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schwerster Weinkatalog aller Zeiten

Hohe Brisanz, kurzes Verfallsdatum
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Dilbert

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Re: schwerster Weinkatalog aller Zeiten

BeitragMo 17. Mai 2021, 10:39

Sauternes hat geschrieben:Dem stimme ich voll zu, beeindruckendes Werk, aber weniger ist oftmals mehr, und dieser Brocken ist einfach zuviel des guten :shock: .
Lobenberg entwickelt sich für meinen Geschmack in die falsche Richtung, die Weine die dort zu den günstigsten Preisen am Markt zu bekommen sind, sind nur noch ganz rar gesäht.
Und jetzt jüngst bei den Sub Preisen gehört Lob zu den teuersten Anbietern, das war mal anders.
Na ja der Katalog Preis muss ja irgendwie wieder reingeholt werden :roll: .


Das sehe ich definitiv genauso. Mal abgesehen von den deutschen Weinen, die ja oft zum ab Hof Preis verkauft werden, sind die ausländischen Weine teilweise schon lachhaft teuer.

Nur mal als Vergleich:
Domaine de l'Arlot, Nuits Saint Georges 1er Cru Clos de Forets St. Georges 2017 kostet bei Lobenberg 119 EUR. Bei Kierdorf kostet der 2018er Folgejahrgang 74,90 EUR - ein satter Aufschlag von 59%!! "Überteuert" ist da eine noch vergleichsweise harmlose Bezeichnung!

Dafür kann man getrost einen solchen Katalog produzieren. :twisted:

Und was die Sale-Aktionen anbelangt: ja, die waren früher immer spannend, inzwischen schaue ich da schon gar nicht mehr rein, da die Weine selbst im Sale noch teurer sind als bei anderen Händlern zum regulären Preis.

Gruß,
Jochen
„Eine Magnum-Flasche? Genau die richtige Größe für einen schönen Abend. Vorausgesetzt, man beginnt mit einem Champagner, man endet das Menu mit einem Sauternes, und man ist allein daheim…“
(Anthony Barton)
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amateur des vins

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Re: schwerster Weinkatalog aller Zeiten

BeitragMo 17. Mai 2021, 11:20

Dilbert hat geschrieben:Nur mal als Vergleich:
Domaine de l'Arlot, Nuits Saint Georges 1er Cru Clos de Forets St. Georges 2017 kostet bei Lobenberg 119 EUR. Bei Kierdorf kostet der 2018er Folgejahrgang 74,90 EUR - ein satter Aufschlag von 59%!! "Überteuert" ist da eine noch vergleichsweise harmlose Bezeichnung!
Joa, Apfel-Birnen-Vergleiche liefern schon seit jeher den größten Informationsgewinn. :mrgreen:
Besten Gruß, Karsten
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weinaffe

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Re: schwerster Weinkatalog aller Zeiten

BeitragMo 17. Mai 2021, 17:34

amateur des vins hat geschrieben:
Dilbert hat geschrieben:Nur mal als Vergleich:
Domaine de l'Arlot, Nuits Saint Georges 1er Cru Clos de Forets St. Georges 2017 kostet bei Lobenberg 119 EUR. Bei Kierdorf kostet der 2018er Folgejahrgang 74,90 EUR - ein satter Aufschlag von 59%!! "Überteuert" ist da eine noch vergleichsweise harmlose Bezeichnung!
Joa, Apfel-Birnen-Vergleiche liefern schon seit jeher den größten Informationsgewinn. :mrgreen:


Wieso Äpfel-Birnen-Vergleich ? Das ist mit Ausnahme des Jahrgangs der identische Wein. Die 2018er werden im Burgund regelmässig nicht billiger als die 2017er gehandelt... eher wird beim 2018er noch der eine oder andere Euro draufgepackt. Lobenberg gehört für mich in diesem Bereich eindeutig zu den (zu) teuren Anbietern.
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weinaffe

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Re: schwerster Weinkatalog aller Zeiten

BeitragMo 17. Mai 2021, 17:48

vonKorf hat geschrieben:
weinaffe hat geschrieben:Hallo Wolfgang,

Offtopic: ist das auf dem Bild ein Kawai Shigeru Flügel ? Wenn ja, welches Modell? Bei mir steht seit 1 Jahr das SK 2-Modell in der Wohnung. Wirklich ein tolles Instrument.

