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Dies & Jenes - Proben querbeet

Berichte von Verkostungen mit Weinen aus mehreren Ländern/Regionen (sonst bitte im Länderforum einstellen)
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Michi

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Re: Dies & Jenes - Proben querbeet

BeitragMo 20. Apr 2020, 09:19

den "Stein Hagemann" kenne ich persönlich nicht, habe nur gehört das es die ältesten Reben des Bürgerspitals sind die 1967 gepflanzt wurden.

Quelle: youtube, "Weinmachen mit sozialer Verantwortung - Stiftungsweingut Bürgerspital, Würzburg"
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JoergBoerg

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Re: Dies & Jenes - Proben querbeet

BeitragDi 19. Mai 2020, 15:30

Blindprobe: 6 Große Gewächse aus 2015

Lange habe ich drauf gewartet und endlich haben wir die Gelegenheit "geschaffen" für diese Probe. Corona bedingt musste wir sie mal wieder via Skype durchführen. Die Flaschen wurden 6 Stunden vorher dekantiert und ein Drittel in jeweils eine andere Flasche abgefüllt, die dann an den dritten Teilnehmer übergeben wurden.
Thema waren 6 verschiedene Große Gewächse aus 2015 - wobei ich "heimlich" ein nicht-GG von Martin Müllen eingeschleuchst habe. Meine Frau hat alles vorbereitet, so dass ich selber auch nicht wusste, was in welchem Glas ist.
Getrübt wurde die Vorfreude nur durch den Korken bei Clemens Busch, der nach verhältnismäßig kurzer Zeit schon sehr nass und vor allem sehr weich war. Es war also zu vermuten, dass der Wein einen Fehler hat.


Der Ablauf war wie üblich:
Synchrone Verkostung und Besprechung der Weine (erste Runde nur Geruch), dann individuelle Verprobung und Benotung im 20er System. Dabei darf aber keine Note zweimal vergeben werden. Danach gibt es die Auflösung.


Wein 1: Schmitt's Kinder - Randersackerer Pfülben Riesling GG 2015
Sehr schöne Nase, deutliche Citrusfrucht, anfangs ganz leichte Boytritis, nach einiger Zeit noch schwächer. 
Tolle Struktur, elegant im Mund, leichter Schmelz. 
Starker Abgang, sehr lang, sehr schön säurebetont (ebenfalls Citrusnoten). 
18,5 Punkte (19;18;18,5)

Wein 2: Gunderloch - Nierstein Pettenthal Riesling GG 2015
Sehr schöne Nase, Citrusfrüchte. Leichte Holznote, im Vergleich zu 1 minimal zurückhaltender. 
Reintönig, elegant, ganz leichter Schmelz. Hier sind Duft und Geschmack sehr stimmig. 
Ebenfalls stimmiger, sehr langer, nahtloser Abgang. Insgesamt auffallend elegant.
18,8 Punkte (19,5;19;18)

Wein 3: Gut Hermannsberg - Rotenberg Riesling GG 2015
Deutliche Nase mit viel Gelbfrucht und Honigmelone, auch eher reife Frucht und durch angenehme dadurch Süße.
Im Geschmack wechselt es von Frucht zu Kräutern. Im Mund eher wenig Säure, aber dann im Abgang kommt sie. 
Druckvoller breiter Abgang. Kräutertöne. Mundfüllend. Leicht adstringierend und ganz leichte, aber feine Bitternote. 
17,8 Punkte (18;18,5;17)

Wein 4: Martin Müllen - Trarbacher Hühnerberg Spätlese* „3.Terrasse“ trocken 2015
Sehr Riesling-ungewohnter Duft nach Stachelbeere und Holunderblüte. Dahinter reife Gelbfrucht. Am zweiten Tag ist die Frucht stärker. 
Tolle Struktur. Stimmig mit dem Geschmack. Schöne ausgeglichene Säure, insgesamt eine angenehme Leichtigkeit. 
Tolles Spiel im Abgang. Im Vergleich zu den anderen Weinen „nur“ ein langer, nicht sehr langer Abgang.
18,3 Punkte (18,5;17,5;19)

Wein 5: Clemens Busch - Marienburg Fahrlay GG 2015
Dezentere Nase, cremig, ebenfalls Stachelbeere. Ganz leicht muffig. Duft ist mit der Zeit sehr schnell nachlassend. 
Vollmundig, weniger Spiel im Mund, leichte Süße. Leichte Bitterkeit. 
Sehr langer Abgang, leichte, ins unangenehme stoßende Bitterkeit. Sehr säurebetont. 
Mir war recht schnell klar, dass das der defekte Korken gewesen sein muss.
16,5 Punkte (16,5;16,5;16,5)

