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Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Mo 22. Mär 2021, 23:02
von Bernd Schulz
Und noch einmal gebe ich in diesem Thread den Ketzer ab:
Richtig schlecht finde ich diesen 2018er trotz der leicht kloakigen

Nase und der an grünes Holz erinnernden Tannine keineswegs, aber mir bereitet beispielsweise der "Akazie" 2018 von Moritz deutlich mehr Trinkfreude. Letzterer wirkt insgesamt einfach viel runder und zugänglicher (ohne ins Banale abzugleiten). Der Weninger fällt für mich in die Kategorie "Einmal recht spannend, brauche ich aber nicht mehr wieder".
Herzliche Grüße
Bernd
Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Mo 22. Mär 2021, 23:13
von EThC
Bernd Schulz hat geschrieben:trotz der leicht kloakigen

Nase
...kenn ich zwar generell auch, aber in unsere konkrete Flasche ham die sowas nicht rein...

Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Di 23. Mär 2021, 20:45
von Bernd Schulz
EThC hat geschrieben:...kenn ich zwar generell auch, aber in unsere konkrete Flasche ham die sowas nicht rein...
Und aus meiner konkreten Flasche hamses schnell wieder rausgeholt

:
Der Wein braucht ordentlich Luft!
Herzliche Grüße
Bernd
Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Di 23. Mär 2021, 21:18
von Lorne Malvo
Jetzt passts.
Meine „These“ ist ja, dass dem Blaufränkisch ‚18 1-3 Jahre
guttun würden, beim Balf hatte ich den Eindruck weniger.
Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Di 23. Mär 2021, 21:19
von EThC
Bernd Schulz hat geschrieben:Der Wein braucht ordentlich Luft!
...durchaus möglich, daß das der Grund war. Die drei Weningers wurden seinerzeit bei der WRINT-Online-Verkostung bei einem Freund von mir getrunken und er hat sie schon irgendwann vorher aufgemacht, allerdings nicht karaffiert, soweit ich weiß; sie kamen jedenfalls aus den Flaschen ins Glas...
Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Di 23. Mär 2021, 22:10
von Catenaccio
Wenn die Flasche mal auf ist hat er ja auch ein wenig Platz zum atmen.
Gut wenn man das nun weiss das der Wein Luft braucht, öffnen und am nächsten Tag trinken.
Ich hatte vor kurzem den Blaufränkisch 2018 vom Weingut Ernst Deutschkreutz.
Der war unmittelbar nach dem öffnen im Glas wie Alkoholisierter Kirschsaft, das war gar nicht meins.
Habe Ihn dann weggestellt und am nächsten nochmal probiert.
Da war er dann wesentlich harmonischer und hat mir durchaus gefallen.
Ich möchte mir ein paar Basis Blaufränkisch zulegen.
Probiert habe ich bisher den Krutzler Blaufränkisch aus 2018 der mir sehr zugesagt hat.
Leider ist er bei Lobenberg mittlerweile ausverkauft.
Weninger Hochäcker aus 2017 hat mit auch gefallen.
Auf meiner to do Liste habe ich noch Paul Achs Heideboden, Uwe Schiefer, Preisinger, Kopfensteiner Eisenberg 2017, Weninger Balf 2018 und Moritz Blaufränkisch Akazien nach denn guten Berichten der letzten Tage.
Mal sehen was davon in den nächsten Wochen den Weg in meinen Keller findet.
Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Do 25. Mär 2021, 13:03
von Hasi
Hi Catenaccio!
Für mich haben Blaufränkisch und Sangiovese Grosso ein sehr enges Verhältnis, deshalb mag ich BF auch wirklich gerne!
Hier ein paar Blaufränkisch „Basic”-Tips aus „meiner Kehle”:
IBY/Horitschon: BF „Chevalier”
EICHENWALD/Horitschon: BF „Gugafanga”
GIEFING/Rust: BF „Umriss”
FEILER-ARTINGER/Rust: BF „Greiner”
ET TRIEBAUMER/Rust: BF „Gemärk”
KOLLWENTZ/Großhöflein: BF „Leithakalk”
PRIELER/Schützen: BF „Leithaberg”
HILLINGER/Jois: BF „Leithaberg”
STUBITS/Kohfidisch: BF „Csaterberg”
SCHULLER/Oggau: BF „Absalon”
NITTNAUS Hans&Anita/Gols: BF „Altenberg”
Gruss
Hasi
Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Fr 26. Mär 2021, 22:05
von Catenaccio
Danke für die Empfehlungen Hasi, du Brunello Hero.
Ich schaue mir die Weine am Wochenende mal genauer an.
Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Mo 12. Apr 2021, 19:09
von EThC
...zurück zu Weninger: immer noch richtig schön:

Re: Weingut Franz Weninger
Verfasst: Di 13. Apr 2021, 22:15
von Lorne Malvo
Sehr gut wenn man kann, aber nicht muss.

Werde meinem 17er mal noch 1-3 Jahre gönnen, wenn die Neugier es mitmacht.