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Diverse Winzer

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Ralf Gundlach

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Re: Diverse Winzer

BeitragSa 16. Mär 2019, 21:25

Im Glas:
2017 Grauer Burgunder trocken "Handwerk" Weingut Leiner

Ein kompakter, schlanker, kerniger Grauburgunder, aber mit ordentlich Substanz und einer lebendigen Säure. Und schöner Frucht. Kommt mit 12 % Alkohol aus. Gefällt mir. Sowas kriegen nur Winzer hin, die wirklich was können und darauf vertrauen.
87 Punkte, kostet 8,50 Euro.

Gruß

Ralf
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EThC

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Re: Diverse Winzer

BeitragMi 20. Mär 2019, 13:04

Nix Besonderes:

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Viele Grüße
Erich


NOVINOPHOBIE ist die Angst davor, daß der Wein ausgeht...
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Allegro

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Re: Diverse Winzer

BeitragDo 4. Apr 2019, 20:31

Gestern erstmals gekostet und heute den Rest im Glase:

Scheurebe trocken 2018 von Müller-Ruprecht


In der Nase sehr betörend fruchtig (Ananas, Pfisrich) und sehr duftig nach vielen weißen Blüten.
Im Mund setzt sich das dann genauso hocharomatisch fort, wobei der Wein deutlich trocken und ohne jedes Süßschwänzchen ist, stattdessen recht frisch und knackig mit einer kräftigen Säure, die vom Geschmack her aber gut eingebunden ist.
Heute am Tag 2 merke ich deutlich, dass der Wein etwas Luft und Wärme braucht; nach über zwei Stunden bei Zimmertemperatur ist er nun genau richtig und auch die Säure ist etwas zahmer geworden.
Nur die 13 % Alk. sind schon ziemlich arg ....
Ansonsten aber eine sehr schöne Schreurebe, von der ich zum Glück noch eine zweite Flasche habe .... :mrgreen:
Viele Grüße - Allegro
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EThC

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Re: Diverse Winzer

BeitragSo 2. Jun 2019, 12:06

gestern gab's schöne schäumende demeter-Aprikosenknödel:

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Erich


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Allegro

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Re: Diverse Winzer

BeitragDo 20. Jun 2019, 19:05

Gestern und heute im Glase mit Nachkaufreflex :mrgreen: :

Gewürztraminer trocken 2017, Müller-Rupprecht, Kallstadt

Die sehr deutliche, gestern noch etwas kratzige Säure ist heute immer noch sehr präsent, aber deutlich milder geworden. Jetzt sehr gut eingebunden. Ein wunderbares Bukett von weißen Blüten, Honig und Kräutern mit einer ganz leichten Bitternote. Keinerlei Süßschwänzechen, sondern wirklich trocken, aber angenehm. Leider jedoch 13,5 % Alkohol.

Trotzdem würde ich ihn sofort nachkaufen, aber bei P&P ist er leider ausverkauft :(
Viele Grüße - Allegro
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Michl

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Re: Diverse Winzer

BeitragFr 5. Jul 2019, 20:57

Im Glas habe ich gerade den 2015er Georg XIII, ein Spätburgunder, der vom früheren GM-Team 92 P erhalten hatte. Der Weinhändler meint, er habe in seiner Preisklasse wahrscheinlich keine Konkurrenz.
Herrjeh, und ich habe gutgläubig angesichts des Preise nicht nur eine Flaschen gekauft. Ich kann mir nicht erklären, warum immer wieder zugeholzte Weine, denen die eigentliche Substanz für hohe Punktzahlen abgeht, hoch bepunktet werden? Scheinbar gibt es nicht wenige, die gemäß der Richtschnur "je mehr Holz, umso besser der Wein" Spätburgunder wahrnehmen. Gerade der Spätburgunder braucht aber einen äußerst vorsichtigen Holzeinsatz, um sein Fruchtspiel und seine filigranen Nuancen zeigen zu können. Er lässt sich sofort zukleistern, aber scheinbar ist das für nicht wenige (auch Weinfreaks) ein Zeichen höherer Güte. Ich hoffe einmal, die Zeit wird hier noch was richten. Aktuell ist das nur etwas für Holzjunkies.

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Viele Grüße

Michl
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Re: Diverse Winzer

BeitragSo 14. Jul 2019, 11:18

...eine super Entwicklung hat dieser Riesling in den letzten 4 Jahren durchgemacht:

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Viele Grüße
Erich


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Ralf Gundlach

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Re: Diverse Winzer

BeitragMi 24. Jul 2019, 21:07

Irgendwie hatte ich Lust auf ein, zwei Gläser Spätburgunder:
2016 Pinot Noir Buntsandstein Weingut Pflüger
Ein schönes Getränk: Insgesamt eher auf der fruchtigen Seite, aber das richtig schön. Klare, feine Frucht( Kirsche, Brombeeren, dezent Holunderbeeren) Leichte Note von Zedernholz. Trotz der fruchtigen Seite und der Extraktsüsse eher leicht kühle Stilistik Für die Einstiegsklasse sehr gelungen. Macht sehr viel Spaß beim Trinken trotz der hohen Temperaturen.
87 Punkte. Kostet ab Weingut 9,50 Euro. Habe ihn bei der Monschauer Senfmühle für 8,30 Euro als Belohnung für zwei anstrengende Eifelsteigetappen gekauft. Und es ist in der Tat eine Belohnung.

