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Jurancon, Bearn und Baskenland

Bergerac und Umgebung, Madiran und die Pyrenäen, Cahors und Umgebung, Toulouse und Umgebung, Gaillac und die kleinen Appellationen um Rodez und Millau
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thvins

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Re: Jurancon, Bearn und Baskenland

BeitragDo 8. Sep 2011, 09:20

Hallo Stephan,

super - deine Berichte. Wenn es beim nächsten Mal da unten wieder regnet, rege ich einen Weintag an... - und werde mich für einen Tag in Pau stark machen, auch wenn Yvonne einen Rochus auf die Stadt hatte, da unsere Straße gesperrt und keinerlei Umleitung ausgeschildert war und wir wie in einem Labyrinth nach dem Ausweg suchen mussten.

Die Käserei, die ich meine, hat kein Ladengeschäft, sondern verkauft nur ab Hof. Wenn man von Gan her kommt, muß man noch vor dem Supermarkt (Intermarché?) am Ortseingang rechts weg auf eine parallele Straße und da ist es dann gleich rechts - ist auch ein Schild da, welches auf den Verkauf von Käse hinweist.

Den Laden kenne ich aber auch und wohl auch den von dir beschriebenen charakterstarken Käse.

Wart ihr auch auf dem Col d´ Aubisque? Dort wird auch ein schöner Käse verkauft, der Aubisque...

Ich war ja derzeit in Savoyen und habe festgestellt, dass auch andere Gebirge schöne Käse-Töchter haben... Auch wenn es mit dem Wein etwas haperte...
Beste Grüße

Torsten

http://www.torsten-hammer-priorat-guide.com
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octopussy

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Re: Jurancon, Bearn und Baskenland

BeitragSo 11. Sep 2011, 22:32

Hallo Torsten,

ja, macht mal einen Stop in Pau und besucht bitte das Bistro/den Weinladen Les Papilles Insolites. Das interessiert mich wirklich, wie es dort ist. Ich hatte noch einen anderen interessant aussehenden Weinladen in Pau gefunden, habe aber den Namen vergessen.

Auf dem Col d´ Aubisque waren wir leider nicht. Ich hatte da in der Gegend übrigens ständig das riesengroße Verlangen, bei so ziemlich jedem Käseerzeuger anzuhalten, zu probieren und zu kaufen, hab mich aber gerade so eben noch zügeln können. In den Savoyen gibt es tatsächlich ganz großartige Käse - ich lasse mir ungefähr einmal im Jahr welchen mitbringen (Reblochon vor allem). Fandst du die Savoyer Weine so schlecht? Ich finde sie nicht berauschend, aber zum Essen dort passen sie doch gar nicht so übel, oder?
Beste Grüße, Stephan
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octopussy

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Re: Jurancon, Bearn und Baskenland

BeitragMi 14. Mär 2012, 22:41

Salut,

ganz begeistert bin ich von dem 2006 Jurancon Sec Vitage Veilh von Clos Lapeyre, einer Cuvée aus Gros und Petit Manseng mit etwas Petit Courbu. Der Wein schmeckt sehr altmodisch, ist alles andere als knackig, beeindruckt aber durch eine ungeahnte Geschmacksfülle, bei der alle Nerven im Mund angesprochen werden. Er hatte eine sehr persistente Säure, die sich schön in den Abgang hineinzieht und den Gaumen kitzelt. Mit noch etwas Flaschenreife, die er gut vertragen kann, kann er durchaus noch an Komplexität hinzugewinnen. Demnächst probiere ich mal den 2005er.

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Beste Grüße, Stephan
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Kle

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Re: Jurancon, Bearn und Baskenland

