Ärger mit DHL-Weinversand

Hohe Brisanz, kurzes Verfallsdatum
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thvins
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Re: Ärger mit DHL-Weinversand

Beitrag von thvins »

Hallo Thom,

dann werde ich mich dort diesbezüglich mal schlau machen, aber ich glaube nicht, dass es für einen kleinen wie mich da schon ein interessantes Angebot gibt. Auf die Schnelle hat sich jedenfalls nichts finden lassen...
Beste Grüße

Torsten

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medoc
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Re: Ärger mit DHL-Weinversand

Beitrag von medoc »

Hallo,
ich warte seit dem 20.12 auf eine Flasche 90er Lagrange. Seit dem 23.12. liegt die Flasche im DHL-Fahrzeug, welches in Krefeld steht, ca. 15min fahrt von hier. So langsam macht sich bei mir der Verdacht breit, dass ich auch diese Flasche nicht mehr sehe. Wäre die Zweite innerhalb eines Monats :twisted: . Die Letzte war angeblich zerbrochen.
Gruss Olli
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freak
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Re: Ärger mit DHL-Weinversand

Beitrag von freak »

Mr. Nebbiolo hat geschrieben:Hallo zusammen,

vielleicht sollte sich der ein oder andere mit seinen Schimpfwörtern etwas zurückhalten, denn Aussetzter gibt es überall :o ;) und um so größer die Unternehmen sind, um so mehr kann es auch geben.
Hallo,
ich habe mich als Geschädigter sehr zurück gehalten und bemüht, nur Fakten sprechen zu lassen.
Unbestritten ist, wie ich auch aus anderen Foren durch Zuschriften erkenne, dass bei Bruch
DHL grundsätzlich erst mal eine Schadenregulierung ablehnt.
Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich auch schon Weinsendungen erhalten habe in Schuhkartons etc.
wo ich mich gewundert habe, dass diese Flaschen heil bei mir angekommen sind. Aber bei DHL Original-
verpackungssets zu schreiben, diese entspreche nicht ihren AGBs, ist lächerlich.

Mittlerweile habe ich innerhalb kürzester Zeit den 2. Fall mit DHL, wo ich schon etwas sehr giftig in
meinem Nachforschungsauftrag geschrieben habe, dass ich schon sehr gespannt bin, mit welcher
Ausrede sich DHL diesmal drücken will, da ich das DHL-Versandpaket an einen Händler in Hamburg
- durch Schaden wird man klug - vor Versand fotografiert habe und in der Sendungsverfolgung
zu erkennen ist, dass die von mir versandte Mouton Rothschild in HH angekommen ist. DHL hat
darauf hin sehr schnell reagiert und mir mitgeteilt, dass Paket sei nicht auffindbar und ich möchte
die Rechnung zwecks Schadensregulierung an sie senden, Freiumschlag lag bei. Gleichzeitig bekam ich eine Telefonnummer
mitgeteilt, wo ich kostenlos anrufen kann.
Also - geht doch. Man sollte sich nicht einfach alles gefallen lassen und nur durch Druck ist es anscheinend
möglich, den Kundendienst von DHL zu verbessern. Wir alle profitieren davon, am meisten DHL. Dann werden
in Zukunft solche Threads gar nicht mehr entstehen.

best freak
Ingo
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Re: Ärger mit DHL-Weinversand

Beitrag von Ingo »

Ich weiß nicht, ob ich mir diese ganze Mühe machen würde. Ich würde die Angelegenheit kurzerhand meinem Anwalt übergeben.
Automatische Rechtschreibkorrektur …
   … wurde aktiv.
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freak
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Re: Ärger mit DHL-Weinversand

Beitrag von freak »

wenn ich kein weiterkommen sehe ...würde ich das auch tun.... freak
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Mr. Nebbiolo
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Re: Ärger mit DHL-Weinversand

Beitrag von Mr. Nebbiolo »

Hallo Freak,
Hallo,
ich habe mich als Geschädigter sehr zurück gehalten und bemüht, nur Fakten sprechen zu lassen
dich habe ich auch gar nicht gemeint und dass man sich Ärgert, wenn so viel in die Hose geht, ist ja klar :cry:

Ich wollte auch nicht pro DHL sprechen, sondern habe das "Sprachniveau" angesprochen und vor einem allgemeinen Schimpefn auf die bösen DHL Mitarbeiter gewarnt.

