Somit haben auch die 80er ihre guten Seiten. Und besser als Kerner, der ist nämlich 60erUnd Bordeaux trinken ist voll 80er:)
Neue Rebfflächen
Re: Neue Rebfflächen
Viele Grüße
Aloys
Aloys
Re: Neue Rebfflächen
Das was ich verstehe ist, dass es um Protektionismus geht, den es eigentlich in einer freien Marktwirtschaft so nicht geben dürfte. Die Freigabe der Flächen darf es nicht geben, weil das die Weinbauern der alteingesessenen Länder in eine Wettbewerbsposition bringen würde, in der sich fast alle anderen Unternehmen in Deutschland schon befinden. Die Weinbauern und Lobbyisten arbeiten mit dem üblichen Schreckensbildern vergifteter Weine und geringerer Qualität dagegen an. Ich bleibe dabei: Wettbewerb fördert in einem bestimmten Preissegment eher die Qualität. Und das ist das Segment, welches mich interessiert. Mein Mitleid mit Pferdefleischessern wieder Willen hält sich auch in Grenzen. Ab einem Preis von X muss ich mir halt schonmal die Frage stellen ob das noch alles gut sein kann.
In diesem Punkt stimme ich Michael sogar bei dem Hinweis auf Kleidungsdiscounter zu. Wenn ich immer billiger kaufe, muss ich mich nicht wundern, wenn die Sachen irgendwann voller Dreck sind. Natürlich bedarf es für diese "Skandale" einer gewissen kriminellen Ernergie der Hersteller. Jedoch sind auch die Verbraucher mit der Einstellung "Geiz ist Geil" zu einem Teil selber schuld.
Eine Lösung könnte übrigens einfach sein, dass sich Betriebe in Deutschland vergrößern müssen. Auch das sehe ich nicht als kritisch an. Die Württemberger mit einem mehr als guten Genossenschaftswesen machen es vielleicht schon vor. Und die Qualitäten dort sind sicherlich nicht durchweg schlecht.
Außerdem ist es nicht gerade ein Zeichen von "Halbbisdreiviertel-Diktaturen", wenn der Staat vorschreibt, was angebaut werden darf?
In diesem Punkt stimme ich Michael sogar bei dem Hinweis auf Kleidungsdiscounter zu. Wenn ich immer billiger kaufe, muss ich mich nicht wundern, wenn die Sachen irgendwann voller Dreck sind. Natürlich bedarf es für diese "Skandale" einer gewissen kriminellen Ernergie der Hersteller. Jedoch sind auch die Verbraucher mit der Einstellung "Geiz ist Geil" zu einem Teil selber schuld.
Eine Lösung könnte übrigens einfach sein, dass sich Betriebe in Deutschland vergrößern müssen. Auch das sehe ich nicht als kritisch an. Die Württemberger mit einem mehr als guten Genossenschaftswesen machen es vielleicht schon vor. Und die Qualitäten dort sind sicherlich nicht durchweg schlecht.
Außerdem ist es nicht gerade ein Zeichen von "Halbbisdreiviertel-Diktaturen", wenn der Staat vorschreibt, was angebaut werden darf?
Viele Grüße
Aloys
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- Gerald
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Re: Neue Rebfflächen
Mag schon sein. Aber ist eine völlige Liberalisierung zusammen mit den hohen Agrarsubventionen überhaupt denkbar? Und die Aufhebung der Subventionen ist wohl völlig unrealistisch ...Außerdem ist es nicht gerade ein Zeichen von "Halbbisdreiviertel-Diktaturen", wenn der Staat vorschreibt, was angebaut werden darf?
