Seite 6 von 13

Re: Haben Weinforen noch eine Zukunft?

Verfasst: Mi 12. Jan 2011, 18:41
von Don Miguel
Dirk Würtz hat geschrieben: Ziel sollte die friedliche Koexistenz dieser beiden Foren sein. Was war, ist gewesen und basta. Warum und weshalb auch immer. Ich finde solche Diskussionen in der Öffentlichkeit eher abschreckend, als animierend.
Absolut d'accord, so wie auch bei anderen Vorschreibern bereits ähnlich geäußert.

Re: Haben Weinforen noch eine Zukunft?

Verfasst: Mi 12. Jan 2011, 18:49
von vanvelsen
Hi die Runde,

falls Interesse besteht kann ich in unserer Agentur gerne mal die SEO-Spezialisten fragen, was/wie geänert werden muss, damit das organische Google Listing sich verbessert. Bei Intersse, Gerald, komm doch auf mich zu.

Gruss,

Adrian

Re: Haben Weinforen noch eine Zukunft?

Verfasst: Mi 12. Jan 2011, 19:03
von SchwarzerZierfahlner
Hallo,
innauen hat geschrieben:Für mich und für viele andere auch, die beruflich mit anderen Dingen als Wein und Genuss zu tun haben, ist ein Weinauftritt in den Social-Media nicht denkbar. Ich habe aus grundsätzlichen Erwägungen heraus keinen Facebook-Account und bei Xing werde ich einen Teufel tun und potentiellen Arbeitgebern mitteilen, ich sei Bordeauxfreak. Ein Teil davon wird sofort falsche Assoziationen haben. Und das geht nicht nur mir so, sondern auch guten Freunden, die sich mit einem solchen Hobby lieber bedeckt halten.
vollste Zustimmung!
Aus diesem Grunde hatte ich auch das Gekreische wegen nicht ausgefuellter Profile bei TAW nie verstanden
(aber das nur am Rande).

Und das ist fuer mich ein sehr gewichtiges Argument FUER die Zukunft von Webforen,
denn aus verschiedenen Gruenden will sich ein Grossteil von Weinfreunden eben nicht
in Social Media bewegen.

Noch einen schoenen Abend
SchwarzerZierfahlner

Re: Haben Weinforen noch eine Zukunft?

Verfasst: Mi 12. Jan 2011, 19:11
von SchwarzerZierfahlner
Hallo,
Dirk Würtz hat geschrieben:[...]Ich persönlich finde, man sollte in dieser, durchaus berechtigten, Diskussion über den Sinn und Zweck von Foren auf jeden Fall eines vermeiden. Und das ist dieser latent vorhandene Vergleich zwischen TAW und hier. Insbesondere der Beitrag von Thorsten bezüglich der Schreibenden führt meiner Meinung nach nur zu einem falschen Ziel. [...] Ich finde solche Diskussionen in der Öffentlichkeit eher abschreckend, als animierend.
mir kommt dieser latent vorhandene Vergleich vor allem sehr unsouveraen vor.

Und es stimmt, auf unbeteiligte Dritte wirkt es abschreckend, weil kein vernuenftiger
Mensch Lust hat, in irgendwelche Grabenkaempfe zu geraten.

Noch einen schoenen, entspannten und souveraenen Abend wuenscht
SchwarzerZierfahlner

Re: Haben Weinforen noch eine Zukunft?

Verfasst: Do 13. Jan 2011, 14:14
von Weinfreund
Hi SchwarzerZierfahlner,

mit Deinen beiden Beiträgen bin ich voll bei Dir. Innauen und Würtz haben es auf den Punkt gebracht .. :D

Zum Thema Facebook:
Das Spannungsfeld in dem wir uns aktuell befinden: Auf der einen Seite soll es integrierter, schneller, besser und leichter werden, auf der anderen Seite ist es aktuell nur möglich, wenn man sich in die Hände eines etwas nebulösen Unternehmens begibt.

Ich persönlich sehe hier auch die Gesetzgebung in der Pflicht. Dies natürlich auf EU-Ebene und dann international abgestimmt. Welche Rechte und Pflichten soll ein Nutzer haben, der seine gesamte Onlineexistenz einem einzelnen Unternehmen anvertraut?

(Ggf. würde hier auch ein Gremium ähnlich oder gleich W3C Sinn machen, dass die Aspekte der Social Networks standardisiert, z.B. einheitliche Datenhaltung auf einem Webhoster seiner Wahl und Zugriff bzw. Anwendung mit einem anderen Provider z.B. Facebook, dann aber beliebig austauschbar. => Dies ist aber nicht einmal als Silberstreif am Horizont zu sehen .. )

Bis dies so oder so geregelt ist, macht es durchaus Sinn noch zwei- oder dreigleisig zu fahren, also ich bin ganz klar pro Weinforum.

Viele Grüße
Sascha

Re: Haben Weinforen noch eine Zukunft?