LG
Bodo


Hallo Bodo,

ja, das ist ein Shigeru Kawai SK-6 (2,14) - ganz neu, hab ich mir erst vor 3 Monaten geleistet. Ich hatte vorher etliches, was Rang und Namen hat incl. Steinway und Bösendorfer (gebraucht und neu) durchprobiert, der Shigeru schlägt sie alle, wie ich finde (ist natürlich auch Geschmackssache, wie beim Wein....). Ein ganz tolles Instrument, bin nach wie vor und täglich aufs Neue begeistert!

LG Wolfgang


Hallo Wolfgang,
geht mir auch nach 1 Jahr noch genauso.... auch wenn ich aus Platzgründen nur die "Baby-Version" erstanden habe.
-Ende off-topic-

LG
Bodo
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amateur des vins

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Re: schwerster Weinkatalog aller Zeiten

BeitragMo 17. Mai 2021, 18:37

weinaffe hat geschrieben:
amateur des vins hat geschrieben:
Dilbert hat geschrieben:Nur mal als Vergleich:
Domaine de l'Arlot, Nuits Saint Georges 1er Cru Clos de Forets St. Georges 2017 kostet bei Lobenberg 119 EUR. Bei Kierdorf kostet der 2018er Folgejahrgang 74,90 EUR - ein satter Aufschlag von 59%!! "Überteuert" ist da eine noch vergleichsweise harmlose Bezeichnung!
Joa, Apfel-Birnen-Vergleiche liefern schon seit jeher den größten Informationsgewinn. :mrgreen:
Wieso Äpfel-Birnen-Vergleich? Das ist mit Ausnahme des Jahrgangs der identische Wein.
Voilà! Ich fühle mich nicht inkliniert, bei jedem Post Plausibilitätsbetrachtungen oder Recherchen anzustellen.

Gratulation, Du hast ein Extrembeispiel gefunden, bei dem Kierdorf anscheinend extrem gut aufgestellt ist; man beachte das Spektrum verfügbarer Weine!

Ich sag ja nicht, daß Lobenberg der Uber-Händler wäre, schon garnicht bei den aktuellen Logistikproblemen, die anscheinend mit dem Generationenwechsel zusammenhängen. Und ja, es gibt Beispiele, bei denen Kierdorf mit die besten Preise hat. Aber an einem einzelnen Meßpunkt einen ganzen Trend aufzuhängen, ist unredlich. Gegenbeispiele kannst Du Dir gerne selber raussuchen, falls Du selbstkritisch bist.

...oder meinst Du mit "diesem Bereich" letztlich genau die Domaine d'Arlot?
Besten Gruß, Karsten
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weinaffe

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Re: schwerster Weinkatalog aller Zeiten

BeitragMo 17. Mai 2021, 20:49

Gratulation, Du hast ein Extrembeispiel gefunden, bei dem Kierdorf anscheinend extrem gut aufgestellt ist; man beachte das Spektrum verfügbarer Weine!

Ich sag ja nicht, daß Lobenberg der Uber-Händler wäre, schon garnicht bei den aktuellen Logistikproblemen, die anscheinend mit dem Generationenwechsel zusammenhängen. Und ja, es gibt Beispiele, bei denen Kierdorf mit die besten Preise hat. Aber an einem einzelnen Meßpunkt einen ganzen Trend aufzuhängen, ist unredlich. Gegenbeispiele kannst Du Dir gerne selber raussuchen, falls Du selbstkritisch bist.

...oder meinst Du mit "diesem Bereich" letztlich genau die Domaine d'Arlot?[/quote]

Hallo Karsten,

mit dem Bereich meine ich speziell das Bourgogne-Angebot von Lobenberg, das ich preislich als zu ambitioniert empfinde. Allerdings schlagen hier auch noch andere Händler gerne zu, da die Vergleichbarkeit der Preise hier für den Kunden viel schwerer zu eruieren ist als bei transparenteren Herkünften. Kierdorf ist hier sicherlich eine rühmliche Ausnahme.