BeitragMi 5. Sep 2012, 15:27

octopussy hat geschrieben:Erst einmal vielen Dank an alle und v.a. Torsten für die vielen Tipps für die Pyrenäen und das Baskenland. Bis zu den Gorges de Holcarté und den Gorges de Kakouetta haben wir es leider nicht geschafft, man fährt dann doch immer eine ganze Weile bis in die Täler rein. Gewandert sind wir nur eine recht beliebte Tour (es war voll!) zu den Lacs d'Aysus. Die tolle Aussicht ist das allemal wert und der Ort Laruns, auf dem man auf dem Weg zu den Lacs vorbeikommt, hat es mir echt angetan. Torsten, meintest du den Käsehändler, der direkt am Place de la Mairie sein Geschäft hat? Dort habe ich ein bisschen was gekauft, vom Ossau-Iraty gab es aber "nur" eine stark gereifte Variante, die zwar ungemein faszinierend im Geschmack aber auch ganz schön heftig war. Den kann ich nur in kleinen Dosen genießen. An Käse hätte ich mich insgesamt echt sattkaufen können. Sich da zurückzuhalten, fällt echt verdammt schwer. Sehr empfehlenswert ist auch in Oloron Sainte-Marie das Maison du Vin et du Fromage, wo es guten Pur Brebis, Pur Vache und Mixte, alles natürlich fermier, und eine gute Auswahl an Madiran, Jurancon, Irouléguy und anderen Weinen gibt.

Dort habe ich auch zwei Flaschen Irouléguy gekauft. Mit dieser AOC möchte ich die Berichte aus Frankreichs Südwesten beginnen. Die AOC Irouléguy ist eine der kleineren in Frankreich, sie umfasst nur knapp 210 ha Rebfläche (Quelle: Wikipedia), die sich auf letztlich nur drei bedeutende Gemeinden verteilen: Irouléguy im Zentrum, St.-Etienne de Baigorry westlich davon und Ispoure bei St. Jean Pied de Port östlich von Irouléguy. Hier ist eine Karte der Gemeinden und wichtigsten Weingüter.

Produziert wird vornehmlich Rotwein aus Tannat, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon (ca. 70% der Gesamtproduktion), gefolgt von Rosé aus den gleichen Rebsorten (ca. 20%) und etwas Weißwein aus den Jurancon Rebsorten Gros und Petit Manseng sowie Courbu (ca. 10% der Gesamtproduktion). Die Weinberge sind überwiegend ziemlich steil (bis 60% Gefälle) und oft terrassiert, was beim Rumfahren natürlich besonders schön aussieht. Die Böden sind stark eisenhaltig und von einer rötlichen Färbung.

Ganz ehrlich, wenn ich gekonnt hätte, hätte ich hier die gesamte Palette aller Produzenten durchprobiert, so gut haben mir die wenigen probierten Weine gefallen. Die Roten haben - soweit ich das sehen konnte - etwas weniger Tannat und dafür mehr Cabernet Franc in der Cuvée als im Madiran. Das lässt die Weine auch etwas weniger ungestüm und etwas vegetaler erscheinen als bei Madirans. Sie sind zudem sehr mineralisch. Getrunken habe ich zwei Rote von der recht bekannten Domaine Etienne Brana und - der hat mir extrem gut gefallen - von der Bio-zertifizierten Domaine Ilarria. Letzerer ist für mich ein wirklich tolles Beispiel für einen Terroir-Wein. Ja, ich sage es ganz offen, auch wenn keiner das Wort mag - Terroir, Terroir, Terroir. Die Kirschkonfitüre, die man zum Pur Brebis bekommt, findet sich hier genauso wieder wie der eisenhaltige Boden. Das ist ein tief gewurzelter Wein, der nur aus der Gegend dort kommen kann.

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Einen Rosé hatten wir noch, der mich - als Rosé-Verächter - voll und ganz überzeugen konnte, es war ein Rosé von der Domaine Etxegarraya. Er hatte trotz seiner Himbeersaftfarbe eher eine Weißweincharakteristik und passte ganz hervorragend zu Crévettes roses a la plancha und zum Pur Brebis aus dem Baskenland.

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Schließlich haben wir auch noch einen Weißwein von der Domaine Arretxea, den es ausnahmsweise sogar in Deutschland gibt, nämlich bei K&U. Interessant ist, dass der Wein trotz der gleichen Trauben wie im Jurancon wirklich völlig anders schmeckt als viele Jurancons Secs. Trotz des stolzen Preises kaufe ich hiervon noch etwas nach. Der war jetzt einfach völlig zugenagelt, aber ich habe ganz stark das Gefühl, dass der mal richtig, richtig groß wird und der Preis dann eher niedrig erscheint.

