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Re: Burgund 2015

BeitragVerfasst: So 13. Aug 2017, 23:01
von P-No
Naja so ein echtes Ranking hab ich da eigentlich nicht, da ich mit vielen (guten) Erzeugern zu wenig Erfahrung habe - so auch mit Sylvain Langoureau. Aber der Saint-Aubin war auf jeden Fall toll und ist auch für seinen Preis sehr zu empfehlen :) .
Von de Moor hab ich schon recht viel getrunken und einiges im Keller. Was Chablis betrifft finde ich die Weine super, wirklich besser gefällt mir da eigentlich nur Reveneau aber die sind (zu vertretbaren Preisen) eigentlich nicht mehr zu bekommen... leider.

Re: Burgund 2015

BeitragVerfasst: Sa 11. Nov 2017, 22:50
von P-No
Heute mal wieder Babymord, wobei auch die Pinots aus 2015 in ihrer Jugend richtig Spaß machen. Sehr beeindruckt war ich kürzlich bei einer Probe von den 15er Weinen von Tardy und auch zuhause hat der hier richtig Freude gemacht
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Re: Burgund 2015

BeitragVerfasst: So 12. Nov 2017, 20:44
von EThC
So, jetzt gebe ich diesen Zero-S-Pinot auch hier nochmnal zum besten:

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Re: Burgund 2015

BeitragVerfasst: Fr 19. Jan 2018, 23:11
von AmonA
Heute mein erster 15er - natürlich Babymord: Bourgogne, Henri Boillot
Erstaunlich langer Korken. Tiefes granatrot, roter Früchtemix in der Nase, am Gaumen dunkelbeerig, Hauch Süße, sehr verführerisch. Etwas mineralisch, mundwässernd, Säure und Tannine bescheren diesem verkappten Village wohl ein längeres Leben! Eines ist aber bedauerlich - ich habe viel zu wenig davon gekauft! :D

Re: Burgund 2015

BeitragVerfasst: Di 13. Feb 2018, 23:49
von port_ellen
n'abend !

war eigentlich jemand am wochenende in hamburg bei der bourgogne probe bei nobbi müller ?
mich würden eindrücke interessieren ...

gruss, m

Re: Burgund 2015

BeitragVerfasst: Mi 14. Feb 2018, 10:44
von Charlie
Paar 2018er rote Burgunder vom letzten Freitag http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_l ... he+starten

Re: Burgund 2015

BeitragVerfasst: Mo 6. Aug 2018, 19:38
von stollinger
Hallo,

heute gab's:

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Von den Anlagen gefällt mir der Wein ganz gut. Eine leicht rustikale, klare, unkomplizierte Stilistik. Der Milchsäurestich lässt den Wein aber unharmonisch und spannungslos bzw. langweilig wirken.

Grüße, Josef

Re: Burgund 2015

BeitragVerfasst: Do 9. Aug 2018, 22:31
von AmonA
Heute im "Goldfischglas":
Bourgogne von Lignier-Michelot: 24h offen, reduktive Nase, stark schwarzfruchtig, am Gaumen überraschend kräftigeTannine, dann seidig mit guter Länge nach Schwarzkirschen. Der Wein macht zwar jetzt schon Spaß, ich denke aber, dass er von weiterer Lagerung profitieren wird.
Bis vor zwei Jahren war ich auch der Meinung, dass man in D ein besseres Preis- Genussverhältnis beim Spätburgunder/Pinot Noir vorfindet, als beim französischen "Pendant". Mittlerweile bin ich gegenteiliger Meinung :!:
Anders ausgedrückt, der franz. Burgunderstil sagt mir viel mehr zu.
Hubers SB "Alte Reben" kostet 9 Euro mehr pro Flasche. Der Bourgogne von Lignier-Michelot kommt aus verschiedenen Parzellen mit bis zu 72 Jahre alten Reben. DAS sind "Alte Reben" :lol:.

Re: Burgund 2015

BeitragVerfasst: Mi 29. Aug 2018, 21:44
von port_ellen
bachelet monnot blanc, 2015:

friegiebiger duft nach limette, ananas, pfirsich - so ganz anders als 2012 oder 2013, die jung gar nichts preisgaben (erst recht kein chard. aroma). im charakter süß, frischer süßer karamell, toll.

ähnlich duftig im geschmack, dann mit gewisser tiefe und tabakige (mineralische) noten, deutliche samtige gerbstoffe, die dem wein struktur geben und auch die eher geringe säure stützen.
endet lang auf gerbstoffen und duftigen noten, v.a. nektarine. keine vanille, kein holz.

ziemlich perfekt, der leckerste von den wenigen bourgogne blancs bisher.

gruss, matthias

Re: Burgund 2015

BeitragVerfasst: Sa 13. Okt 2018, 17:53
von amateur des vins
Ah, Zufall - hatte auch gerade

Bachelet-Monnot, Bourgogne Blanc 2015 (12,5%)

Habe ihn zusammen mit dem Puligny-Montrachet 1er Cru Les Referts 2013 probiert...

Schon beim Aufziehen intensiver und betörender Duft. Etwas blasser als goldgelb und leicht grünlich.

In der Nase leicht reduziert, weiße und hellgelbe Aromen, Fülle durch Ausbau auf der Hefe und 12 Monate Barriques, aber sehr wohldosiert.

[+10'] Am Gaumen zitrischer als nach der Nase vermutet, aber auch weicher und zugänglicher. Ist da ganz, ganz leicht phenolische Bitterkeit? Dieser Eindruck bleibt flüchtig. Großartige Balance und Persistenz für einen Basiswein!

[+20'] Nach dem Referts zum Bourgogne zurückzukehren, ist schwierig. Aber er schlägt sich sehr tapfer!
Sehr guter Weinwert!