Grüße,
Gerald
- sorgenbrecher
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Re: Neue Rebfflächen
ich verfolge mit sehr viel vergnügen die diskussion, möchte hier nur kurz einhaken, da ich gefahr laufe, den überblick zu verlieren....
michael ist gegen die freigabe der pflanzrechte, soviel habe ich verstanden.
aloys ist auch dagegen, zumindest hier:
ihr streitet euch also über den umweg thailändischer schneider und afrikanischer goldminen um dann zur gleichen meinung zu gelangen ?
irritiert hat mich dann aber das:

michael ist gegen die freigabe der pflanzrechte, soviel habe ich verstanden.
aloys ist auch dagegen, zumindest hier:
verstehe ich das richtig ?C9dP hat geschrieben:P.S.: Da mir die Diskussion im Moment recht sinnlos erscheint, möchte ich gerne noch ein von meiner Seite abschließendes Statement zum eigentlichen Thema abgeben, welches vielleicht auch begründet, warum ich gegen eine Ausweitung der Bepflanzung in Deutschland bin.
ihr streitet euch also über den umweg thailändischer schneider und afrikanischer goldminen um dann zur gleichen meinung zu gelangen ?
irritiert hat mich dann aber das:
hieraus würde ich eher ableiten, dass aloys doch für die freigabe der pflanzrechte und damit für eine (potentielle) ausweitung der bepflanzung ist, aber das bringe ich jetzt nicht mehr mit dem o.g. statement in einklang....C9dP hat geschrieben:Das was ich verstehe ist, dass es um Protektionismus geht, den es eigentlich in einer freien Marktwirtschaft so nicht geben dürfte.
Eine Lösung könnte übrigens einfach sein, dass sich Betriebe in Deutschland vergrößern müssen. Auch das sehe ich nicht als kritisch an. Die Württemberger mit einem mehr als guten Genossenschaftswesen machen es vielleicht schon vor. Und die Qualitäten dort sind sicherlich nicht durchweg schlecht.
Außerdem ist es nicht gerade ein Zeichen von "Halbbisdreiviertel-Diktaturen", wenn der Staat vorschreibt, was angebaut werden darf?
Gruß, Marko.
-
MichaelWagner
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Re: Neue Rebfflächen
Folgende Regelung gilt derzeit:
am 31.12.2015 läuft der EU-weite Anbaustopp für Weinreben aus. Das heisst, die Ausdehnung von Weinbergsflächen ist bis dahin gestoppt. Es werden keine neuen Pflanzrechte vergeben. Grund: es wird mehr Wein produziert als benötigt wird. Zusätzliche Weinberge dürfen daher nur gepflanzt werden, wenn an anderer Stelle ein Weinberg dafür gerodet wird und die Rechte übertragen werden. Wenn ich also bspw. 1000qm anpflanzen will auf einer unbebauten Fläche, dann brauche ich zunächst einmal Pflanzrechte. Da keine neuen vergeben werden muss ich entweder selbst einen Weinberg roden, oder die Rechte von einem anderen Betrieb erwerben, der noch offene Rechte hat. Fällt ein Weinberg brach erlischen die Pflanzrechte nach gewisser Zeit ersatzlos. Wird die von der EU gesponsorte Rodungs- oder Stillegungsprämie in Anspruch genommen, erlischen die Pflanzrechte ohnehin. Übertragung Flachlage in Steillage nicht möglich.
Wie man aus dieser seit geraumer Zeit gültigen Regelung sieht, scheint nicht gerade ein Bedarf an zusätzlichem Wein/Weinbergen zu herrschen.
Damit ist eine weitere unnötige Ausdehnung der produzierten Weinmenge zunächst einmal verhindert. Nun wollen die bisher nicht-weinbautreibenden Länder, aber auch Ihr Stück vom Kuchen abhaben - schliesslich sind wir in der europäischen Gemeinschaft. Sprich:
die klimatisch besonders bevorzugten Länder, wie Großbritannien, Schweden und die Niederlande (u.a.) wollen auch Wein produzieren. Nun haben die deutschen, französischen, spanischen und italienischen Winzer, die auf Masse statt Klasse setzen, Angst von britannischen Spitzenrieslingen, niederländischen Edel-Cabernets, die bei 15 Grad und Regen satte 60 Öchsle auf die Waage bringen, und in den Himmel chaptalisiert werden niedergewalzt zu werden und.... OK, Spass beiseite:
Die Aufhebung des Anbaustops wird mit ziemlicher Sicherheit folgendes bewirken: Es wird eine weitere nicht benötigte Schwemme von minderwertgem, billigem Wein in den Markt gedrückt, obwohl davon bereits mehr als benötigt wird im Markt ist und unter den Erzeugungskosten verscherbelt wird. Das wird weiter auf die Weinpreise drücken wird und Folgen für alle - auch im oberen Qualitäts-Segment - haben. Plus: wer entsorgt die ganze Brühe?