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Hier noch ein Foto der Weinberge in der AOC Irouléguy, fotografiert vom Eingangstor zum Ort Saint-Jean-Pied de Port, der ein beliebter Übernachtungsort für Jakobswegpilger ist, weil hier gleich mehrere Wege zusammenführen, u.a. von Le-Puy en Velay, der ein beliebter Startort ist.

DSCF0334.jpg


Hallo Stephan,

vielen vielen Dank für Deinen Bericht. In bin demnächst für eine Woche in St.Jean Pied de Port und war nicht sicher, was mich weinkulinarisch erwartet. Ich wollte mich aber auf Irouléguy konzentrieren, was mir jetzt umso interessanter erscheint. Hast Du dort auch Weingüter besucht?

Gruß, Kle
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octopussy

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Re: Jurancon, Bearn und Baskenland

BeitragSo 9. Sep 2012, 16:51

Hallo Carsten,

leider habe ich keine Weingüter besucht. Ich mache das so ungern, wenn ich nichts kaufe, was sich - mangels eigenen Autos und angesichts der horrenden Portokosten für Pakete von Frankreich ins Ausland - leider nicht anbot. Falls du Weingüter besuchen willst, ist das sicher kein Problem. In St.-Jean Pied de Port gibt es ein Geschäft der örtlichen Genossenschaft (Cave de Irouléguy), wo man auch etwas probieren kann. Wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, wäre ich wahrscheinlich zu Illaria oder Extegaraya gefahren.

Einen Tipp habe ich noch für dich in St. Jean Pied de Port. Ganz hervorragendes Essen gibt es im Restaurant Etche Ona (15 Place Floquet). Insgesamt fand ich St. Jean Pied de Port relativ touristisch (wegen des Jakobswegs), aber das Restaurant ist eine herrliche Oase der Ruhe. Es gab Truitelles à la Navarre und ortstypisch Ossau-Iraty Käse mit Kirschkonfitüre.

Viel Spaß!
Beste Grüße, Stephan
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Kle

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Re: Jurancon, Bearn und Baskenland

BeitragSo 9. Sep 2012, 20:54

Merci Stephan,

Deine Verkostungsnotizen waren für mich deshalb ein AHA-Effekt, weil ich in – allerdings älteren Weinführern – eher mitleidige Berichte über die Weine der Region gelesen hatte. Sie wurden als "ausschließlich regional bedeutsam", sehr säurelastig und alles in allem ziemlich schräge eingestuft. Eigentlich Kategorien, mit denen ich mich anfreunden kann, aber es klang nach Umschreibungen für mangelnde Qualität. (Tucholsky schreibt in seinem sehr unterhaltsamen Pyrenäen-Buch, dass in St. Jean Pied de Port "kräftiger, etwas säuerlicher Wein" getrunken wird, aber auch "Wein von Jurancon", der mild und gut sei. Vor allem hat ihn beeindruckt, dass die Bauern aus Lederflaschen trinken, die den Wein "schön frisch halten.")
Mit den Weingüter-Besichtigungen geht es mir ähnlich, daher gut zu wissen, dass es eine Einkaufsmöglichkeit in St. Jean Pied de Port gibt. Wir sind motorisiert unterwegs und ich gedenke, den Kofferraum zu füllen.

Gruß, Carsten
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Kle

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Re: Jurancon, Bearn und Baskenland

BeitragDi 18. Sep 2012, 20:52

Meine erster Irouleguy:

Andere D´ Ansa
Saint-Etienne De Baigorry
La Cave Irouleguy
Route de Saint Pied der Port
Cepage aus Gros Manseng und ein wenig Petit Manseng

