Mir war mir mal wieder nach Orange-Weinen, nicht zu kräftig, aber auch nicht ohne Substanz: Zunächst fiel die Wahl (endlich mal wieder) auf Ploder-Rosenberg aus dem Vulkanland, also der östlichen Steiermark. Die liefern mir dazu aus der sogenannten „Fundamental-Linie“, quasi der Einstieg in die bio-dynamisch produzierten Naturweine des Hauses, den Cara. Ich meine, er ist aus dem Jahr 2019, es steht nicht auf dem Etikett.
Eine Cuvée aus den Piwi-Sorten Bronner (45) und Souvenier Gris (30) sowie WB, Chardonnay & einem Spritzer GV.
Nach 40 -stündiger Maischestandzeit reift der Wein in grossem Holz & 600l Eichenfässern zunächst 18 Monate auf der Vollhefe und wird erst nach insgesamt 3 Jahren in den Verkauf gegeben.
Eine blumig-aromatische aber unaufdringliche Nase, am Gaumen eine elegante Würze mit leichter Schärfe, dezente aromatische Früchte, schöner Abgang. Ganz wunderbar passend auch wegen der 12,5%alc.. Macht mir sehr viel Trinkspaß!
Ploder-Rosenberg Weissburgunder 2019
12,5 vol.alc.
Trübes Goldgelb.
In der Nase Zitrusfrüchte mit frischer, animierender Exotik.
Am Gaumen süß-saure Zitrusaromen, eine feine Salzigkeit, reife grüne Paprika, exotische Früchte und Bienenwachs. Im mittellangen Abgang zeigt sich eine angenehme Bitterkeit. Das grosse Holzfass, in dem der Wein reifte, bleibt völlig hintergründig.
Auch nach einem Tag noch fruchtig-frischer Trinkspaß. Säurebetont, dabei dennoch elegant.