Einmal ins Priorat und zurück - Fira 2011, Ostersonntag 1
Verfasst: Do 28. Apr 2011, 23:20
Die Sonne weckt mich und kuendigt Waerme an. Doch waehrend ich beim Fruehstueck sitze, ziehen bereits erste Wolken auf und es kuehlt sich etwas ab. Zum Fruehstueck gibt es die restlichen sechs Wachteleier, schliesslich ist Ostern - und auch eine erste Schale wunderbarer Garriguettes (ehe jetzt wieder Google bemueht wird, das sind hervorragende sahnig schmeckende Erdbeeren, die hauptsaechlich aus der Dordogne stammen.) Hhmmm...
Dann zusammenraeumen und packen, bevor es anfaengt mit regnen, wie es ja angekuendigt wurde.
Ich habe gestern alles richtig gemacht, auch mit dem Verbleiben im Burgund, denn die Wolken kommen alle von der Loireseite hoch...
--------------------
Am Ende soll der Tag fuer mich doch trocken bleiben, auch wenn immer wieder richtig viele Wolken ziehen, aber wenn die Sonne scheint, tut sie das erbarmungslos. Ein Tag, wie ein Sommertag in Deutschland, nur da haette es am Ende des Tages ein Waermegewitter gegeben.
Ich verabschiede mich von den Pferden und ueber kleine Strassen komme ich wieder auf meine Route nach Autun.
Weiter geht es nach Bourbon - Lancy und von dort an die Loire nach St. Aubin sur Loire. Hier will ich mir ein empfohlenes Schloss anschauen, aber Fehlanzeige, es ist lediglich vom 15.06 bis 15.09. ausser Sonnabends geoeffnet. Ob es der Butler oder der Schlossherr war, ich wurde ziemlich barsch abgewiesen, sogar das Schloss von aussen gaebe es nicht anzuschauen. Man hat wohl eher kein Interesse an Besuchern - schliesslich ist Ostern und da ist in Deutschland kaum eine Sehenswuerdigkeit geschlossen.
Aber die Uhren in Frankreich ticken bekanntlich anders - wie jeden Sonntag sind auch heute kleine Geschaefte geoeffnet. Man muesste nicht verhungern in Frankreich (hoechstens kulturell...). In Deutschland kann man sich kulturell Ostern an Burgen und Schloessern satt sehen, aber Lebensmittellaeden sind nicht und Baecker kaum geoeffnet... So hat ein jedes seine Vor- und Nachteile.
Durch das Besbre-Tal und ueber St. Gerand le Puy komme ich hinter Magnet auf die Umfahrung von Vichy. Magnet war uebrigens laut einer Hinweistafel das erste vollstaendig elektrifizierte Dorf in Frankreich.
In Randan hinter Vichy dasselbe Spiel mit der Domaine Royal, diese Anlage ist erst ab 01.05. geoeffnet, heute ist noch alles verrammelt. Dafuer ist das Schloss nur eine ausgebrannte Ruine. Den avisierten Eintritt in Hoehe von 5 Euro kann ich mir also getrost schenken.
Dafuer finde ich in Pont du Château eine Intermarché Tankstelle, wo Super 1,509 Euro pro Liter kostet - noch billiger als in Dijon... (dennoch jenseits von Gut und Boese, aber wir werden uns wohl oder uebel daran gewoehnen muessen) - meine EC - Karte akzeptiert der franzoesische Automat natuerlich mal wieder nicht. Aber ein freundlicher Franzose nimmt meinen 20 Euro Schein und tankt dafuer auf seine Karte fuer mich. Damit ist der Tank erst mal wieder fast voll und es geht auf die mautfreie Autobahn Richtung Montpellier.
Dann zusammenraeumen und packen, bevor es anfaengt mit regnen, wie es ja angekuendigt wurde.
Ich habe gestern alles richtig gemacht, auch mit dem Verbleiben im Burgund, denn die Wolken kommen alle von der Loireseite hoch...
--------------------
Am Ende soll der Tag fuer mich doch trocken bleiben, auch wenn immer wieder richtig viele Wolken ziehen, aber wenn die Sonne scheint, tut sie das erbarmungslos. Ein Tag, wie ein Sommertag in Deutschland, nur da haette es am Ende des Tages ein Waermegewitter gegeben.
Ich verabschiede mich von den Pferden und ueber kleine Strassen komme ich wieder auf meine Route nach Autun.
Weiter geht es nach Bourbon - Lancy und von dort an die Loire nach St. Aubin sur Loire. Hier will ich mir ein empfohlenes Schloss anschauen, aber Fehlanzeige, es ist lediglich vom 15.06 bis 15.09. ausser Sonnabends geoeffnet. Ob es der Butler oder der Schlossherr war, ich wurde ziemlich barsch abgewiesen, sogar das Schloss von aussen gaebe es nicht anzuschauen. Man hat wohl eher kein Interesse an Besuchern - schliesslich ist Ostern und da ist in Deutschland kaum eine Sehenswuerdigkeit geschlossen.
Aber die Uhren in Frankreich ticken bekanntlich anders - wie jeden Sonntag sind auch heute kleine Geschaefte geoeffnet. Man muesste nicht verhungern in Frankreich (hoechstens kulturell...). In Deutschland kann man sich kulturell Ostern an Burgen und Schloessern satt sehen, aber Lebensmittellaeden sind nicht und Baecker kaum geoeffnet... So hat ein jedes seine Vor- und Nachteile.
Durch das Besbre-Tal und ueber St. Gerand le Puy komme ich hinter Magnet auf die Umfahrung von Vichy. Magnet war uebrigens laut einer Hinweistafel das erste vollstaendig elektrifizierte Dorf in Frankreich.
In Randan hinter Vichy dasselbe Spiel mit der Domaine Royal, diese Anlage ist erst ab 01.05. geoeffnet, heute ist noch alles verrammelt. Dafuer ist das Schloss nur eine ausgebrannte Ruine. Den avisierten Eintritt in Hoehe von 5 Euro kann ich mir also getrost schenken.
Dafuer finde ich in Pont du Château eine Intermarché Tankstelle, wo Super 1,509 Euro pro Liter kostet - noch billiger als in Dijon... (dennoch jenseits von Gut und Boese, aber wir werden uns wohl oder uebel daran gewoehnen muessen) - meine EC - Karte akzeptiert der franzoesische Automat natuerlich mal wieder nicht. Aber ein freundlicher Franzose nimmt meinen 20 Euro Schein und tankt dafuer auf seine Karte fuer mich. Damit ist der Tank erst mal wieder fast voll und es geht auf die mautfreie Autobahn Richtung Montpellier.