Zeit für eine kleine Pausenclown Nummer bis die letzten Nasen den van Volxem aufmachen. Gerade
Breuer Sauvage 2011 mit etwas Luft im Glas. Nach dem Öffnen war eine dezente Fruchsüße im Geruch und im Mund fast Granny mit frisch gehacktem Holz, dabei samtig weich, was ganz gut in der Kombination kam. Herber Abgang, ganz interessant. Mit der Zeit im Glas fängt er an das Sugar- Baby zu offenbaren. Aber ich habe noch einen kleinen Masochistenkauf getätigt, der mich richtig zum Lachen gebracht hat. Ich habe noch einen
Schloss Lieser Gutsriesling 2011 gekauft. Er machte Geräusche, als ich ihn öffnete. Zunächst frisches Heu und im Mund frisch gedüngte Wiese, geht doch.

Nach einiger Zeit wandelte es sich zu Grape. Das nächste halbe Glas, was ich eingoss, brachte mich zum Lachen. Es sprudelte wie Sekt und schmeckte auch so. Nice, jetzt kommt wieder der Kuhstall. Mit solchen Weinen geht es einfach bei mir. Ich weiss, dass das in ein paar Monaten meinen Vorstellungen entsprechen wird. Aber ich stehe auch einfach in der Phase drauf. Beim Breuer vermute ich, dass der einen Schmelz entwickeln wird, vor dem ich flüchten werde. Alles Geschichten aus der Glaskugel, aber ich ahne doch immer sehr früh, was ich mögen werde und was nicht.