Es dauert eine Weile, bis die Nase stark von Apfelaroma eingenommen wird.
Auch im Mund Apfel – ein feiner herber. Dann bald Muskatnuss, Vanille, Medizinalnoten und eine immer dominanter werdende Säure. Nicht schlecht, aber ich weiß nicht, warum ich ausgerechnet diesen Wein trinken soll, auch wenn er zum Basislager gehört. Die Aromen stehen brav nebeneinander und wenn die Säure zu stark wird und die Frucht wässerig, stört dies den Genuss.
Am nächsten Tag hat sich der Eindruck praktisch nicht geändert. Dieselben Aromen, die Spitzen fehlen, was dem Wein gut tut. Ich habe sogar den Eindruck, dass der Nachhall länger und komplexer geworden ist.
83 Punkte


octopussy hat geschrieben:
Insgesamt fand ich St. Jean Pied de Port relativ touristisch (wegen des Jakobswegs)


es geht, vielleicht wegen der Jahreszeit. Rund um den Ort lässt sich außerdem bereits zu Fuß viel eindrucksvolle Natur erleben. Im Moment regnet es, aber das macht die Landschaft nicht trist, sondern verleiht ihr einen gewissen Schmelz.

Gruß, Kle
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octopussy

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Clos Lapeyre

BeitragSo 4. Nov 2012, 21:13

Hallo zusammen,

im Rahmen einer umfassenderen Probe hatten wir blind drei Jurancons von Clos Lapeyre, einem Betrieb, den ich immer mehr zu schätzen lerne. Die Weine waren:

2005 Jurancon Sec Vitage Veilh
2008 Jurancon Moelleux und
2005 Jurancon Moelleux La Magendia

Interessant fand ich, dass nahezu die ganze Runde bei allen drei Weinen recht ähnliche Assoziationen aufwarf, deren kleinste gemeinsame Nenner mit Hühnerbrühe und Pferdeurin zusammengefasst werden können, beides aber erstaunlicherweise gar nicht so negativ besetzt, wie es klingt. Ich persönlich fand v.a. die beiden 2005er sehr gut. Der Vitage Veilh übertraf den kürzlich getrunkenen 2006er fast noch einmal, hatte zwar eine sehr kräftige Säure und war auch ganz schön adstringierend und (mit ähnlichen Buchstaben) anstrengend. Aber die Aromenfülle fand ich schon beeindruckend. Das Gleiche beim 2005er La Magendia, der für mich einen Süßwein aus dem Jurancon schön repräsentierte mit seinen Anmutungen von exotischen Früchten. Diese leicht animalische Note muss man allerdings mögen, sie lässt sich nicht wegdiskutieren. Eher enttäuschend war der 2008er Jurancon Moelleux, der hauptsächlich süß schmeckte und einfach etwas ordinär im Sinne von einfach war.

Heute Abend habe ich aus Interesse im Glas: Clos Lapeyre 2000 Jurancon Sec Vitage Veilh, der schon etwas über den Zenit hinaus ist, aber sich immer noch schön trinkt. Die Attribute vom 2005er sind auch hier vorhanden: leicht animalische Noten, eine große Aromenfülle, eine recht starke Adstringenz und mehr Wildheit als Entspanntheit. Ich muss aber zusammenfassend sagen, dass ich nicht so viele trockene Weißweine im Preisbereich um 10 Euro kenne, die ähnlich lagerfähig und gut gemacht sind.

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Beste Grüße, Stephan
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mixalhs

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Re: Jurancon, Bearn und Baskenland

BeitragMi 15. Mai 2013, 06:57

Vor einigen Tagen im Le Moissonnier in Köln:

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Ein Klassewein! Kostet im Weinhandel von Le Moissonnier 11 Euro und ist jeden Cent wert. Für mich auf jeden Fall und auch jetzt schon im Mai eine der großen Entdeckungen des Jahres 2013.
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octopussy

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Re: Jurancon, Bearn und Baskenland

BeitragMi 15. Mai 2013, 17:37

Hallo mixahls,

Weine der Domaine kenne ich noch nicht. Klingt aber toll. Jurancon-Weine sind für mich immer noch Geheimtipps, sowohl in trocken wie in weiß. Die Vielfalt ist einfach gigantisch (z.B. würde ich gerne mal einen dieser extrem spät gelesenen süßen probieren) und die besseren Weine sind für mich voller Energie. In letzter Zeit hatte ich noch zwei süße Jurancons, die mich auch beide überzeugen konnten:

Der 2011 Ballet d'Octobre von Cauhapé trank sich sehr schön zu einem Grand Marnier Soufflé. Etwas weniger ausgewogen und komplex: die 2010 Cuvée Thibault der Domaine Bellegarde.

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Beste Grüße, Stephan
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