Re: Beaujolais
Verfasst: Do 10. Okt 2013, 20:58
Neulich im Glas:
Louis-Claude Desvignes - Morgon Côte du Py "Javernières" 2003
Louis-Claude Desvignes - Morgon Côte du Py "Javernières" 2005
Thibault Liger-Belair - Moulin-à-Vent Vielles Vignes 2009
Alle drei Weine waren hervorragend. Die beiden Desvignes waren sehr unterschiedlich, der 2005er - wie so viele Weine aus dem Jahr aktuell - noch sehr verschlossen, aber mit wirklich herausragenden Anlagen. Der 2003er war viel reifer und jetzt voll ausgereift ohne weiteres Potenzial (außer zum Abstieg). Eigentlich war er auch ein bisschen komisch, aber dieser wunderbare Lorbeer- und Wacholder-Aromatik im Abgang, die wirklich so expressiv war, wie ich eine bestimmte Aromatik selten bei einem Wein gespürt habe, fand ich wirklich spektakulär.
Der Thibault war auch ausgezeichnet, der Winzerstil kommt sehr deutlich zum Ausdruck (wie auch schon beim 2010er), aber der Wein ist immer noch so typisch Moulin-à-Vent, dass man nicht von einem verkappten Bourgogne sprechen kann. Mein Tipp: in fünf bis zehn Jahren ist dieser Wein die ab-so-lute Wucht. Eine Suche und das Einkellern mehr als wert (ich habe nur 2010 und werde 2011 kaufen).



Louis-Claude Desvignes - Morgon Côte du Py "Javernières" 2003
Louis-Claude Desvignes - Morgon Côte du Py "Javernières" 2005
Thibault Liger-Belair - Moulin-à-Vent Vielles Vignes 2009
Alle drei Weine waren hervorragend. Die beiden Desvignes waren sehr unterschiedlich, der 2005er - wie so viele Weine aus dem Jahr aktuell - noch sehr verschlossen, aber mit wirklich herausragenden Anlagen. Der 2003er war viel reifer und jetzt voll ausgereift ohne weiteres Potenzial (außer zum Abstieg). Eigentlich war er auch ein bisschen komisch, aber dieser wunderbare Lorbeer- und Wacholder-Aromatik im Abgang, die wirklich so expressiv war, wie ich eine bestimmte Aromatik selten bei einem Wein gespürt habe, fand ich wirklich spektakulär.
Der Thibault war auch ausgezeichnet, der Winzerstil kommt sehr deutlich zum Ausdruck (wie auch schon beim 2010er), aber der Wein ist immer noch so typisch Moulin-à-Vent, dass man nicht von einem verkappten Bourgogne sprechen kann. Mein Tipp: in fünf bis zehn Jahren ist dieser Wein die ab-so-lute Wucht. Eine Suche und das Einkellern mehr als wert (ich habe nur 2010 und werde 2011 kaufen).



