same procedure as every year, 3 Verkoster - 4 Meinungen, zumindest bei denen, die nicht voneinander abschreiben.Herr S. hat geschrieben:Die Falstaff-Berwertungen sind durchaus interessant.
Ich glaube, dass meine vor Wiesbaden angestellte Prognose gleichermaßen als Fazit gelten kann. Wobei manche Pfälzer mit der hohen Reife wohl doch nicht zurecht kamen.
Dennoch bleiben einige der dort gestellten Fragen offen, also nochmals, mit dem Versuch, sie zu beantworten OHNE ein 11er GG noch im Glas gehabt zu haben:
- "welche Entwicklungen (wenn überhaupt) gibt es" - nicht wirklich Neues, die Besten werden noch stilsicherer (z.B. Kühling-Gillot, von Winning)
"wo und bei wem"
"stilistische Veränderungen"
"wie zeigt sich der Jahrgang punkto Säure und Spannung i. Vgl. zu 09" - hier vermisse ich auch noch eine Abgrenzung zu 09, wie anders ist der Jahrgang wirklich, oder beruhen die Unterschiede auf der verbesserten Arbeit in den Betrieben?
"Kann der Rheingau seine Talfahrt bremsen, etc." - punktuell ja, das Gesamtbild bleibt negativ, eine klare Identität gibt es nicht
"Und eine Grundsatzfrage: gibt es bisherige GG, die im Zuge der 4-Stufigkeit zu EG deklassiert werden" - wird das propagierte 4-stufige Modell überhaupt gelebt, wenn ja wie?
Ciao
Peter