Verfasst: Do 13. Jan 2011, 19:49
von SchwarzerZierfahlner
Hallo,

einen Punkt zum Thema Diskussionsmedien moechte ich noch ergaenzen, da er noch
gar nicht angesprochen wurde:

Webforen haben einen Vorgaenger, naemlich das Usenet, welches grob gesagt
ASCII-basiert ist und mit sogenannten Newsreadern gelesen werden kann
(NNTP-HTML-gateways existieren selbstverstaendlich auch).
Dies existiert auch heute noch und ich als vor ein paar Jahren anfing, mich fuer
Wein zu interessieren, war ich erstaunt, dass ich keine Newsgroup, wohl aber
Webforen gefunden habe, die sich dem Thema Wein widmen.
Bis dahin war ich vor allem im Usenet unterwegs.
Das Usenet hat einen grossen Geschwindigkeitsvorteil, man muss nicht darauf
warten, dass sich eine html-Seite mit 10 Beitraegen aufbaut. Fuer Leute, die das
Usenet lieben, haben Webforen zuviel "Klicki-Bunti".

Und nun stelle ich die Frage:
Wieso diskutieren wir Weinfreunde in Webforen und nicht im guten, alten Usenet?

Meine Vermutung ist, weil die meisten Weinfreunde ins Internet kamen,
als gerade Webforen entstanden sind und sie mit diesen quasi "gross"
geworden sind.

Wer von Euch kennt denn eigentlich das Usenet?
Kaum jemand, oder?

Das bringt mich auf die eine weitere Vermutung:
Leute bleiben dem Medium treu, mit dem sie gross geworden sind.
Sie steigen weden auf einen Vorgaenger, noch auf auf einen Nachfolger um,
weil sie die Vorteile "ihres" Mediums hoeher bewerten als die Vorteile der
anderen Medien.

Noch einen schoenen Abend
SchwarzerZierfahlner

Re: Haben Weinforen noch eine Zukunft?

Verfasst: Do 13. Jan 2011, 20:46
von SchwarzerZierfahlner
Hallo Weinfreund,
Weinfreund hat geschrieben: Zum Thema Facebook:
Das Spannungsfeld in dem wir uns aktuell befinden: Auf der einen Seite soll es integrierter, schneller, besser und leichter werden, auf der anderen Seite ist es aktuell nur möglich, wenn man sich in die Hände eines etwas nebulösen Unternehmens begibt.

Ich persönlich sehe hier auch die Gesetzgebung in der Pflicht. Dies natürlich auf EU-Ebene und dann international abgestimmt. Welche Rechte und Pflichten soll ein Nutzer haben, der seine gesamte Onlineexistenz einem einzelnen Unternehmen anvertraut?
da hast Du voellig recht.

Und es ist sehr zu wuenschen, dass die Politik hier endlich begreift, dass sie in der Pflicht ist.
Da moechte ich doch an die hilflose Tat unserer Verbraucherministerin Aigner erinnern,
die in Facebook ihr Profil geloescht hat.

Bitte was soll das denn?
Die Dame ist kein "Lieschen Mueller - Endbenutzer", sondern Regierende.
Da erwarte ich ganz andere Taten.

Noch einen schoenen Abend
SchwarzerZierfahlner

Re: Haben Weinforen noch eine Zukunft?

Verfasst: Fr 14. Jan 2011, 09:41
von Weinfreund
Hi SchwarzerZierfahlner,

das gute alte Usenet habe ich nur ganz am Rande noch mitkommen .. aber da war es wohl schon auf dem absteigenden Ast, habe jedenfalls auch nicht die Themen gefunden, die mich interessiert hätten. Von der Technik, war es nicht schlecht, wobei ich die Suchfunktionen nicht so überzeugend fand .. Von daher müsste es etzat eigentlich Web 3.0 statt 2.0 heißen .. :D
Bitte was soll das denn?
Die Dame ist kein "Lieschen Mueller - Endbenutzer", sondern Regierende.
Da erwarte ich ganz andere Taten.
Volle Zustimmung !!!

Grüße
Sascha

Re: Haben Weinforen noch eine Zukunft?

Verfasst: Fr 14. Jan 2011, 11:26
von robertz
Hallo

Einen Diskussionspunkt neben der möglichen Technologie ist auch die benutze Technik im Hintergrund.

Wenn ein Forum, so wie TAW heute eben, mit doppelt angezogener Handbremse läuft und man mehrmals einen Thread neu starten muß, um ihn erfolgreich zu öffnen, dann macht das ganze keinen Spaß mehr und man gibt den Informationsaustausch auf. :evil:

Ich hoffe, die Technologie im hier benutzten Forum kann mit einer Datenmenge vergleichbar zu TAW heute besser umgehen, damit es nicht zu solchen Performanceengpässen kommt.

Wenn das Tool benutzerfreundlich und vor allem performant ist und bleibt, wird es sicher auch mehr und besser genützt werden.

Grüsse Robert

Re: Haben Weinforen noch eine Zukunft?

Verfasst: Fr 14. Jan 2011, 11:34
von Gerald
Hallo Robert,

wenn taw manchmal sehr langsam ist, wird es meiner Meinung nach vor allem daran liegen, dass gerade die Suchmaschinen alle oder zumindest sehr viele Seiten auf einmal abrufen, um dem Index neu aufzubauen.

So etwas betrifft uns hier (noch) nicht, da es noch nicht so viele Inhalte gibt. Falls es später ein Problem werden sollte, könnte man aber das in der Software so programmieren, dass Suchmaschinenzugriffe "ein bisschen warten" müssen.

Im übrigen ist die hier verwendete MySQL-Datenbank meines Wissens deutlich schneller als die Microsoft SQL Server Express Version auf taw.

Grüße,
Gerald