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Wein anbauen - wie muss der Boden sein? (PH-Wert, etc.)

Von der Weinbergspflege bis zur Kellertechnik
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DerHugo

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Wein anbauen - wie muss der Boden sein? (PH-Wert, etc.)

BeitragMi 4. Jan 2017, 13:55

Hallo liebe Forengemeinde!

Ich hab mich hier angemeldet, weil ich hoffe, ein bisschen Rat von den Weinliebhabern zu bekommen.
Ich habe noch ein Stück Land von meinem Vater, was praktisch nicht genutzt wird (nur Gestrüpp drauf) und würde mir gern meinen Traum vom eigenen Wein erfüllen. :)

Das Land hat so ca. 1000qm und soll zum Teil auch Garten werden.
Muss ich da beim Anbau was beachten, was die Qualität des Bodens angeht? Ist es z.B. ein Problem, wenn der zu sauer ist? Meine Schwester wohnt dort in der Nähe und meinte letztens, dass sie mit dem PH-Wert ein Problem haben. Die genauen Werte hab ich jetzt noch nicht hier, aber ich werde noch eine Bodenprobe nehmen lassen.
Vielleicht ist es ja direkt auf dem Land nicht so schlimm, aber wär ja schonmal gut zu wissen, was beim Boden wichtig ist, damit das mit dem Wein auch klappt!

Hoffe, jemand kann mir helfen! Ich danke schonmal ;)
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Blaufränkisch

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Re: Wein anbauen - wie muss der Boden sein? (PH-Wert, etc.)

BeitragMi 4. Jan 2017, 16:15

Hallo Hugo,

die Rebe ist nicht besonders anspruchsvoll, was den pH-Wert betrifft bzw. kann man mit der Auswahl der Unterlagsrebe recht gut auf den pH-Wert reagieren. Wir haben in einer Lage Reben stehen, deren Bodenuntersuchung einen pH-Wert um die pH 5,5 ausgewiesen hat, also auch recht sauer (und auch solche mit pH an die 8).

Weil die Verfügbarkeit mancher Nährstoffe in diesem sauren Bereich schlecht ist und einzelne Reben schwachem Wuchs und vereinzelt mit Absterben darauf reagiert haben, haben wir vor ein paar Jahren die in der Bodenanalyse empfohlene Kalkmenge ausgebracht, damit läßt sich der pH-Wert gut und gar nicht so teuer anheben. Wobei man gar nicht bis zum Neutralbereich hinauf muss.

Such dir ein Labor für Bodenproben, die beraten dich dann auch entsprechend.

BTW: Ich würde bei deinem Projekt auch die rechtliche Seite klären was Pflanzrechte, Sozialversicherungspflicht, etc. betrifft. Zumindest bei uns in Österreich bist du mit 1000 m2 nicht mehr im Hobby-Bereich diesbezüglich.

Außerdem würde ich mich an deiner Stelle in das Thema interspezifische Rebsorten (oder kurz: PIWI) einlesen. Du magst vielleicht von Riesling, Silvaner oder Dornfelder träumen, aber mit denen hast du dauerhaft nur Freude, wenn auch der Pflanzenschutz stimmt. Was wiederum Kosten, regelmäßige, sprich allerhöchstens zweiwöchige, Behandlungen und den Erwerb des nötigen Know-Hows bedeutet...
Hier gibts mehr von mir zu lesen: www.bernhard-fiedler.at
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Tannat

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Re: Wein anbauen - wie muss der Boden sein? (PH-Wert, etc.)

BeitragMi 4. Jan 2017, 19:58

Hab mir auch mal einen kleinen Hausweinberg angelegt (Pflanzjahr 2004 30 Stöcke Zweigelt 30 Stöcke Lemberger)

Ja ist spaßig aber auch viel arbeit und nicht jedes Jahr gibt es Wein :roll:
Bodentechnisch habe ich keine Probleme der Wein wächst....
Aber dafür hat man oft mit xyz anderen Problemen zu kämpfen.
Essigfliege, Pero und Mehltau, Spätfrost, Sturmschäden und und und

Was ich z.B. auch nicht unterschätzen würde ist die Sonneneinstrahlung.
Bei Bodenproblemen kann man ja noch etwas steuern aber die Sonne ... die braucht es halt auch :D

Wünsche auf alle Fälle gutes Gelingen.
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DerHugo

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Re: Wein anbauen - wie muss der Boden sein? (PH-Wert, etc.)

BeitragDo 5. Jan 2017, 15:39

Blaufränkisch hat geschrieben:Hallo Hugo,

die Rebe ist nicht besonders anspruchsvoll, was den pH-Wert betrifft bzw. kann man mit der Auswahl der Unterlagsrebe recht gut auf den pH-Wert reagieren. Wir haben in einer Lage Reben stehen, deren Bodenuntersuchung einen pH-Wert um die pH 5,5 ausgewiesen hat, also auch recht sauer (und auch solche mit pH an die 8).

