auch die Weine probiert. Bekannt ist mE vor allem der Pinot Gris, der auf rund 1.000 m Höhe angebaut wird und zumindest damals wohl mit zum Besten zählte, was Italien diesbezüglich zu bieten hat. (Woher ich diese abgespeicherte Information habe, weiß ich leider nicht mehr, wahrscheinlich aus irgendeinem Weinführer!) Mittlerweile habe ich das Weingut längst aus den Augen verloren. Eine Weinbestellung aus Italien hat mich kürzlich dazu verleitet, den 6er-Karton mit einer Flasche Petite Arvine von Lo Triolet aus 2018 zu vervollständigen.
Hierzu nun mehr: Die Farbe würde ich als quittengelb titulieren. Auch die Nase verrät erste Alterungsnoten: Etwas Honigmelone, reife Quitte und ein Hauch fein geraspelte Limettenschale, am Gaumen zarter bis mittlerer Körper, klare transparente Frucht viel Mirabelle und wieder etwas Quitte, leichte mineralische (vielleicht sogar salzige) Anklänge. Die harmonische Säure verleiht dem Wein immer noch eine ansprechende Frische und Leichtigkeit und begleitet einen beim langen Abgang. Ein wirklich schöner Sommerwein, um die Hitze mit etwas Genuss besser ertragen zu können.
In diesem Sinne ...
Gruß Tobias
Re: Valle d'Aosta
... hatte kürzlich den
Valle d´Aosta DOP 2023 Chardonnay von Les Cretes im Glas.
Puristen mögen sich dran stören, dass es keine heimische / autochtone Sorte im Aostatal sei, sondern von Les Cretzes eingeschleppt wurde.. Ich finde das ergebnis sehr gelungen. Einerseits schöne, intensive und dennoch elegante Aromatik in Nase und am Gaumen, das Ganze hinterlegt mit einer sich harmonisch einbindenden Mineralik. Das ist richtig gut, mM. Lt. Heimseite des Betriebs hat der kein Holz gesehen, dafür wirkt die Aromatik, mit weissen Blüten, Melone / Papaya, zitrischen Noten und Banane im Hintergrund, fast schon wie grosses Holz. Sehr schön ist die Säure / Mineralik - Komponente, die den Wein frisch durch den Gaumen rollen lässt. Langer Abgang und grosses Trinkvergnügen. Geht Solo, ist aber toller Essensbegleiter ...
Ich habe den Wein im Zuge eines Aktionsangebotes bei vino.com für ca. 20 € bestellt, als Dreingabe gab's zusätzlich 'ne Magnum Rosso La Sabla des Betriebs.
Die im Netz aufgerufenen Preise ab 25 € aufwärts sind nicht wirklich günstig, aber vllt. dennoch, unter Einbeziehung der Region, angemessen.
Mein Tipp, auf der obig genatnnten Quelle im Moment nur 18,20 ... nobrainer
Valle d´Aosta DOP 2023 Chardonnay von Les Cretes im Glas.
Puristen mögen sich dran stören, dass es keine heimische / autochtone Sorte im Aostatal sei, sondern von Les Cretzes eingeschleppt wurde.. Ich finde das ergebnis sehr gelungen. Einerseits schöne, intensive und dennoch elegante Aromatik in Nase und am Gaumen, das Ganze hinterlegt mit einer sich harmonisch einbindenden Mineralik. Das ist richtig gut, mM. Lt. Heimseite des Betriebs hat der kein Holz gesehen, dafür wirkt die Aromatik, mit weissen Blüten, Melone / Papaya, zitrischen Noten und Banane im Hintergrund, fast schon wie grosses Holz. Sehr schön ist die Säure / Mineralik - Komponente, die den Wein frisch durch den Gaumen rollen lässt. Langer Abgang und grosses Trinkvergnügen. Geht Solo, ist aber toller Essensbegleiter ...
Ich habe den Wein im Zuge eines Aktionsangebotes bei vino.com für ca. 20 € bestellt, als Dreingabe gab's zusätzlich 'ne Magnum Rosso La Sabla des Betriebs.
Die im Netz aufgerufenen Preise ab 25 € aufwärts sind nicht wirklich günstig, aber vllt. dennoch, unter Einbeziehung der Region, angemessen.
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Grüsse
Ralf
Die Zukunft war früher auch besser.
Karl Valentin
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Re: Valle d'Aosta
...ich hatte schon länger nichts mehr von Les Crêtes im Glas, aber der einfache Chardonnay war holzfrei, was mir seinerzeit immer sehr gut gefallen hat. Darüber gibt's / gab's (?) noch die "Cuvée bois"...
Viele Grüße
Erich
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Re: Valle d'Aosta
Genauso ist's, der einfache hat kein Holz gesehen, die Cuvee en Bois ist aus dem Holz / Barrique.
Interessnt find ich noch, dass die Weinberge für den Cardonnay zwischen 600 - 800 m.ü.NN liegen, aber irgendwie muss die Frische ja auch ins Glas kommen.
Grüsse
Ralf
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Re: Valle d'Aosta
Von les Cretes kenne ich auch nur den Chardonnay und den Petite Arvine, jeweils die "einfache" Version. Beide vor geraumer Zeit genossen, aber beide wirklich gut!
Gruß Tobias
Gruß Tobias
- Schönibert
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Re: Valle d'Aosta
Schön, dass hier etwas mehr los ist. Lese mich gerade ein und es gefällt mir. Auf welcher Höhe wird der Aosta Wein angebaut? Vergleichbar mit Savoie? Oder Haute Provence?
Viele Grüße,
Euer Schöni
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- weingollum33
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Re: Valle d'Aosta
Über die Anbauhöhen in den Savoyen bin ich nicht im Bilde! Auf der Internetseite von Lo Triolet sind 600 bis 900 m angegeben. Insofern lag ich mit meiner Höhenangabe für den Pinot Gris mit rund 1000 m etwas zu hoch!
Gruß Tobias
Gruß Tobias
- Schönibert
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Re: Valle d'Aosta
Ah, sorry Tobias, du hattest ja oben auch schon einiges dazu geschrieben, hatte etwas zu schnell gelesen. Aber danke für die weiteren Details. Bis 900 m finde ich auch schon heftig. In den Savoyen geht es nicht so weit nach oben. Aus der Haute-Provence hatte ich mal welchen von 500 m Höhe.
Absolut beeindruckend, wie der Wein auf der Höhe im Aostatal zurecht kommt und mit dem engen Zeitfenster, das ihm zum Reifen bleibt.
Absolut beeindruckend, wie der Wein auf der Höhe im Aostatal zurecht kommt und mit dem engen Zeitfenster, das ihm zum Reifen bleibt.
Viele Grüße,
Euer Schöni
Euer Schöni
