Hallo Jochen,
danke für deine Verkostungsnotiz von La Lagune. Nach einer wirklich richtig guten Flasche vom 1986er steht das Chateau weit oben auf meiner Einkaufsliste. Vom 1989er habe ich eine Flasche (aus guten Händen) erstanden und von 15 und 16 liegen jeweils zwei Flaschen im Keller! Aufgrund der Flaschenanzahl (ich kaufe meist nur wenige Flaschen eines Jahrgangs) werde ich noch einige Zeit warten in der Hoffnung, La Lagune auf gutem Fuße zu erwischen. Allerdings dürften die Weine von früher vermutlich nicht mehr soviel mit dem zu tun haben, was heute abgefüllt wird. Ich werde es sehen!
Gruß Tobias
Bordeaux 2016
- weingollum33
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- Jochen R.
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Re: Bordeaux 2016
Hallo Tobias,
danke für´s Feedback! Bei mir war es übrigens eine wunderbare Doppelmagnum des 1982ers, der mein Interesse für dieses Chateau geweckt hat.
Stichproben der letzten Jahrgänge waren für mich recht durchwachsen. Ich glaube auch heute kann man sagen: (zu) jung aufgezogen ist die Gefahr recht groß, die Lagune auf dem falschen Fuß zu erwischen. Aber da kennen sich andere bestimmt besser aus.
Viele Grüße,
Jochen
danke für´s Feedback! Bei mir war es übrigens eine wunderbare Doppelmagnum des 1982ers, der mein Interesse für dieses Chateau geweckt hat.
Stichproben der letzten Jahrgänge waren für mich recht durchwachsen. Ich glaube auch heute kann man sagen: (zu) jung aufgezogen ist die Gefahr recht groß, die Lagune auf dem falschen Fuß zu erwischen. Aber da kennen sich andere bestimmt besser aus.
Viele Grüße,
Jochen
"Viele haben eine Meinung, aber keine Ahnung." (Franz Müntefering)
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Dochgleich
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Re: Bordeaux 2016
Ich habe heute einen Labegorce 2016 aus der halben Flasche aufgemacht. Für mich jetzt sehr gut trinkbar, sehr feine Tannine, mag sein, dass der noch zulegt, aber augenblicklich wirklich schon offen.
Viele Grüße
Franz
Viele Grüße
Franz
Re: Bordeaux 2016
Lang erwartet, jetzt online:https://www.farrvintners.com/blog/post.php?post=2578
Noch schnell Ormes de Pez kaufen
Grüße
dylan
Noch schnell Ormes de Pez kaufen
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dylan
Re: Bordeaux 2016
Spannend, gerade den Ségla fand ich vor 2-3 Jahren noch nicht berauschend. Aber ich hatte generell bisher Mühe mit den 2016-ern.Worthy mentions and value picks:
Montlandrie, Cruzelles, Carmes Haut Brion, Domaine de Chevalier, Rauzan Ségla (and Ségla), Langoa Barton, Lagrange, Pichon Baron, Grand Puy Lacoste, Marquis de Calon & Pagodes de Cos
Aber dann wird's Zeit, mal wieder was zu öffnen
Und auch interessant, dass doch einige Zweitweine und kleinere Namen erwähnenswert sind, vom Montlandrie habe ich einige Jahrgänge im Keller.
Gruss, Sascha
„Riesling geht immer“!
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Re: Bordeaux 2016
Also das
zeigt aber auch zu gleich wie ungemein klein der Unterschied ist, wenn man für die ganze Region vom "besten Jahrgang des Jahrzehnts" und einem "Mittelmässigen Jahrgang" redet.
überrascht mich dann schon, vorallem das "much as expected"In Margaux we found much as expected, that the incredible 2015s in this appellation do outshine the 2016s overall
zeigt aber auch zu gleich wie ungemein klein der Unterschied ist, wenn man für die ganze Region vom "besten Jahrgang des Jahrzehnts" und einem "Mittelmässigen Jahrgang" redet.
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pessac-léognan
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Re: Bordeaux 2016
Gar so überraschend sind die Resultate des 10 years on 2016 nicht. In Margaux zeichnete sich früh schon ab, dass 2015 in der Breite dem klassischen 2016 zumindest das Wasser reichen kann. Dass gerade in einem so klassischen Jahr die 1ers aus Pauillac nach 10 Jahren Mühe haben könnten, einem Lynch-Bages Paroli zu bieten, kann auch nicht erstaunen, und sogar dass Ormes de Pez (vielleicht gerade jetzt auf dem Zenit?) einen (wahrscheinlich zur Unzeit geöffneten) Montrose ausstechen kann, ist nichts Sensationelles, umso mehr als man damit der alten Dame JR die Referenz erweisen kann...