Weil die Verfügbarkeit mancher Nährstoffe in diesem sauren Bereich schlecht ist und einzelne Reben schwachem Wuchs und vereinzelt mit Absterben darauf reagiert haben, haben wir vor ein paar Jahren die in der Bodenanalyse empfohlene Kalkmenge ausgebracht, damit läßt sich der pH-Wert gut und gar nicht so teuer anheben. Wobei man gar nicht bis zum Neutralbereich hinauf muss.

Such dir ein Labor für Bodenproben, die beraten dich dann auch entsprechend.

BTW: Ich würde bei deinem Projekt auch die rechtliche Seite klären was Pflanzrechte, Sozialversicherungspflicht, etc. betrifft. Zumindest bei uns in Österreich bist du mit 1000 m2 nicht mehr im Hobby-Bereich diesbezüglich.

Außerdem würde ich mich an deiner Stelle in das Thema interspezifische Rebsorten (oder kurz: PIWI) einlesen. Du magst vielleicht von Riesling, Silvaner oder Dornfelder träumen, aber mit denen hast du dauerhaft nur Freude, wenn auch der Pflanzenschutz stimmt. Was wiederum Kosten, regelmäßige, sprich allerhöchstens zweiwöchige, Behandlungen und den Erwerb des nötigen Know-Hows bedeutet...


Erstmal vielen Dank für eure hilfreichen Antworten!
Also das mit dem PH-Wert scheint ja doch relativ flexibel. Welche Rebsorte würde sich denn da für mich anbieten? Weil ich bei meiner ersten Recherche gelesen habe, dass extrem saure Böden schlecht sind (Frage: ab wann ist "extrem sauer"?) und dass es eine "geeignet Rebsorte" braucht (steht beides hier: http://www.wein-lexikon.de/Boden). Ich fand die Informationen daher recht dürftig und wollte nochmal nachfragen.

Wenn ich das bei dir jetzt richtig verstehe, dann bekommt man bei der Bodenanalyse direkt gesagt, wie hoch der Kalkbedarf ist, richtig? Weil das wär nämlich meine nächste Frage gewesen. Ich hab mich in der Zwischenzeit ein bisschen belesen und herausgefunden, dass Kalk als Dünger da ganz gut gegenwirken kann und du schreibst ja auch, dass es bei euch was gebracht hat. Was ich da jetzt aber nicht abschätzen kann, ist die Menge.
Ich will jetzt aus den 1000qm nicht komplett einen Weinberg machen, sondern eher vielleicht auf der Hälfte mein Glück versuchen. Muss ich da dann schon zum Großhändler (kenn aus dem Netz jetzt nur den hier, bei uns vor Ort gibt es soweit ich weiß keinen) oder reicht der Kalk aus dem Baumarkt? Worüber habt ihr denn den Kalk bezogen, du hast doch sicher auch einen größeren Weinberg?

Vielleicht mach ich mir ja auch Sorgen um ungelegte Eier, aber da das Thema schonmal aufgekommen ist, tun sich hier noch ein paar Fragen bei mir auf :)

Zur rechtlichen Sache: Danke für den Tipp! Ich hab da ehrlich gesagt noch gar nicht drüber nachgedacht. Aber wenn ich nur die Hälfte des Landes für den Wein nutze, dann ist es aber wieder im Hobby-Bereich? Wie gesagt, soll ja eigentlich auch Garten werden! Die anderen Stichworte hab ich mir notiert, da werde ich gleich mal ein bisschen recherchieren.

Wegen der Sorten: gibt es vielleicht eine, die du mir als Einsteiger erstmal empfehlen kannst? (das bezieht sich auch wieder auf die Frage nach der "geeigneten Rebsorte") ;)

@Tannat: Danke für deine Erfahrungen, leicht wird es sicher nicht, aber ich will es unbedingt versuchen. Ich persönlich denke, dass es von der Sonne her passt, zumindest soweit ich es einschätzen kann. Vielleicht frag ich da aber lieber auch nochmal einen Spezialisten hier vor Ort ;)

Hui, ist ja doch ganz schön viel geworden. Ich hoffe, ich nerve nicht, bin wirklich neu auf dem Gebiet.
Auf jeden Fall schonmal danke für's Durchlesen :mrgreen:
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weingeist

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Re: Wein anbauen - wie muss der Boden sein? (PH-Wert, etc.)