Und da stellt sich mir und zigtausend anderen europäischen Winzern einfach die Frage: Wem soll damit geholfen sein?
Zum Glück hat die Einigkeit unter den nationalen Weinbauverbänden hier vorerst schon mal zu einem Teilerfolg geführt und die sache ist erstmal vertagt.
Ps: lieber sorgenbrecher, vielen dank -endlich mal jemand in der Runde, der auch sieht, dass C9dP sich windet und dreht und dabei widerspricht.
am 31.12.2015 läuft der EU-weite Anbaustopp für Weinreben aus. Das heisst, die Ausdehnung von Weinbergsflächen ist bis dahin gestoppt. Es werden keine neuen Pflanzrechte vergeben. Grund: es wird mehr Wein produziert als benötigt wird. Zusätzliche Weinberge dürfen daher nur gepflanzt werden, wenn an anderer Stelle ein Weinberg dafür gerodet wird und die Rechte übertragen werden. Wenn ich also bspw. 1000qm anpflanzen will auf einer unbebauten Fläche, dann brauche ich zunächst einmal Pflanzrechte. Da keine neuen vergeben werden muss ich entweder selbst einen Weinberg roden, oder die Rechte von einem anderen Betrieb erwerben, der noch offene Rechte hat. Fällt ein Weinberg brach erlischen die Pflanzrechte nach gewisser Zeit ersatzlos. Wird die von der EU gesponsorte Rodungs- oder Stillegungsprämie in Anspruch genommen, erlischen die Pflanzrechte ohnehin. Übertragung Flachlage in Steillage nicht möglich.
Wie man aus dieser seit geraumer Zeit gültigen Regelung sieht, scheint nicht gerade ein Bedarf an zusätzlichem Wein/Weinbergen zu herrschen.
Damit ist eine weitere unnötige Ausdehnung der produzierten Weinmenge zunächst einmal verhindert. Nun wollen die bisher nicht-weinbautreibenden Länder, aber auch Ihr Stück vom Kuchen abhaben - schliesslich sind wir in der europäischen Gemeinschaft. Sprich:
die klimatisch besonders bevorzugten Länder, wie Großbritannien, Schweden und die Niederlande (u.a.) wollen auch Wein produzieren. Nun haben die deutschen, französischen, spanischen und italienischen Winzer, die auf Masse statt Klasse setzen, Angst von britannischen Spitzenrieslingen, niederländischen Edel-Cabernets, die bei 15 Grad und Regen satte 60 Öchsle auf die Waage bringen, und in den Himmel chaptalisiert werden niedergewalzt zu werden und.... OK, Spass beiseite:
Die Aufhebung des Anbaustops wird mit ziemlicher Sicherheit folgendes bewirken: Es wird eine weitere nicht benötigte Schwemme von minderwertgem, billigem Wein in den Markt gedrückt, obwohl davon bereits mehr als benötigt wird im Markt ist und unter den Erzeugungskosten verscherbelt wird. Das wird weiter auf die Weinpreise drücken wird und Folgen für alle - auch im oberen Qualitäts-Segment - haben. Plus: wer entsorgt die ganze Brühe?
Und da stellt sich mir und zigtausend anderen europäischen Winzern einfach die Frage: Wem soll damit geholfen sein?
