Romain le Bars, Lirac
Lirac 2021
13,5%
€ 20
Eine Cuvée aus Grenache, Syrah, Cinsault und Carignan. Mittels Kohlensäuremazeration mit den ganzen Trauben vergoren.
Farblich ein intensives, aber nicht blickdichtes Purpurrot.
In der Nase dunkle Waldbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren dominieren. Sehr expressiv, auch etwas anspringend, mit einer gewissen Kompaktheit.
Am Gaumen zuerst das leichte Kohlesäureprickeln vieler Naturweine. Auch hier wieder wie in der Nase eine anspringende Intensität, zu den bereits in der Nase vorhandenen dunklen Waldbeeren kommen jetzt auch Schwarzkirschen hinzu, eine schöne Kräuternote entwickelt sich, und auch ganz leicht Schokolade ist im Hintergrund zu erahnen. Diese Intensität und Spannung wird wunderbar ausbalanciert von einem eher feinen Gesamteindruck und einer beschwingten Leichtigkeit, sogar eine leichte Kühle ist zu spüren.
Sehr schöner Wein.
16/20
Südrhône
Re: Südrhône
Herzliche Grüße
Stefan
Stefan
Re: Südrhône
2010 Chateauneuf du Pape, Ferme du Mont, Côtes Capelan
Blickdicht, kaum Reifetöne zu erkennen, am Gaumen ganz leichte Anklänge von Brombeeren, Rosinen, Pfeffer und etwas Himbeere. Nichts sticht hervor. Mittellang, aus einem Guss, aber ohne bleibenden Eindruck zu hinterlassen, easy drinking auf mittelhohem Niveau. In Punkten? Vielleicht 90-92, aber von den von Parker vergebenen 98 so weit entfernt wie der Nord- vom Südpol.
Blickdicht, kaum Reifetöne zu erkennen, am Gaumen ganz leichte Anklänge von Brombeeren, Rosinen, Pfeffer und etwas Himbeere. Nichts sticht hervor. Mittellang, aus einem Guss, aber ohne bleibenden Eindruck zu hinterlassen, easy drinking auf mittelhohem Niveau. In Punkten? Vielleicht 90-92, aber von den von Parker vergebenen 98 so weit entfernt wie der Nord- vom Südpol.
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Bernd Schulz
- Beiträge: 7685
- Registriert: Sa 11. Dez 2010, 23:55
Re: Südrhône
Im Glas liegt wieder einmal ein Duché d'Uzès von Chabrier:

Nachdem ich mich etwas eingetrunken habe, schmeckt mir das zweite Glas schon deutlich besser als das erste. Und ausnahmsweise
halte ich es tatsächlich für gut denkbar, dass sich dieser blutjunge Südfranzose nach ein paar Jahren eine ganze Ecke freundlicher als jetzt präsentieren wird. Momentan wirken die Tannine noch sehr bäuerlich, wobei das dem Wein andererseits auch schon wieder einen gewissen ländlichen Charme und einen absolut ungeschminkt erscheinenden Charakter verleiht. Eine am Massengeschmack ausgerichtete Stilistik verfolgt man bei Chabrier auf jeden Fall nicht.
Herzliche Grüße
Bernd

Nachdem ich mich etwas eingetrunken habe, schmeckt mir das zweite Glas schon deutlich besser als das erste. Und ausnahmsweise
Herzliche Grüße
Bernd