BeitragDo 5. Jan 2017, 18:02

Hallo Hugo!
DerHugo hat geschrieben:....du hast doch sicher auch einen größeren Weinberg?
Ohne "Blaufränkisch" da jetzt vorgreifen zu wollen (er erlaubt's mir hoffentlich und ist nicht böse ;) ), schau mal im Forum in die rechte Spalte der Weinblogs. Dort findest Du einen Vornamen, der gut zum Vornamen des Nickname hier passt, dann schau Dir mal seine Homepage an und dann weißt Du, wer Dir hier Tipps zum Weinbau gegeben hat. Und, auch wenn wir beide manchmal unterschiedliche Ansichten haben :), sein Blog ist mehr als lesenswert und seine Weine sind meist ebenfalls mehr als nur gut.

Worüber ich mir gerade Gedanken mache ist die Einstufung "Gewerbsmäßigkeit" oder "Liebhaberei" (wäre womöglich in Ö wirklich ein Problem) bei Deinem Vorhaben, und die damit verbundene Sozialversicherungspflicht. Allerdings habt ihr in D (im Gegensatz zu Ö) ja den Termini "Versicherungspflicht" statt "Pflichtversicherung", d. h. das stelllt sich bei Euch anders dar, als bei uns. Sicher auch wenn Du nur für den Eigengebrauch produzierst.

Als ich mir meinen kleinen Weinkeller (ohne Grund, außer halt dem Teil, der vor dem alten Preßhaus liegt) kaufte, klopfte bei mir relativ rasch (und auf das bezieht sich Bernhard, vermute ich einmal) die Sozialversicherungsanstalt der Bauern an, weil ich ja plötzlich ein landwirtschaftlicher Betrieb sein könnte. Den Begriff "Betrieb" haben sie dann bald fallen gelassen, von der Unfallversicherungspflicht sind sie erst abgegangen, als ich eidesstattlich erklärte, den Keller wirklich nur für meine private Weinlagerung zu nutzen.
Liebe Grüße
weingeist
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gollrich

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Re: Wein anbauen - wie muss der Boden sein? (PH-Wert, etc.)

BeitragDo 5. Jan 2017, 23:16

weingeist hat geschrieben:Worüber ich mir gerade Gedanken mache ist die Einstufung "Gewerbsmäßigkeit" oder "Liebhaberei" (wäre womöglich in Ö wirklich ein Problem) bei Deinem Vorhaben, und die damit verbundene Sozialversicherungspflicht. Allerdings habt ihr in D (im Gegensatz zu Ö) ja den Termini "Versicherungspflicht" statt "Pflichtversicherung", d. h. das stelllt sich bei Euch anders dar, als bei uns. Sicher auch wenn Du nur für den Eigengebrauch produzierst.


In Deutschland ist es soweit ich weiß Hobbywinzern nur erlaubt 100 Reben zu pflanzen,... alles darüber hinaus muss wohl dann mit allen Formalitäten erledigt werden.
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Blaufränkisch

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Re: Wein anbauen - wie muss der Boden sein? (PH-Wert, etc.)

BeitragFr 6. Jan 2017, 12:59

@gollrich:

Ja genau, solche Obergrenzen gibt es. Bei uns in Österreich irgendwas mit 400 m2, aber da ich nie in die Verlegenheit gekommen bin, so wenig zu haben, ist das nicht meine Baustelle :mrgreen:

@Weingeist:
Danke für die Blumen.

@Hugo:
Langer Weingeist-Rede kurzer Sinn: Unter www.bernhard-fiedler.at habe ich über die Jahre versucht, viele Arbeiten im Weingarten und im Keller zu erklären. Erstere etwas unstrukturiert unter "Reben und ihre Pflege", letztere in verschiedenen Beitragsserien ("Wie entsteht Rotwein?, "Von der Traube zum Weißwein").

Was die Sorte betrifft, so wird es für deine Zwecke nicht wichtig sein, damit auf den pH-Wert Rücksicht zu nehmen. Wenn es qualitativ obere Mittelklasse und mehr werden soll(te), dann gibt es Sorten, die auf saureren Böden bessere Weine ergeben und solche, die höhere pH-Werte (d.h. mehr Kalk) eher mögen. Wobei das so auch nicht immer stimmt, denn z.B. Pinot Noir wächst in Burgund auf Kalk, in Deutschland aber oft auf relativ saurem Schiefer. In beiden Fällen potentiell mit guter Qualität, wenn auch stilistisch völlig anders. Aber da reden wir von Sphären, die du als Hobby-Winzer nicht wirklich mit halbwegs vertretbarem Aufwand erreichen kannst.

