Der 21er ist halt leider geil, und dem Sankt Laurent trau ich auch was zu. Beim Chardonnay weiß ich nicht was ich damit soll aber dein Argument regt mich zum nachdenken an.Bernd Schulz hat geschrieben: ↑Do 5. Mär 2026, 22:47
(auch den Wintersheimer Riesling brauche ich nicht unbedingt in meinem nach wie vor stark rieslingverseuchten Keller).
Lisa Bunn
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Re: Lisa Bunn
Viele Grüße,
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Re: Lisa Bunn
...wär doch voll langweilig, wenn's zu einfach wär...Schönibert hat geschrieben: ↑Fr 6. Mär 2026, 22:16 Ja, prima, du hast es beantwortet und doch nicht beantwortet,![]()
Viele Grüße
Erich
Nicht was lebendig, kraftvoll, sich verkündigt, ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz Gemeine ist's
DAS EWIG GESTRIGE
was immer war und immer wiederkehrt und morgen gilt, weil's heute hat gegolten.
https://ec1962.wordpress.com/
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Re: Lisa Bunn
2019 Lisa Bunn Nierstein St. Laurent
Das ist in der Nase ätherisch frisch, fast mit etwas von einer Holzkohle bevor sie angezündet wurde.
Dann kommen am Gaumen Himbeeren und rote Kirschen, ziemlich pur und klar, und eine Prise Pfeffer, etwas Mandeln oder Marzipan.
Beim erneuten reinriechen nach dem ersten Schluck hast du auf einmal nasses Leder.
Wird im weiteren Verlauf etwas pflaumkuchenartig breitärschig. Mit trotzdem Streichhölzern in der Nase.
Das ist in der Nase ätherisch frisch, fast mit etwas von einer Holzkohle bevor sie angezündet wurde.
Dann kommen am Gaumen Himbeeren und rote Kirschen, ziemlich pur und klar, und eine Prise Pfeffer, etwas Mandeln oder Marzipan.
Beim erneuten reinriechen nach dem ersten Schluck hast du auf einmal nasses Leder.
Wird im weiteren Verlauf etwas pflaumkuchenartig breitärschig. Mit trotzdem Streichhölzern in der Nase.
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Re: Lisa Bunn
2024 Bunn Strebel Chardonnay vom Kalkstein
Anfangs kommt weiße Eiche und eine überraschend präsente, fruchtige Säure und frisch geschnittener Rasen im Sommer. Nach etwa einer halben Stunde wirds dann herb im Sinne einer Quitte oder vielleicht mispelartig, wobei das hier zwar nur am Bühnenrand stattfindet, aber doch so durchdringt, dass es den Wein schon ganz ordentlich zuschnürt. Gleichzeitig öffnet das wiederum etwas Platz für weißen Pfeffer auf der Länge. Insgesamt leichtfüßig unterwegs, im Sinne von schlank, ist das trotzdem nicht unspannend.
6,65 im März Paket.
Mit mehr Luft komm ich dann bei einer geradeso angereifen Ananas raus und dann tatsächlich etwas Cremigkeit, das mag wohl vom Holz kommen.
Anfangs kommt weiße Eiche und eine überraschend präsente, fruchtige Säure und frisch geschnittener Rasen im Sommer. Nach etwa einer halben Stunde wirds dann herb im Sinne einer Quitte oder vielleicht mispelartig, wobei das hier zwar nur am Bühnenrand stattfindet, aber doch so durchdringt, dass es den Wein schon ganz ordentlich zuschnürt. Gleichzeitig öffnet das wiederum etwas Platz für weißen Pfeffer auf der Länge. Insgesamt leichtfüßig unterwegs, im Sinne von schlank, ist das trotzdem nicht unspannend.
6,65 im März Paket.
Mit mehr Luft komm ich dann bei einer geradeso angereifen Ananas raus und dann tatsächlich etwas Cremigkeit, das mag wohl vom Holz kommen.
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Re: Lisa Bunn
2021 Bunn Strebel Nierstein Sankt/St. Laurent, vom Rotliegenden
Purpur, lila, im Kern fast opak. Sehr warmer, geradezu heißer Eindruck. Vanille, eingekochte Kirschen, schwarzwaldtortig. Dunkle Gewürze. Das ist sehr stark parfümiert. Es fehlt eine regulierende Säure, wenngleich da etwas Säure ist, die aber erst auf der Mittelstrecke und eher leise in Erscheinung tritt - und dabei komplett untergebuttert wird. Der Wein wirkt erstmal sehr fett.
Mit etwas Luft, nach einer Stunde, wird das alles wesentlich transparenter, man kommt nun tiefer in den Wein hinein. Das wird jetzt sehr schön trocken, dabei insgesamt etwas leichter, denn das aufdringliche Parfum ist verflogen, es bleibt aber innig würzig, nur die Kirsche ist immer noch ziemlich überreif. In der Nase etwas Graphit im Sinne von schwarzem Fels und Rauch.
Purpur, lila, im Kern fast opak. Sehr warmer, geradezu heißer Eindruck. Vanille, eingekochte Kirschen, schwarzwaldtortig. Dunkle Gewürze. Das ist sehr stark parfümiert. Es fehlt eine regulierende Säure, wenngleich da etwas Säure ist, die aber erst auf der Mittelstrecke und eher leise in Erscheinung tritt - und dabei komplett untergebuttert wird. Der Wein wirkt erstmal sehr fett.
Mit etwas Luft, nach einer Stunde, wird das alles wesentlich transparenter, man kommt nun tiefer in den Wein hinein. Das wird jetzt sehr schön trocken, dabei insgesamt etwas leichter, denn das aufdringliche Parfum ist verflogen, es bleibt aber innig würzig, nur die Kirsche ist immer noch ziemlich überreif. In der Nase etwas Graphit im Sinne von schwarzem Fels und Rauch.
Viele Grüße,
Euer Schöni
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