Wein 6: S. A. Prüm - Graacher Domprobst GG 2015
Deutliche Nase, reife, gelbe Frucht. Intensiv und , kein Sommerwein reichhaltig. 
Vollmundig. Ganz leicht Kohlensäure. Charaktervoll. 
Sehr langer Abgang, druckvoll. Ganz leichte Bitternote, aber gut eingebunden. 
17,3 Punkte (17,5;17;17,5)

Es war eine sehr anstrengende Probe, da das Feld im Vergleich zu bisherigen Proben insg. doch sehr dicht war. Clemens Busch war schnell als letzter Platz gekührt und die Vermutung zum Korken hatte sich bestätigt. Auch wenn es nichtg so deutlich war, wie ich es erwartet hätte. Wein 6 kam für mich schnell auf Platz 5 dahinter, aber die Weine 1 bis 4 waren lange Zeit für mich sehr nah beieinander.

Amüsant war, dass beim ersten Riechen an Wein 1 der Kollege sofort sagt "So riecht Franken", was im Nachhinein schon ein satter Treffer war. Ich hatte zumindest Gunderloch in seiner Eleganz als Wein 2 korrekt identifiziert. Im Nachhinein kann ich aber nicht verstehen, dass ich S.A.Prüm nicht erkannt habe, da die Nase doch immer sehr typisch ist. Seit ich es wusste, konnte ich es nicht nicht riechen ;-)
Tja, dafür sind Blindproben dann schon immer sehr lehrreich.
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port_ellen

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Re: Dies & Jenes - Proben querbeet

BeitragDi 19. Mai 2020, 15:42

danke für die schönen notizen von eurer probe - blind probieren ist eine kunst !

habe selbst nicht viele 15er, ein paar lauer, steinmetz, haag, aber alle noch zu...

gruss, matthias
...and you may ask yourself - well...how did I get here ?
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EThC

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Re: Dies & Jenes - Proben querbeet

BeitragDi 19. Mai 2020, 17:12

JoergBoerg hat geschrieben:Wein 5: Clemens Busch - Marienburg Fahrlay GG 2015
... 
Mir war recht schnell klar, dass das der defekte Korken gewesen sein muss.

...wird wohl so gewesen sein, erst vor ein paar Tagen schmeckte ein Exemplar mit intaktem Korken so:

viewtopic.php?f=57&t=5301&start=40#p132394
Viele Grüße
Erich


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Ollie

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Re: Dies & Jenes - Proben querbeet

BeitragMi 20. Mai 2020, 15:49

Schöne Probe! Das gute Abschneiden des Gunderlochs überrascht mich gar nicht. Jung werden die Weine sehr oft unterschätzt, weil sie nicht so spektakulär sind wie andere vom Roten Hang, aber ich finde sie ungeheuer süffig und auf sehr angenehme Art zurückhaltend. Das Äquivalent zu einem luncheon claret, der einfach nur getrunken werden will. Und die Preise sind immer noch astrein.

Müllens Hühnerberge (auch die großen Paradiese) haben in den ersten zehn Jahren irre viel schwache Momente, ich würde keinen aufmachen, bevor er nicht ein Jahrzehnt auf dem Buckel hat, die Gefahr, ihn unter Form zu erwischen (die wegen der Verschlussprobleme eh sehr hoch ist), wäre mir zu groß.

Cheers,
Ollie
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JoergBoerg

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Re: Dies & Jenes - Proben querbeet

BeitragMi 3. Jun 2020, 16:09

Blindprobe: Silvaner aus Franken (2015/2013)

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Übernächste Woche geht es für uns nach Franken und da wir bisher doch allzu Riesling lastig unterwegs sind und die dortige Spezialität bisher nicht hinreichend gewürdigt haben, schlug unser Wein-Freund eine Silvaner Probe vor, die er auch gleich freundlicher Weise spendete. Ein ausführlicher Blick in seinen (beneidenswerten) Keller brachte 6 verschiedene Silvaner von 5 verschiedenen Winzern aus 2 unterschiedlichen Jahrgängen hervor.