LG
Bodo
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jessesmaria

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Re: schwerster Weinkatalog aller Zeiten

BeitragMo 17. Mai 2021, 21:24

Naja, Lobenberg ist für mich ein bisschen so wie ein Premium-Shop – mit einigen Vorteilen: Die Auswahl ist selektiert, man hat also schon eine gute Vorauswahl, falls man nicht gezielt nach einem bestimmten Wein sucht und sich z. B. einen ersten Überblick verschaffen will oder eine sichere Bank sucht; jeder Wein ist ausführlich beschrieben; als Clubkunde kann man mal eben auch einzelne Flaschen versandkostenfrei bestellen, falls man einen ganz bestimmten Wein probieren möchte.
Wenn man aber in erster Linie auf den Preis schaut, findet man jede Flasche meistens irgendwo anders online günstiger. Selbst bei den deutschen Weinen: die haben zwar "Ab-Hof-Preis", aber die Händler bekommen die Weine natürlich deutlich günstiger als "ab Hof" und verkaufen sie dann eben auch im Zuge von Aktionen günstiger als das Weingut selbst (z. B. letzte Woche am Vatertag fast alle Wittmann-Weine mit 15% bei alleswein) – da lohnt es sich m. E., einfach auf solche Aktionen zu warten, wenn man die Weine nicht sofort braucht.
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Dilbert

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Re: schwerster Weinkatalog aller Zeiten

BeitragDi 18. Mai 2021, 09:51

weinaffe hat geschrieben:
amateur des vins hat geschrieben:
Dilbert hat geschrieben:Nur mal als Vergleich:
Domaine de l'Arlot, Nuits Saint Georges 1er Cru Clos de Forets St. Georges 2017 kostet bei Lobenberg 119 EUR. Bei Kierdorf kostet der 2018er Folgejahrgang 74,90 EUR - ein satter Aufschlag von 59%!! "Überteuert" ist da eine noch vergleichsweise harmlose Bezeichnung!
Joa, Apfel-Birnen-Vergleiche liefern schon seit jeher den größten Informationsgewinn. :mrgreen:


Wieso Äpfel-Birnen-Vergleich ? Das ist mit Ausnahme des Jahrgangs der identische Wein. Die 2018er werden im Burgund regelmässig nicht billiger als die 2017er gehandelt... eher wird beim 2018er noch der eine oder andere Euro draufgepackt. Lobenberg gehört für mich in diesem Bereich eindeutig zu den (zu) teuren Anbietern.



Hallo Karsten,

wieso unterstellst Du mir jetzt Unredlichkeit! Nur weil ich ein Beispiel erwähnt habe, dass mir bei meinen Vergleichen mit anderen Weinhändlern besonders aufgefallen ist? Ich habe ja auch geschrieben, dass Lobenberg im Segment deutscher Wein durchaus gute Preise hat. Nur bei vielen französischen Weinen, insbesondere auch Burgundern, ist er eben auch sehr sehr teuer. Darf man das nicht sagen? Mir wäre es auch lieber, wenn es nicht so wäre, deshalb suche ich dann auch nach Alternativen. Und dieser Eindruck hat sich über die Zeit in diversen Preisvergleichen einfach manifestiert! Deshalb auch nur dieses eine Beispiel, das natürlich in gewisser Weise extrem ist! Aber die Extreme mach nicht ich ...!

Übrigens hatte ich es nicht für nötig gehalten nochmal zu erwähnen, dass auch der 2018er Jahrgang des erwähnten Weines mit ähnlichem Kurs verkauft werden wird. Ich halte es eher für unwahrscheinlich, dass wir es hier mit Preisreduzierungen zu tun bekommen werden.

Gruß,
Jochen
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Re: schwerster Weinkatalog aller Zeiten

BeitragDi 18. Mai 2021, 10:19

Dilbert hat geschrieben:wieso unterstellst Du mir jetzt Unredlichkeit!
Habe ich nicht getan. Nur darauf hingewiesen, daß da unterschiedliche Sachen verglichen werden.
Dilbert hat geschrieben:Übrigens hatte ich es nicht für nötig gehalten nochmal zu erwähnen, dass auch der 2018er Jahrgang des erwähnten Weines mit ähnlichem Kurs verkauft werden wird.
Und ich habe es nicht für nötig gehalten, irgendwelche "extremen Einzelbeispiele", die nicht zueinander passen, darauf abzuklopfen, ob sie irgendwie indirekt womöglich doch Hand und Fuß haben und einen Trend belegen könnten.

Und natürlich darf "man" ziemlich viel sagen, auch das. Genauso wie "man" sich dann anhören darf, daß das gesagte für sich keinen Informationsgewinn bringt.

Hättest Du übrigens gleich so differenziert geschrieben wie jetzt, hättest Du Dir auch den Kommentar nicht eingefangen.
Besten Gruß, Karsten
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