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Re: Jahrgang 2026

Verfasst: So 4. Okt 2026, 21:54
von EThC
Bernd Schulz hat geschrieben: ↑So 4. Okt 2026, 21:42 Kaffeesatzleserei
...hin oder her, es bringt für mich schon eine erste Erkenntnis, nämlich die, mit welchem Elan ich an einen Jahrgang herangehe. Der wird für 2026 wohl noch geringer sein als für 2025 (jedenfalls in D und angrenzend), was aber nicht heißt, daß ich nicht auch einige schöne Sachen finden und kaufen werde. Blind recht sicher kaum was, mal sehen, was im Probierglas Eindruck schinden kann...

Re: Jahrgang 2026

Verfasst: So 4. Okt 2026, 22:15
von Bernd Schulz
EThC hat geschrieben: ↑So 4. Okt 2026, 21:54 ...hin oder her, es bringt für mich schon eine erste Erkenntnis, nämlich die, mit welchem Elan ich an einen Jahrgang herangehe.
Gemäß der Vorabberichterstattung diverser Experten (sprich Weinjournalisten wie z.b. weiland Mario Scheuermann) bin ich mit sehr viel Elan an den Jahrgang 2005 herangegangen, an der Jahrgang 2004 hingegen mit weit weniger Schwung. Im Nachhinein hat sich das dann aber merkwürdigerweise ;) :twisted: als völlig falsch (für mich) herausgestellt.

Kaufen kann ich die meisten 2026er, die für mich interessant sind, sicher auch noch im Herbst 2027. Und was dann schon ausverkauft ist, ist halt ausverkauft - andere Mütter haben auch schöne Töchter! Mittlerweile hetze ich mich überhaupt nicht mehr, um bestimmte Weine irgendwie ergattern zu können. Mein Budget ist begrenzt, meine Lagerkapazitäten sind mittlerweile noch begrenzter als mein Budget - insofern benötige ich keine wer weiß wie frühen Jahrgangsprognosen, um mein Einkaufsverhalten möglichst optimal gestalten zu können. Oder anders gesagt: Es gibt immer weit mehr für mich interessante Weine im Angebot, als ich überhaupt erwerben kann.

Herzliche Grüße

Bernd

Re: Jahrgang 2026

Verfasst: So 4. Okt 2026, 23:44
von Kermit
Hallo Bernd,

alles richtig!
2003 war das Jahr, bei dem etliche, gerade kleinere Winzer krachend gescheitert sind. Zumindest mit den weißen.
Und tatsächlich, manche Jahrgänge enttäuschten zuweilen auf lange Sicht, andere überraschten eher positiv – je nach Winzer.

Herzliche Grüße, Uwe

Re: Jahrgang 2026

Verfasst: Mo 5. Okt 2026, 16:02
von Rieslingfan
Kermit hat geschrieben: ↑So 4. Okt 2026, 23:44 ...je nach Winzer.
Eben!

Selbstverständlich kann ein Winzer bei extremen (negativen) Bedingungen im Weinberg keine Wunder vollbringen, doch gerade in der heutigen Zeit ist oftmals schnelles und gezieltes handeln seitens des Winzers wichtig um einen guten Wein auszubauen.