Der Ablauf war wie üblich: Die Flaschen wurden 3 Stunden vorher dekantiert und Corona bedingt aufgeteilt. Via Skype dann die synchrone Verkostung und Besprechung der Weine, individuelle Verprobung und abschließende Benotung im 20er System - dabei darf aber keine Note zweimal vergeben werden. Danach gibt es die Auswertung und dann die Auflösung. Meine Frau übernahm erneut die Verteilung, somit wusste nur sie wer was im Glas hatte.
Bild

Wein 1: 2015 - Clemens Fröhlich - Escherndorfer Lump Silvaner Spätlese trocken
Dezente Nase. Birne, mit der Zeit kommen Blüten und Kräuter. 
Prägnante Säure, mit Luft deutlich runder und entwickelt ein wenig Schmelz.
Langer Abgang, dabei aber recht säurebetont.
Punkte: 16,6 (16,5; 17; 16,5)

Wein 2: 2015 - Horst Sauer - Escherndorfer Fürstenberg Blauer Silvaner S. trocken (VDP Erste Lage)
Erst nach der Auflösung am Ende der Probe war der Hinweis über die ganz leicht gräulichere, dunklere Farbe des Blauen Silvaner auffällig, ich tendiere allerdings auch dazu die Farbe immer zu ignorieren.
Dezente Nase mit ganz leichter Reifenote (nasses Holz).
Deutliche Säure und leichte Kohlensäure auf der Zunge. 
Langer Abgang, dabei säurebetont und auch mit einer leichter Bitterkeit, die mit der Zeit stimmiger wird, aber nicht ganz weggeht. Ich empfand sie aber durchaus angenehm. 
Punkte 17,6 (17; 18; 17,5)

Wein 3: 2015 - Michael Fröhlich - Escherndorfer Lump Silvaner trocken (VDP Erste Lage)
Dezente Nase. Mit Luft deutlicher. Süße Blüten, insb. Jasmin
Deutlicher Schmelz und stimmig im Geschmack. Schönes Spiel.
Langer Abgang mit ebenfalls schönem Spiel. 
Punkte 18,2 (18; 18,5 ;18)

Wein 4: 2015 - Schmitt's Kinder - Randersacker Sonnenstuhl Silvaner trocken (VDP Erste Lage)
In der Nase dunkler Honig. Mit Luft eine deutliche Kräuternote und dahinter milder Senf. 
Schmelz und ein insg. schönes Spiel. 
Druckvoller, langer Abgang. 
Punkte 18,2 (18,5; 17,5; 18,5)

Wein 5: 2013 - Schmitt's Kinder - Randersacker Marsberg Silvaner "Alte Reben" trocken (VDP Erste Lage)
Reife Noten in der Nase, u.a. feuchter Keller. Mit Luft kommen Kräuter, insb. Dill. 
Schmelz mit milder Säure.
Langer Abgang, schön und druckvoll. 
18,5 (17,5; 19; 19)

Wein 6: 2013 - Johann Ruck - Silvaner (VDP Gutswein)
Dezente Nase mit Kräutern. Dunkler Kräuterhonig. Mit Luft immer mehr Raucharomen. 
Kräuter und Frucht. Eher eckig mit „Charakter“. Leichte Süße im Geschmack, dabei Schmelz und eine leichte Bitternote. 
Langer Abgang.
Punkte 16,5 (16; 16,5; 17)


Das Feld war (erneut) sehr eng beieinnder. Nach der ersten Runde hatte ich weder einen Favoriten noch einen Ausfall. Es war interessant, dass ich über den druckvollen Abgang die beiden Weine von Schmitt's Kinder zuordnen konnte während für alle die 2013er am Ende deutlich erkannbar waren.
Das absolute Highlicht aber ist, dass nach dem zweiten Platz bei der 2015er GG Probe nun sogar die Plätze 1 und der getielte 2. Platz an Schmitt's Kinder gehen. Wir werden auf jeden Fall einen Abstecher nach Randersacker machen! Der Winzer hat im Mai bei uns nachhaltig Eindruck hinterlassen.
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EThC

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Re: Dies & Jenes - Proben querbeet

BeitragMi 3. Jun 2020, 18:27

JoergBoerg hat geschrieben:Das absolute Highlicht aber ist, dass nach dem zweiten Platz bei der 2015er GG Probe nun sogar die Plätze 1 und der getielte 2. Platz an Schmitt's Kinder gehen. Wir werden auf jeden Fall einen Abstecher nach Randersacker machen!

Lohnt sich sicher, super Weingut! Senior wie Junior sind auch sehr nett und wenn die merken, daß man etwas tiefer in der Materie d'rin steckt, sind sie auch ganz besonders um einen bemüht! Zumindest war's bei meinem letzten Besuch in 2015 so...
Und vom 13 er Marsberg könnte ich glatt auch mal wieder ein Fläschchen aufmachen... :D
Viele Grüße
Erich


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JoergBoerg

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Re: Dies & Jenes - Proben querbeet

BeitragMo 29. Jun 2020, 16:20

Sauvignon Blanc Blindprobe

6 Sauvignon Blanc aus drei Jahrgängen, drei Weingebieten und zwei Ländern kamen bei angenehmen 24° auf der Terasse zusammen um blind verkostet zu werden. Mir war klar, dass das Feld deutlich heterogener ausfällt als bei den letzten Proben, insb. da meine Frau ab und zu auch mal einen "neuseeländischen Stechelbeersaft" trinkt. ;-)
Wie auch beim letzten Mal übernahm meine Frau die Weinverteilung, sodass die anderen beiden Teilnehmer komplett blind verkosten konnten. Wie immer gilt zuerst gleichzeitiges Verkosten und besprechen, dann individuelle Platzierung und Bewertung nach dem 20er System, dabei darf keine Note doppelt vergeben werden.