Ich habe übrigens am Monatg einen 12 Karton bestellt und ihn heute vormittag von einem netten, freundlichen DHL Mitarbeiter pünktlich und unversert geliefert bekommen ;)
Grüße

Klaus
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harti
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Re: Ärger mit DHL-Weinversand

Beitrag von harti »

Hallo zusammen,

es gibt sie nicht, "die" DHL. Oder anders ausgedrückt, jedes Ding hat mindestens zwei Seiten. Bei uns werden Briefe und Pakete von Zustellern gebracht, die - obwohl eigentlich nur im Laufschritt unterwegs - immer nett und kompetent ihre Arbeit erledigen.

In unserer Hauptpost dagegen wird auch von den weit entfernten Schaltern jedes einzelne Paket im gemütlichsten Schlenderschritt zur bis zu 30 m entfernten Zwischengelagerung gebracht oder von dort geholt - quasi als Strafe dafür, dass man immer noch nicht die unklimatisierten Packstationen benutzt :evil: .

Grüße

Hartmut
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freak
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Re: Ärger mit DHL-Weinversand

Beitrag von freak »

So, heute kam nun folgendes Schreiben von DHL - damit Ihr seht, dass es kein
bashing ist:
zunächst danken wir Ihnen für die Zusendung der Unterlagen, die wir für die Gewährung der Ersatzleistung
benötigten.

Wir bitten allerdings um Ihr Verständnis, dass sich die Höhe der Ersatzleitung u.a. nach dem Sendungsgewicht richtet. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auf die entsprechende Regelung in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen PAKET INTERNATIONAL hinweisen. Weitere Ersatzansprüche für diese Sendung können somit nicht anerkannt werden.

Wir haben nun unser Rechnungswesen zur Zahlung des Ersatzbetrages in Höhe von 74,11 € (55,11 € zzgl. 19,00 € Entgelt und Verpackungskosten auf Ihr Konto …..…………………………….. angewiesen.

Zu guter Letzt möchten wir es nicht versäumen, Sie über unsere vielfältigen Versandarten zu informieren, um zukünftig Selbstbehalte im Schadensfall zu vermeiden. Die Kolleginnen und Kollegen in den Postfilialen geben Ihnen hierüber gerne Auskunft.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
DHL Kundenservice
Ich denke, dieses Schreiben spricht für DHL, auch wenn dieser ganze Ablauf sehr gewöhnungsbedürftig war. Der Hinweis von Harti war sehr hilfreich, die Kopie der Quittung für die DHL-Versandpackung mit einzusenden.
Im Endeffekt wurde alles bezahlt, auch das Porto und es kam zu einer fairen Schadenersatz-Zahlung.

best freak
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thvins
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Reklamation und Schadensabwicklung DHL vs Hermes

Beitrag von thvins »

Hallo freak,

schön, dass es nun doch ein für dich befriedigendes Ende genommen hat - ich hoffe nur, du kannst auch mit der recht geringen Schadensersatzsumme nach kg leben - oft ist man da schnell drüber und dann wird es richtig ärgerlich. Das was auch einer der Gründe, mit DHL gar nichts mehr zu machen, denn als ich mich nach den Bedingungen für den Versand in benachbarte EU-Länder informierte, bekam ich genau jene Auskunft.

Ich habe mich dann für Hermes entschieden (ich weiß, da sind auch etliche nicht richtig zufrieden mit...) und bereue diese Entscheidung grundsätzlich nicht. Es ist für den Zahlenden des Versandes günstiger und die Pakete sind bis 500 € versichert. Soweit von der Theorie her - in der Praxis hat man, wenn es einen Schaden gibt, ebenfalls viel Ärger, schreibt und telefoniert sich von Pontius nach Pilatius, aber am Ende habe ich dort außer einigen Nerven bei der Schadensabwicklung keinen Verlust erlitten. Dass man Stunden forschen muss, die teure Hotline zu umgehen (0,60 € pro Minute sind fast schon...), dass man viele Sachverhalte 5 mal schildern muss, weil jedesmal wer anders den Schaden bearbeitet und sich nicht richtig einliest, das ist wahrlich nervig und noch verbesserungswürdig, aber es muss auch gesagt werden, dass meine Schadensquote bei etwa 1 % oder eher darunter liegt. Letztes Jahr gab es nur im Dezember einen Bruch-Schadensfall und dieses Jahr im Januar und Februar drei weitere - alles zu der Zeit, wo es draußen glatt und scheußlich zuging, ein Paket davon unterwegs auf der Autobahn, die anderen quasi allesamt bei der Zustellung zum Kunden (man kann das anhand der Sendungsverfolgung sehr schön eruieren. ) - Das Paket von der Autobahn ging an mich zurück, wurde umgepackt in einen "sicheren PTZ" Karton, aber ohne dass die Hohlräume ausgestopft wurden und da ja eine Flasche bereits kaputt gegangen war auf dem Hinweg, waren nun 5 Flaschen im 6er Karton und es gab natürlich nochmals Bruch... - Seither verwende ich noch mehr Energie ins Ausstopfen kleinster Lufträume, um zu verhindern, dass Flasche an Flasche schlagen kann. Und per Foto mußte dann auch Hermes erkennen, dass mein zu Bruch gegangenes Paket sicherer gepackt war als das von ihnen gepackte rückgesendete...