Re: Bordeaux 2016
Die Verkostungen 10 years after sind ähnlich zuverlässig wie ehedem die Urteile der Grand Jury Europeen, heißt: 0,0 Aussagekraft.
Grüße
Hartmut
Grüße
Hartmut
- weingollum33
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Re: Bordeaux 2016
Hallo Jean,Gar so überraschend sind die Resultate des 10 years on 2016 nicht. In Margaux zeichnete sich früh schon ab, dass 2015 in der Breite dem klassischen 2016 zumindest das Wasser reichen kann. Dass gerade in einem so klassischen Jahr die 1ers aus Pauillac nach 10 Jahren Mühe haben könnten, einem Lynch-Bages Paroli zu bieten, kann auch nicht erstaunen, und sogar dass Ormes de Pez (vielleicht gerade jetzt auf dem Zenit?) einen (wahrscheinlich zur Unzeit geöffneten) Montrose ausstechen kann, ist nichts Sensationelles, umso mehr als man damit der alten Dame JR die Referenz erweisen kann...
deine Kommentierung kann ich gut nachvollziehen ...
Hallo Hartmut,Die Verkostungen 10 years after sind ähnlich zuverlässig wie ehedem die Urteile der Grand Jury Europeen, heißt: 0,0 Aussagekraft.
das sehe ich in Summe etwas positiver. 10 years after ist eine vergleichende Momentaufnahme, die mittels Kommentierung eine Aussage ermöglicht, welcher Wein derzeit performt und welcher Wein derzeit eher noch zu jung (oder was auch immer) ist. Es hat mE nicht den Anspruch einer absoluten Einordnung. Diesen Anspruch suggerieren hingegen die Punktebewertungen der Bordeauxweine eines Weinkritikers nach der Abfüllung schon eher. Doch auch diese Verkostungen sind letztendlich auch nur Momentaufnahmen - es gibt keine "objektiven" Bewertungen.
...
was ich in Summe sagen will: Ich lese entsprechende Berichte immer gerne - sie lösen aber in der Regel keine Spontankäufe aus!
Gruß Tobias
Re: Bordeaux 2016
Clos Louie 2016,
im Sinne der Wissenschaft und weil ich neugierig war, kam nun der 16er ins Glas.
Schon die Duftwolke in der Nase zeigt die hohe Substanz, direkt da, auf der rotfruchtigen Seite.
Beim ersten Gaumenkontakt spürt man sofort die vorhandene Mächtigkeit, die der Wein ausstrahlt, als würde man den Wein kauen. Man könnte fast das Wort Blockbuster in den Mund nehmen, aber das wäre abwertend und nicht gerecht, denn es ist wieder das für mich typische Geschmackbild von Clos Louie, nur eben in einer sehr intensiven Ausstrahlung.
Das einzige was stört, ist die starke Adstringenz, die deutlich anzeigt, der Wein braucht noch etliche Jahre der Reife, aber so in 8-10 Jahren dürfte das eine Granate werden.
Ich bin froh den Test gemacht zu haben, und im Vergleich mit dem im vorigen Jahr getrunkenen 2005, weiß ich, wo die Reise hingeht.
Wer davon nur wenige Flaschen hat, sollte diese unbedingt noch zu lassen, da kommt in 10 Jahren soviel mehr, das es derzeit Verschwendung von großen Potenzial wäre.
Kleinere Jahrgänge wie 11,12 oder 14, kann man jetzt schon gut trinken, aber dieser CL 2016 ist ein Riese, und gehört noch in den Keller.
Gruß Heiko
im Sinne der Wissenschaft und weil ich neugierig war, kam nun der 16er ins Glas.
Schon die Duftwolke in der Nase zeigt die hohe Substanz, direkt da, auf der rotfruchtigen Seite.
Beim ersten Gaumenkontakt spürt man sofort die vorhandene Mächtigkeit, die der Wein ausstrahlt, als würde man den Wein kauen. Man könnte fast das Wort Blockbuster in den Mund nehmen, aber das wäre abwertend und nicht gerecht, denn es ist wieder das für mich typische Geschmackbild von Clos Louie, nur eben in einer sehr intensiven Ausstrahlung.
Das einzige was stört, ist die starke Adstringenz, die deutlich anzeigt, der Wein braucht noch etliche Jahre der Reife, aber so in 8-10 Jahren dürfte das eine Granate werden.
Ich bin froh den Test gemacht zu haben, und im Vergleich mit dem im vorigen Jahr getrunkenen 2005, weiß ich, wo die Reise hingeht.
Wer davon nur wenige Flaschen hat, sollte diese unbedingt noch zu lassen, da kommt in 10 Jahren soviel mehr, das es derzeit Verschwendung von großen Potenzial wäre.
Kleinere Jahrgänge wie 11,12 oder 14, kann man jetzt schon gut trinken, aber dieser CL 2016 ist ein Riese, und gehört noch in den Keller.
Gruß Heiko