Zum Glück hat die Einigkeit unter den nationalen Weinbauverbänden hier vorerst schon mal zu einem Teilerfolg geführt und die sache ist erstmal vertagt.
Ps: lieber sorgenbrecher, vielen dank -endlich mal jemand in der Runde, der auch sieht, dass C9dP sich windet und dreht und dabei widerspricht.
wenns läuft, dann läufts. Aber bis es läuft, dauerts...
Re: Neue Rebfflächen
Hallo Gerald,
ich gebe dir für die Bereiche der Landwirtschaft vollkommen Recht, die Grundnahrungsmittel herstellen. Wein ist aber "nur" ein Genussmittel und somit meiner Meinung auch nicht subventionswürdig. Einen schrittweisen Abbau mit klarem Ablauftermin halte ich für keineswegs ausgeschlossen.
Ich denke, dass es zu einer Vergrößerung der Betriebe führen würde. Für die deutschen Spitzenproduzenten würde ich langfristig Vorteile sehen, da der Qualitätsvorsprung eher noch steigen würde und für diese im Basisbereich sogar höhere Preise durchsetzbar wären, da das Angebot an Mittelmaß weniger werden würde.
Das die Franzosen gegen eine Liberalisierung der Märkte angehen ist nicht neu und liegt wohl in deren Menthalität. Die tun sich bei jeder Privatisierung und bei jeder Art von freiem Wettbewerb schwer. Ein Beispiel ist sicher EDF. Die Qualität in Bordeaux ist übrigens auch in den letzten Jahren in der Breite besser geworden, weil immer mehr kleine Güter in Hände von Investoren gegangen sind und die entsprechende Investitionen in die Qualität gemacht haben bzw. machen konnten.
ich gebe dir für die Bereiche der Landwirtschaft vollkommen Recht, die Grundnahrungsmittel herstellen. Wein ist aber "nur" ein Genussmittel und somit meiner Meinung auch nicht subventionswürdig. Einen schrittweisen Abbau mit klarem Ablauftermin halte ich für keineswegs ausgeschlossen.
Ich denke, dass es zu einer Vergrößerung der Betriebe führen würde. Für die deutschen Spitzenproduzenten würde ich langfristig Vorteile sehen, da der Qualitätsvorsprung eher noch steigen würde und für diese im Basisbereich sogar höhere Preise durchsetzbar wären, da das Angebot an Mittelmaß weniger werden würde.
Das die Franzosen gegen eine Liberalisierung der Märkte angehen ist nicht neu und liegt wohl in deren Menthalität. Die tun sich bei jeder Privatisierung und bei jeder Art von freiem Wettbewerb schwer. Ein Beispiel ist sicher EDF. Die Qualität in Bordeaux ist übrigens auch in den letzten Jahren in der Breite besser geworden, weil immer mehr kleine Güter in Hände von Investoren gegangen sind und die entsprechende Investitionen in die Qualität gemacht haben bzw. machen konnten.
Viele Grüße
Aloys
Aloys
Re: Neue Rebfflächen
Hallo Marko,
das war in der Tat wenig schlüssig und daher möchte ich es mit der nötigen Präzision auf den Punkt bringen.
Ich bin gegen eine Ausweitung der Bepflanzung (zumindest was alternativ nutzbare Flächen angeht), da es schon mehr als genug Wein gibt aber ganz klar für eine Freigabe der Anbaurechte für alle EU-Länder.
Und ich bin ganz klar für eine mittelfristige Streichung der Subventionen.
Die Begründungen wiederhole ich jetzt nicht nochmal, da die weiter oben ja alle stehen.
das war in der Tat wenig schlüssig und daher möchte ich es mit der nötigen Präzision auf den Punkt bringen.
Ich bin gegen eine Ausweitung der Bepflanzung (zumindest was alternativ nutzbare Flächen angeht), da es schon mehr als genug Wein gibt aber ganz klar für eine Freigabe der Anbaurechte für alle EU-Länder.
Und ich bin ganz klar für eine mittelfristige Streichung der Subventionen.