Auch ein anderer von mir verpackter "sicherer und PTZ-geprüfter" 12er Karton ging in Wien bei der Auslieferung zu Bruch, was mir zeigte: Nichts ist wirklich sicher! Grad wenn es draußen glatt ist... Alle meine Schäden passierten in Zeiten mit heiklen winterlichen Bedingungen, in denen niemand steckt. Ein einziger Schaden an einem Paket in den Raum München ließ vermuten, dass hier Bruch vorgetäuscht werden sollte - eine wertvolle Flasche fehlte, aber hier fand ich bei Recherchen im Internet heraus, dass in München Süd öfter mal Flaschen verloren gingen... Da hat sich wohl inzwischen der Anwalt mit beschäftigt (war aber wohl nicht nur bei Hermes der Fall, sondern auch bei einem anderen Logistikunternehmen gab es Weinliebhaber, die ihren Durst stillten...) - aber wie gesagt, nach dem Ärger wurde immer alles reguliert.

Jetzt im Dezember bekam ich auch wieder Angst um das Paket an Hendrik - aber wie sich herausstellte, es war lediglich dem im Ruhrgebiet herrschenden Schneechaos und den daraus resultierenden zeitweiligen LKW-Fahrverboten zum Opfer gefallen und verspätete sich um einige Tage. Auch da streckt niemand drin.

Und wie sagte Mr.Nebbiolo - Klaus so schön, so was kann halt auch mal vorkommen - nobody is perfect... Dennoch habe ich das Gefühl, Hermes hat in diesem Jahr auch an sich und seiner negativen Reputation gearbeitet. Insgesamt sind sie schneller und zuverlässiger geworden und die Preise blieben stabil trotz stetig steigender Kraftstoffkosten.

Meine Hermes-Leute hier sind freundlich und zuverlässig und insofern bin ich soweit zufrieden mit dem Unternehmen, dass ich hier in aller Öffentlichkeit dafür auch mal danke sagen möchte (nein ich werd nicht gesponsort dafür... :mrgreen: ).
Beste Grüße

Torsten

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Jürgen
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Re: Ärger mit DHL-Weinversand

Beitrag von Jürgen »

Also ich werde mir allergrößter Wahrscheinlichkeit im nächsten Jahr komplett zu UPS wechseln. Momentan habe ich eine große Wut auf den DHL-Expressversand, der in den letzten Tagen einfach außer Stande war uns zu beliefern. Ich hoffe sehr, daß sie heute oder wenigstens morgen nach Anmahnung zustellen. Das hat übrigens nichts mit dem Wetter zu tun, sondern vielmehr mit inkompetenten Arbeitskräften. Ähnlich verhält es sich übrigens mit den Post-Zustellern. In den Briefkasten schmeißen können sie noch einwandfrei, sobald sie aber klingeln sollen und womöglich ein Schild neben der Klingel lesen müssen, stoßen manche Austräger an ihre Grenzen.

In den letzten Jahren erlebe ich bei der Post/DHL leider trotz einer stetigen Erhöhung des Portos, kundenunfreundlichere Öffnungszeiten, ein ausgedünntes Filialnetz und schlechtere Mitarbeiter.

Und wenn man einen telefonischen Kontakt mit DHL möchte, um sie auf ihre Fehler hinzuweisen, muss man auch noch dafür bezahlen. :evil: :evil: :evil:
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