Deshalb würde ich dir auch zu interspezifischen Sorten raten, die ergeben bei guter Arbeit schöne Weine für alle Tage, manchmal auch ein bisschen mehr und ein ganz ganz großes Kapitel - der Pflanzenschutz - fällt für dich zwar nicht ganz aber doch zum größten Teil weg. Die Alternative wäre, sich massiv Kompetenz aneignen zu müssen, alle 10 Tage bis zwei Wochen bei ständiger Wetterbeobachtung den Weingarten behandeln zu müssen, dafür Mittel kaufen zu müssen (zum Teil in Packungsgrößen, wo viele Restmengen anfallen), in technisches Gerät zur Ausbringung investiern zu müssen, zwischen Mitte Mai und Mitte August nie wirklich ruhig zu schlafen oder alternativ häufige Mißernten in Kauf zu nehmen.

Auch das ist nicht mein Stammgebiet, aber es gibt genügend Möglichkeiten im Netz, sich einzulesen. Ein Beispiel für eine aktuell als erfolgsversprechend angesehene Sorte findest du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Souvignier_gris

Baumarkt-Kalk funktioniert theoretisch auch, aber wenn du eine Anstalt zur Bodenanalyse findest, dann sagen die dir sicher auch, welche Art von Kalk am besten wäre und vielleicht sogar, woher du die bekommst.

Grüße

Bernhard
Hier gibts mehr von mir zu lesen: www.bernhard-fiedler.at
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DerHugo

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Re: Wein anbauen - wie muss der Boden sein? (PH-Wert, etc.)

BeitragFr 6. Jan 2017, 15:45

Wow, danke nochmal für die tolle Hilfsbereitschaft hier! :mrgreen:
Ich hab mir das jetzt alles mal aufgeschrieben, quasi als eine Art Brainstorming und werde die einzelnen Punkte jetzt Schritt für Schritt abarbeiten. Also auch was das Recherchieren etc. betrifft.
Dass die Sorten doch so unterschiedlich ticken, was die Anforderungen des Bodens angeht, hätte ich wirklich nicht gedacht, aber ich werde eurem Rat Folgen und mir die interspezifischen Sorten genauer anschauen.

Das mit den 100 Reben schockt mich ehrlich gesagt, weil es jetzt nicht nach wirklich viel klingt. Hätte nicht gedacht, dass das so stark reglementiert ist in Deutschland. Aber gut, auch da werde ich nochmal nachlesen. Mir ging es hier vor allem um persönliche Erfahrungen und Stichworte, die mir die ersten Schritte ein bisschen erleichtern. Sonst fällt es so schwer, wirklich an alles gleich zu denken. Von daher haben mir die vielen Hinweise zu Sorten, Anforderungen an Standort und Boden, Versicherung, Hobby vs. gewerblich, und Pflanzenschutz schon super weitergeholfen!

Natürlich auch an Danke, an die praktischen Links, der Blog sieht hammermäßig aus, da schau ich definitiv mal vorbei!

Nun liegt es wohl an mir, mein Vorhaben umzusetzen (will eure Zeit und Hilfsbereitschaft auch nicht zu sehr strapazieren ;) ), von daher danke nochmal an euch! Wünscht mir Glück, auf geht's :mrgreen:
>>My garden is my castle<<
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Muellimov

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Re: Wein anbauen - wie muss der Boden sein? (PH-Wert, etc.)

BeitragFr 6. Jan 2017, 18:34

Hallo Hugo,

In welchem Bundesland möchtest Du denn die Reben anpflanzen? Wird in Deiner Nähe vielleicht Weinbau betrieben? Dann böte es sich an, eine Rebschule zu besuchen, damit Du Dich dort bezüglich Deiner Wünsche und Gegebenheiten beraten lassen kannst.

Es gibt in der Tat Limitierungen für Privatleute bezüglich Anzahl der Rebstöcke. Allerdings können sich diese Regelungen, insofern ich es richtig in Erinnerung habe, in den einzelnen Bundesländern unterscheiden. Entsprechende Anfragen bei dem Ministerium, welches für den Bereich Landwirtschaft zuständig ist (manchmal gibt es sogar eigene Weinbauministerien), bringt rechtliche Klarheit. Oberhalb gewisser Grenzen wird es in der Tat bürokratisch bis hin zum Kauf von Pflanzrechten, insofern Du überhaupt aufgrund Deiner Lage welche kaufen darfst. Ansonsten besteht die Gefahr umgehender Zwangsrodung der Neuanpflanzung.
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gollrich

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Re: Wein anbauen - wie muss der Boden sein? (PH-Wert, etc.)

BeitragSa 7. Jan 2017, 16:42

Hallo Hugo,

tut mir leid das meine Information dich geschockt hat ;) ich glaube aber der Kostenbescheid von der Gemeinde wegen Missachtung wäre sicher noch schockierender gewesen... da sind wir ja in Deutschland noch etwas besser drin :mrgreen:

wäre cool wenn du uns vlt. an deinem Vorhaben noch ein wenig Teilhaben lässt... gerne auch mit Probe des Endproduktes irgendwann mal in ein paar Jahren :lol:

grüße
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