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Re: Burgund 2016

Fr 12. Jun 2020, 18:43

Jetzt, war ich versucht, nach dem Jahrgang zu fragen. Bis mir auffiel, daß wir in einem Jahrgangsthread sind... :mrgreen:

Ich hatte nach einem Test beschlossen, daß mir die Lagen-Premiers mehr zusagen. Ich kenne also den "generischen" Puligny kaum. Es überrascht mich aber nicht, daß auch der noch eher (zu) jung ist.

Freut mich, daß er Dir mehr Freude bereitete. :)

Re: Burgund 2016

Fr 12. Jun 2020, 20:06

amateur des vins hat geschrieben:...
Ich hatte nach einem Test beschlossen, daß mir die Lagen-Premiers mehr zusagen. Ich kenne also den "generischen" Puligny kaum. Es überrascht mich aber nicht, daß auch der noch eher (zu) jung ist.

Freut mich, daß er Dir mehr Freude bereitete. :)

Hallo Karsten,
ich taste mich so langsam an die weissen Burgunder heran. Einen 1er Clos de la Mouchère 2015 mache ich erst in zwei Jahren mal auf. Von diesem Wein habe ich noch einige Flaschen. Den 2016er dann frühestens in vier Jahren.
Früher - in den 80er Jahren - haben mich die Burgunder oft ratlos und mit einem Loch im Geldbeutel zurückgelassen. :shock:
Es hat sich doch vieles gebessert in Burgund (günstig ist es nach wie vor nicht :lol: ).

Re: Burgund 2016

Fr 12. Jun 2020, 20:49

Ich habe erst vor ganz kurzer Zeit bei mir beobachtet, daß 100-Ocken(+)-Weine gerade etwas von ihrem Reiz für mich verlieren.

Das ist ein bißchen wie bei der Sternegastronomie: Ich habe einen gewissen (flüchtigen) Einblick gewonnen und bilde mir ein(!), jetzt etwas besser einschätzen zu können, "was geht". Und das Gefühl beschleicht mich, daß ich für maximal halbes Geld in Summe mehr Spaß habe.

Das bedeutet nicht, mir das zukünftig garnicht mehr leisten zu wollen, aber es wird weniger werden. Auf die Mouchères im Bestand freue ich mich trotzdem. :ugeek:

Re: Burgund 2016

Mi 16. Sep 2020, 19:08

Pinot ist meine bevorzugte Kombination mit Dhal:

Sarrazin, Givry Les Teppes 2016

Relativ transparentes Rubinrot mit leichtem Purpurschimmer.
Waldbeeren, Mischwald, Cranberry.
Schöne Säure, relativ wenige, feine Tannine. Geradlinig, ehrlich, nicht allzu komplex, aber auch nicht banal. Feine Kräuternote im Abgang (getr. Oregano).

Gelungen!
Sarrazin enttäuscht mich praktisch nie; eine sichere Bank für bezahlbare Burgunder.

Re: Burgund 2016

Do 17. Sep 2020, 08:57

amateur des vins hat geschrieben:Sarrazin enttäuscht mich praktisch nie; eine sichere Bank für bezahlbare Burgunder.

...mussich glattma gucken... :!:

Re: Burgund 2016

Di 6. Okt 2020, 19:02

...gerade richtig gut, scheint sich aber im Umbau zu befinden:

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