Bild
Von links nach rechts zu lesen...


Wein 1: Villa Maria - Sauvignon Blanc 2017
Klare Stachelbeere in der Nase, dahinter Pfirsich. Leichte Bitterkeit durch den Fruchtton
Auch im Mund sehr fruchtig. Durchaus auch mit gutem Spiel.
Langer, fruchtbetonter Abgang mit leichtem Zuckerschwänzchen. Mit der Zeit kommt eine leichte Bitterkeit im Abgang. 
Typischer "Stachelbeersaft" aus Neuseeland, aber durchaus nett ;-)
16 Punkte (Jo 16,5; Sa 16,5; Jö 15)


Wein 2: Knipser - Sauvignon Blanc 2018
Dezent in der Nase. Eher Pfirsich als Stachelbeere.
Gute Säure und sehr schönes Spiel. Leichte Süße spürbar. 
Langer Abgang mit Spiel, toll.
17,83 Punkte (Jo 17; Sa 18; Jö 18,5)


Wein 3: Aldinger - Sauvignon Blanc Reserve 2019
Pfirsich, keine typische Sauvignon Blanc Note. 
Fruchtbetont im Mund. Ganz leichter Bitterton, aber gut. Ansatz von Schmelz, etwas zu wenig Säure.
Langer Abgang, insg. durchaus schön mit leichtem Bitterton hinten raus
17,33 Punkte (Jo 17,5; Sa 17,5; Jö 17)


Wein 4: Karl Pfaffmann - Sauvignon Blanc 2018
Dezente Nase. Pfirsich, dahinter Stachelbeere. Mit Luft etwas offener, entwickelt Citrusnoten
Fruchtbetont im Mund
Mittlerer Abgang
17,5 Punkte (Jo 18; Sa 17; Jö 16,5)


Wein 5: Hunters Wines - Stoneburn Sauvignon Blanc 2018
Sehr klare Stachelbeere, viel Grapefruit.
Im Mund fruchtig, aber über allem die Säure der Grapefruit mit deutlichem Bitterton.
Abgang auf der bitteren Grapefruit Note, unangenehm.
Insg. unausgeglichen und nicht gut. An der Grenze der Trinkbarkeit
13 Punkte (Jo 12; Sa 16; Jö 11)


Wein 6: Beurer - Sauvignon Blanc 2018
Eher dezent in der Nase, aber typisch Beurer.
Schöne, leichte Bitterkeit. Cremig. Fruchtig, mit Eindruck von Süße
Langer Abgang, stimmig, aber ebenso eckig und kantig. Verläuft wellenförmig zwischen Frucht und Bitterton. Spannend.
Ein Wein der sicherlich polarisiert.
17,16 Punkte (Jo 15; Sa 18,5; Jö 18)


Da ist es also passiert: Ich habe am Ende der Probe alle 6 Weine korrekt benannt. Das schaffe ich nie wieder ;-)
Beim ersten Wein hatte ich sofort Neuseeland vor Augen und zwar den, den ich schon mal getrunken hatte. Wein 5 war danach auch "klar". Nach dem ersten Riechen hatte ich Beurer mit seiner tollen Charakteristik erkannt und nach dem dritten Schluck war mir auch der Knipser wieder im Gedächtnis, von dem wir in letzter Zeit öfter mal was getrunken hatten. Der Rest ergab sich dann durch Raten.

Das eigentlich spannende aber war, dass diesmal die Meinungen doch deutlich auseinander gingen und bei dem Bekannten sogar der Beurer (er trinkt eigentlich gerne Beurer) den vorletzten Platz belegte und Pfaffmann den ersten. Wenn man nur die Wertungen von meiner Frau und mir nimmt, ist es für Beurer ein geteilter erster Platz.
Für den z.T. im Holz ausgebauten Aldinger war es noch zu früh, die anderen Flaschen gehen erstmal für 2 Jahre in den Keller. Am Ende steht dann aber auch die Erkenntnis, dass man mit Karl Pfaffman (klarer Preis-Leistungs-Sieger mit €6,20) z.B. für eine Feierlichkeit auch nicht viel falsch macht.
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