Bemerkenswerterweise hat Laroque durchaus etwa 6 ha Cabernet Franc und um die 1 ha Cabernet Sauvignon bestockt. Wenn David Suire, der sein Handwerk durchaus versteht (cf. Larcis Ducasse, dort mit viel mehr Cabernet), also nicht darauf zurückgreift, dann ist entweder der Wein daraus nicht gut genug, oder der USP "fast reiner Merlot" soll bewahrt werden (mir fällt auf Anhieb kein anderer St-Em ein, der so wenig Cabernet hat, dir?).pessac-léognan hat geschrieben: ↑Mi 11. Feb 2026, 17:07 Schon bei der Arrivage hatte ich die Frage gestellt: Warum wird hier (bei dem Terroir) nicht ein höherer Anteil CF angestrebt? Warum um Gottes Willen? (Früher war Beauséjour-Bécot ähnlich gelagert - jetzt scheint der in Richtung Größe unterwegs, mit einem deutlich erhöhten CF-Anteil...)
In der selben Preisklasse finde ich Ch. Poesia (mit 30% CF) sehr ansprechend. ich hatte neulich den 2019er, und der hat dem 2022er Laroque durchaus das Wasser reichen können. Und wenn man Grand-Corbin-Despagne danebenstellt, kann man sich eine schöne Bodenstudie basteln!
Cheers,
Ollie