Die Begründungen wiederhole ich jetzt nicht nochmal, da die weiter oben ja alle stehen.
Viele Grüße
Aloys
Aloys
-
MichaelWagner
- Beiträge: 801
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Re: Neue Rebfflächen
du bist gegen mehr Wein aber für die Freigabe der Pflanzrechte???
Das ist wie: "ich bin gegen ungeschützten Sexualverkehr, aber für die Abschaffung der Kondome
Das ist wie: "ich bin gegen ungeschützten Sexualverkehr, aber für die Abschaffung der Kondome
wenns läuft, dann läufts. Aber bis es läuft, dauerts...
Re: Neue Rebfflächen
Na ja, auch wenn Weine aus dien genannten Ländern (noch) keine Marktrelevanz haben, deine spasshaft geäußerte Befürchtung hat doch einen ernsteren Hintergrund. Bei der lokalen Gastronomie und den Touristen erfreuen sich gerade Weine aus der Region, auch wenn es keine klassische Weinbauregion ist, größter Beliebtheit. Die Preise sind, wie zb hier http://www.wine-searcher.com/find/apost ... etherlands zu sehen ist, alles andere als übel. Dies dürfte u. A. auch der Grund dafüe sein, auf Sylt einen Wingert anzulegen. Man erwartet keine höhere Qualität sondern einen besseren Preis.MichaelWagner hat geschrieben:
die klimatisch besonders bevorzugten Länder, wie Großbritannien, Schweden und die Niederlande (u.a.) wollen auch Wein produzieren. Nun haben die deutschen, französischen, spanischen und italienischen Winzer, die auf Masse statt Klasse setzen, Angst von britannischen Spitzenrieslingen, niederländischen Edel-Cabernets, die bei 15 Grad und Regen satte 60 Öchsle auf die Waage bringen, und in den Himmel chaptalisiert werden niedergewalzt zu werden und.... OK, Spass beiseite:
Gruß
dylan
Re: Neue Rebfflächen
Ja Michael, ich bin dafür, dass in Deutschland oder Frankreich oder Italien brachgelegte oder zukünftig nicht mehr genutzte Flächen von anderen Produzenten in z.B. den Niederlanden genutzt werden können. Das hat ja beim gleichzeitigen Verfall der Pflanzrechte für die alten Flächen keine Ausweitung der Gesamtfläche zur Folge.
Wenn jemand dann auf diesen Flächen einen höheren Ertrag erwirtschaftet und dadurch ein sowieso schon unrentables Feld noch unrentabler macht wird ihn die Zeit schnell einholen.
Ich bin schlicht gegen eine Ausweitung der reinen Flächen. Ob bei gleich großer Fläche mehr Wein produziert wird ist mir relativ egal, weil ich diesen Wein sowieso nicht konsumiere. Und das jetzt in den Niederlanden auf einmal Weine in der Qualität eines GCC oder Smaragdes oder GG angebaut werden halte ich mal für fraglich. Mit meiner Kaufentscheidung unterstütze ich die Winzer, die es mir wert sind. Aber ungern unterstütze ich durch Subventionen Winzer, die es mir nicht wert sind.
Wenn jemand dann auf diesen Flächen einen höheren Ertrag erwirtschaftet und dadurch ein sowieso schon unrentables Feld noch unrentabler macht wird ihn die Zeit schnell einholen.
Ich bin schlicht gegen eine Ausweitung der reinen Flächen. Ob bei gleich großer Fläche mehr Wein produziert wird ist mir relativ egal, weil ich diesen Wein sowieso nicht konsumiere. Und das jetzt in den Niederlanden auf einmal Weine in der Qualität eines GCC oder Smaragdes oder GG angebaut werden halte ich mal für fraglich. Mit meiner Kaufentscheidung unterstütze ich die Winzer, die es mir wert sind. Aber ungern unterstütze ich durch Subventionen Winzer, die es mir nicht wert sind.
Viele Grüße
Aloys
Aloys