Gruß

Ralf
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maha

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Re: Diverse Winzer

BeitragSa 27. Jul 2019, 21:05

Lukas Hammelmann (3m2n), Riesling Hochstadt 2018

Ein junger Nachwuchswinzer aus der Pfalz, dessen Rieslinge mir große Freude bereiten. Leider sehr kleine Menge und schwierig zu bekommen.
Ich pack das jetzt mal in „Diverse“ auch wenn ich glaube dass wir von dem Herrn aus Zeiskam noch einiges zu hören, bzw. zu trinken bekommen

Seinen Riesling 100 (100% Stahl) fand ich schon grandios, der Hochstadt toppt das Ganze noch mal.

Nase: Betörend. So muss Riesling riechen. Gelbe Frucht, reife Nektarine, etwas Mirabelle, leicht petrolig (ich mag das), ein ganzer Korb heller Blüten, ich möchte erst mal nur riechen.
Im Mund sehr viskos und nicht minder komplex. Würziger Antritt, volle Breitseite Aprikose, geile Säure, ein touch Ingwer. Ewig lang und trinkanimierend. Das ist nichts für Steinelutscher. Die Mineralität ist da, aber sehr dezent und passt hervorragend ins Gesamtbild. Ich bin und bleib halt Fruchtliebhaber. Das hat auch nen ganz leichten Zuckerschwanz, der aber auch vom saftigen Extrakt kommen kann (Analysewerte hab ich leider keine). Aber Saftig isser!

Hach das ist schön :-)

Gruss
Marko
Der schönste Sport ist der Weintransport!
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mixalhs

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Re: Diverse Winzer

BeitragMo 26. Aug 2019, 07:25

Pfalzwochenende Ende August 2019 mit Weinproben am Freitag.

Zuerst das Weingut Ohler in Gimmeldingen. Mein Favorit unter den Rieslingen war diesmal das Gimmeldinger Schlössel 2017 für 8 Euro, präzise und klar mit viel Grip, etwas Zitrus und feiner Mineralik, beste Preisqualitätsrelation. Der Riesling Aus den Gärten 2017 für 7 Euro war deutlich gefälliger mit etwa 6 Gramm Restzucker, feinen Blütennoten und frischer Säure. In der Liga über 10 Euro spielen der Gimmeldinger Mandelgarten Alte Reben 2017 und Königsbacher Idig 2016 und 2017. Der Mandelgarten liegt im Jahrgang 2017 mehr auf der fruchtigen Seite als in früheren Jahren, etwas Dosenpfirsich, was schräg klingt, aber gut schmeckt. Der 2016er Idig war hinten etwas restsüß, halt ein warmes Jahr, der 2017 deutlich komplexer und mit feiner Phenolik. Gut waren auch die Spätburgunder. Mein Favorit und meine Kaufempfehlung: Spätburgunder Alte Reben 2015.

Zum Mittagessen im Alten Kastanienhof in Rhodt gab es dann einen ganz ordentlichen Riesling vom Weingut Fader, OK, aber nichts Besonderes.

Dann ging es nach Weyher zu Georg Meier, ehemals Weingut Valentin-Ziegler. Tolle knochentrockene Rieslinge mit 8 Gramm oder mehr Säure und Reszucker um 1 Gramm. Mein absoluter Favorit war Steinwerk 2017 vom Granitboden und im Granitfass ausgebaut mit toller Mineralität und packender Säure. Kaufempfehlung! Fast ebenso gut waren die Rieslinge Granit 2016 und 2018 sowie Schiefer 2016,alle drei mit knackiger Säure und feiner Mineralität. Gekauft habe ich den Schieferriesling. Alle diese Weine sind definitiv nicht auf der gelbfruchtigen Seite, sondern zitrisch und sehr säurebetont. Alle werden von weiterer Lagerung profitieren. Zwei feine Spätburgunder gab es auch noch, als Ortswein für 9,90 den Spätburgunder Hainfeld 2015 und als Lagenwein den Hainfelder Letten 2015. Der Ortswein gehört für mich definitiv zu den besten Spätburgundern in der 10€-Klasse, der Hainfelder Letten ist deutlich dunkler, konzentrierter, war mir aber etwas zu breit. Bestellt habe ich außerdem ein paar Flaschen vom restsüßen Rieslaner 2017 mit frischer Säure und gut eingebundenen 60 Gramm Restzucker.

Zum Abendessen im Deidesheimer Hof hatten wir dann einen wunderschönen Chardonnay R 2016 von Rebholz, viel Holz, feine Säure und eigentlich noch zu jung. Mein Aperitif war ein Riesling Junge Reben 2018 von Christmann, frisch, mineralisch und schön - und für mich besser als der eher gelbfruchtige 2017er, von dem ich einen Probeschluck hatte.
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