Wittmann

Bernd Schulz
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Re: Wittmann

Beitrag von Bernd Schulz »

Rieslingfan hat geschrieben: ↑Do 8. Okt 2026, 17:50 Nach abschneiden der Kapsel ist mir direkt positiv aufgefallen, dass entgegen den vorherigen Jahrgängen kein DIAM-Kork, sondern ein Naturkork eingesetzt wurde.
Was genau soll an der Verwendung eines Naturkorkens statt eines DIAM-Verschlusses positiv sein? Im Laufe der Jahrzehnte, in denen ich Wein trinke, hatte ich schon etliche Probleme mit Naturkorken, die bis zur völligen Ungenießbarkeit wegen Verseuchung mit TCA gingen. In den letzten Jahren sind mir viele Weine mit DIAM-Verschlüssen (von Weingart oder Weninger z.b.) untergekommen, und bei denen gab es keinen einzigen Ausfall. Rein aus meinen Erfahrungen heraus ist mir ein DIAM-Verschluss dreimal lieber als ein Naturkorken.

Viele Grüße

Bernd
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Rieslingfan
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Re: Wittmann

Beitrag von Rieslingfan »

Ich bevorzuge wie bereits des Öfteren geschrieben den Naturkorken, bei den Gutsweinen aber auch den Schraubverschluss, da er einfach praktisch ist.

Der Einsatz eines DIAM-Korken ist aus meiner Sicht unnötig, d. h. entweder man nutzt Schraubverschluss oder Naturkorken. Ich habe seit ca. 10 Jahren kein Problem mit einem Wein der mit Naturkork verschlossen ist gehabt. Daher bin ich froh, dass Wittmann keinen DIAM mehr einsetzt.

Davon abgesehen mag ich es eben wenn ein Wein mit einem Naturkork verschlossen ist, respektiere aber ebenso andere Ansichten.
Gruß Markus
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EThC
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Re: Wittmann

Beitrag von EThC »

...das wird sich nie lösen lassen, die Verfechter des Korkens -dem Verschluß, der objektiv betrachtet bei allen technischen Eigenschaften komplett hinten dran ist- werden das immer nur durch die subjektiv-rosa Brille sehen...
Viele Grüße
Erich

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Rieslingfan
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Re: Wittmann

Beitrag von Rieslingfan »

EThC hat geschrieben: ↑Do 8. Okt 2026, 19:27 ...werden das immer nur durch die subjektiv-rosa Brille sehen...
Ich habe eine Brille, doch mit der kann ich durchaus die Realität wahrnehmen.
Gruß Markus
Bernd Schulz
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Re: Wittmann

Beitrag von Bernd Schulz »

EThC hat geschrieben: ↑Do 8. Okt 2026, 19:27 ...das wird sich nie lösen lassen, die Verfechter des Korkens -dem Verschluß, der objektiv betrachtet bei allen technischen Eigenschaften komplett hinten dran ist- werden das immer nur durch die subjektiv-rosa Brille sehen...
So verhält es sich wohl. Ich hatte auch gar nicht die Hoffnung, hier und heute ein rational nachvollziehbares Argument pro Naturkork geliefert zu bekommen. Aber da ich nicht völlig auf Weine von Winzern, die nach wie vor Naturkorken verwenden, verzichten möchte und so als Endverbraucher (der vergleichsweise nicht wenig Wein trinkt :oops: )die Zeche für den schlechtesten und zugleich teuersten Verschluss immer wieder mitbezahlen muss, werde ich der Sicht durch die rosarote Brille weiterhin kurz widersprechen.

Herzliche Grüße

Bernd
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EThC
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Re: Wittmann

Beitrag von EThC »

Bernd Schulz hat geschrieben: ↑Do 8. Okt 2026, 19:43 Ich hatte auch gar nicht die Hoffnung, hier und heute ein rational nachvollziehbares Argument pro Naturkork geliefert zu bekommen.
...zumindest vordergründig betrachtet gibt es ein Argument, das von den Korkliebhabern gern ins Feld geführt wird, nämlich der der Nachhaltigkeit, konkret der negative CO2-Abdruck des Korkens, der -bei B2B-Betrachtung- bei etwa -2 g/St. liegen dürfte. Korkfans führen auch gerne mal -8 g/St. an, das ist jedoch nur die CO2-Speicherfähigkeit und berücksichtigt die Aufwendungen für Produktion, Prüfung, Ausschuß / Verschnitt, Transport etc. nicht. Wird dann aber auch gerne gegen die B2B-Bilanz der Alternativverschlüsse gestellt (nur so nebenbei...).
"Ist doch toll", dachte sich der Winzer und stopfte also den Kork in den 700 g-Glasbollen (ca. 500 g CO2/St.) und stülpte -weil's so schön ist- noch eine Metallkapsel aus Zinn (ca. 30 g CO2/St.) darüber. Und da ja jede 100ste Flasche wegen TCA nicht brauchbar ist, kommen auf die restlichen 99 anteilig nochmal etwa 5 g CO2 oben drauf, super Bilanz!
Viele Grüße
Erich

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Re: Wittmann

Beitrag von olifant »

Rieslingfan hat geschrieben: ↑Do 8. Okt 2026, 19:16 ...
Der Einsatz eines DIAM-Korken ist aus meiner Sicht unnötig, d. h. entweder man nutzt Schraubverschluss oder Naturkorken. Ich habe seit ca. 10 Jahren kein Problem mit einem Wein der mit Naturkork verschlossen ist gehabt. ...
:lol: :lol: :lol: ... ymmd! Realsatire, echt jetzt ...
Grüsse

Ralf

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Re: Wittmann

Beitrag von Rieslingfan »

Rieslingfan hat geschrieben: ↑Do 8. Okt 2026, 17:50 Ausgehend vom Riesling Estate 2025 und dem Riesling "vom Kalkstein" 2025 gefällt mir dieser Jahrgang sehr gut.
Ich bin gespannt wie sich die 2025er 1G Weine Westhofener und Niersteiner präsentieren, die ich demnächst verkosten werde.
Die beiden 2025er 1 G Weine - Westhofener und Niersteiner präsentieren sich sehr gut und für meinen Geschmack auch oberhalb von den beiden Estate Rieslingen. Wie auch in den Jahren zuvor ist mein Favorit unter den 1G der 2025er Niersteiner Riesling.

2025er Gundersberger 1G, sowie Höllenrand GG gibt es aufgrund Hagelschäden leider nicht.
Gruß Markus
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