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Re: Lisa Bunn
Verfasst: Do 24. Sep 2026, 14:52
von Bernd Schulz
UlliB hat geschrieben: ↑Do 24. Sep 2026, 10:17
Nach wirklich trockenem Rosé muss man schon ein wenig suchen, und das nicht nur bei deutschen Produkten.
Wenn man in den letzten Jahren nach wirklich trockenen Roséweinen gesucht hat, konnte man bei Lisa Bunn durchaus fündig werden. So hatte zum Beispiel ihr 2022er nur 0,8 Gramm Restzucker/l. Beim 2025er ist es halt aus welchen Gründen auch immer anders gelaufen.
Herzliche Grüße
Bernd
Re: Lisa Bunn
Verfasst: Do 24. Sep 2026, 19:37
von amateur des vins
Spricht ja eigentlich für die Winzerin, den Wein nicht par force Jahr für Jahr auf's selbe Ergebnis zu trimmen.
Re: Lisa Bunn
Verfasst: Do 24. Sep 2026, 20:21
von Bernd Schulz
Genau das hätte ich eben beinahe noch dazugeschrieben. Ich schätze es sehr, wenn sich Winzer schmeckbar nach dem Jahrgang richten und Unterschiede stehen lassen oder unter Umständen sogar gezielt herausarbeiten.
Herzliche Grüße
Bernd
Re: Lisa Bunn
Verfasst: Do 24. Sep 2026, 22:19
von Ralf Gundlach
Bernd Schulz hat geschrieben: ↑Do 24. Sep 2026, 20:21
Genau das hätte ich eben beinahe noch dazugeschrieben. Ich schätze es sehr, wenn sich Winzer schmeckbar nach dem Jahrgang richten und Unterschiede stehen lassen oder unter Umständen sogar gezielt herausarbeiten.
Herzliche Grüße
Bernd
Ich gebe ja zu, dass ich bei Rose bzgl. Restzucker ein eher kleines Fenster beanspruche

Okay, man kann es auch etwas engstirnig nennen. Und ich weiß natürlich, dass die Lisa Bunn in der Regel die Roses wirklich trocken ausbaut. Deswegen hat mich das auch ziemlich gewundert. Von den Alkoholgraden wäre der ja dann auch bei richtig trocken wahrscheinlich bei max. 12,5 % Alkohol gelandet, vermute ich mal. Aber egal. Vielleicht wollte sie den ja so.
Gruß
Ralf
Re: Lisa Bunn
Verfasst: Do 24. Sep 2026, 22:36
von Bernd Schulz
Ralf, wie bereits gesagt schmecken mir 99 Prozent der mit spürbarer Restsüße ausgebauten Rosés auch nicht. Umso erfreuter bin ich aber, wenn ich dann doch mal auf ein Exemplar stoße, welches meine Vorurteile widerlegt.
Je älter ich werde, desto mehr versuche ich mich in puncto Wein von irgendwelchen unumstößlichen Dogmen zu befreien. Beispielsweise werde ich gleich so unbefangen wie möglich einen deutschen Chardonnay probieren.....
Herzliche Grüße
Bernd
Re: Lisa Bunn
Verfasst: Do 24. Sep 2026, 22:52
von Ralf Gundlach
Bernd Schulz hat geschrieben: ↑Do 24. Sep 2026, 22:36
Ralf, wie bereits gesagt schmecken mir 99 Prozent der mit spürbarer Restsüße ausgebauten Rosés auch nicht. Umso erfreuter bin ich aber, wenn ich dann doch mal auf ein Exemplar stoße, welches meine Vorurteile widerlegt.
Je älter ich werde, desto mehr versuche ich mich in puncto Wein von irgendwelchen unumstößlichen Dogmen zu befreien. Beispielsweise werde ich gleich so unbefangen wie möglich einen deutschen Chardonnay probieren.....
Herzliche Grüße
Bernd
Nein! Doch! Oh!
Ich vermute mal das es der Chardonnay von Frau Bunn ist, oder?
Gruß
Ralf
Re: Lisa Bunn
Verfasst: Do 24. Sep 2026, 23:08
von Bernd Schulz
Klar doch - in meinem Glas befindet sich Lisa Bunns Gutschardonnay aus 2025:
Den 25er Weißburgunder fand ich feiner, aber übel ist der laut Lisa Bunn für 6 Monate ins Holzfass gelegte Chardonnay gewiss nicht (und erst recht nicht zu einem gemittelten Kurs von unter 8 Euro bezogen auf das Sommerpaket). Insofern bestätigt er erneut meinen Eindruck eines im Hause Bunn besonders gelungenen Jahrgangs 2025. Und klar ist auch, dass viele der Bunnschen Angebotspakete für Menschen, die gerne vernünftigen Wein trinken, aber über ein recht limitiertes Budget verfügen, an Attraktivität kaum zu übertreffen sind.
Herzliche Grüße
Bernd
Re: Lisa Bunn
Verfasst: Sa 26. Sep 2026, 21:57
von Bernd Schulz
Ahr war gestern - heute ist bei mir wieder Rheinhessen angesagt:
Schöni hatte neulich zu diesem Wein geschrieben, er habe ihn "sehr sexy-fruchtig angeflirtet", und diese Formulierung kann ich gerade gut nachvollziehen. Ein St. Laurent ist mir bislang nur selten ins Glas gekommen, aber dieses Exemplar (welches mich leicht an gelungenen Frühburgunder erinnert) macht durchaus Lust auf mehr. Wie sich ein solch hochwertiger Ortswein ins "Golden Summer Paket" (mit einem gemittelten Flaschenpreis von unter 7 Euro

ohne Fracht) verirrt hat, fragt man sich schon, aber auf jedenfalls ist er auf der Website von Lisa Bunn nicht mehr im aktuellen Ortsweinsortiment gelistet. Wenn man ihn jetzt noch ergattern möchte, muss man wohl das Paket bestellen....
Herzliche Grüße
Bernd
Re: Lisa Bunn
Verfasst: Sa 26. Sep 2026, 23:17
von Schönibert
Du hast den Coca Cola Bikini unterschlagen, geschenkt.
Find den Wein auch gut.