Oha, dass es so viele Fans gibt, hätte ich in der Tat nicht gedacht!
Kle hat geschrieben: ↑Mi 29. Jul 2026, 00:07
und wie (pur oder umgarnt)?
Ein gutes Brot reicht eigentlich, gutes Baguette, hier in Frankfurt zum Beispiel das von Iimori, ist eigentlich der perfekte Match, damit lassen sich auch das aromatische Öl oder die jeweiligen Aromaten sehr gut aufsaugen, was sich auf jeden Fall lohnt. Und selbst wenn es erstmal abwegig klingt, auf Pumpernickel ist das auch eine sehr interessante Sache, dann aber eher die in neutralem Öl. Diese Sardinen sind so vielseitig einsetzbar, auf einer Pizza oder Pinsa, in einer Salsa zu Pasta, in einem Sandwich oder als herzhaftere Alternative zum Thunfisch in einer Salade Niçoise. Die in neutralem Öl, zum Beispiel die Saint-Georges von La Belle-Iloise, vertagen manchmal eine Prise Fleur de Sel, das hebt das Aroma nochmal deutlich.
jxs hat geschrieben: ↑Mi 29. Jul 2026, 02:48
La belle-iloise lassen sich ab 50 Euro versandkostenfrei online bestellen
Das ist in der Tat eine super Sache, die relativ neu ist!
Gerald hat geschrieben: ↑Mi 29. Jul 2026, 06:08
Aber dazu einen Wein zu trinken, auf die Idee bin ich noch nie gekommen. Am ehesten könnte ich mir da - wie bei anderen stark gewürzten, mediterranen Spezialitäten - einen trockenen Sherry vorstellen, also Fino oder Manzanilla.
Manzanilla finde ich super, da bin ich sicher, dass das sehr gut passt. Tendenziell bin ich da auch bei eher sehr trockenen Weinen, aber auch ein deftiger Rosé aus dem Süden kann Spaß machen dazu. Oder, auf der ganz anderen Seite des Spektrums, White Port extra dry. Cidre, wie von Erich eingeworfen, finde ich auch ziemlich interessant als Idee, why not!
@Ollie, ich verstehe deine Abneigung oder dein Desinteresse an dem Produkt vor dem Hintergrund. Und ja, was hier landläufig so als Dosenfisch auf dem Markt war und immer noch ist, da mach ich auch einen Bogen drum. Man muss schon sagen, dass es wie bei den meisten Produkten natürlich echten Schrott gibt, aber eben auch sehr gutes Zeug. Und, ich sehe die hier besprochenen Sardinen erst recht nicht als Konkurrenzprodukt zu frischem Fisch, das ist einfach etwas ganz anderes. Natürlich ist man gut beraten, wenn man in Saint-Malo ist oder meinetwegen in Saint-Jean-de-Luz, frischen Fisch aus einer der Markthallen in die Pfanne zu hauen und kauft sich einen Vorrat an Sardinendosen für zu Hause. Also so mache ich das.
@Marko, viel Spaß und danke für den Hinweis. Ich bin schon anderweitig verabredet, aber berichte doch gern mal, welche Weine dort so für die Sardinen empfohlen werden.